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Waschzwang: alkohol

1

Freitag, 12. Dezember 2008, 23:27

alkohol

hy, ich beobachte bei mir immer wider die wirkung vom alkohol.
er scheint meinen zwang zu verändern wenigstens bis zum nächsten morgen. mich würde interessieren, ob ihr ähnliche erfahrungen gemacht habt, oder ob es nur bei mir so ist.
wenn ich etwas mehr getrunken habe, schaltet sich mein kurzzeit gedächtnis aus... ich wasche lange nciht so viel und vergesse auch ganz schnell, das ich etwas schlechtes angefasst habe. ich würde sagen, das der zwang dann nur noch zu 30% da ist. das genieße ich natürlich (am nächsten morgen kann ich mich dann böder weise doch wieder erinnern) aber macht mir auch ein wenig angst. ich trinke nicht gerade wenig (habe es seit 2 jahren auf 3 tage die woche reduziert...) wenn ich auch keine alkoholikerin bin. meine angst ist nur es es zu werden, weil ich mich nur so entspannen kann.
:alarm:

Friedolin

unregistriert

2

Samstag, 13. Dezember 2008, 12:36

Du mußt Aufpassen das du nicht von einen Zang in einen anderen gerätst.Mein Vater ist Alkoholiker ich weiß also von was ich spreche
Er hat auch am anfang nur gelegendlich getrunken aber jetzt ist es schon soweit das 3 Kästen Bier in der Woche stellenweise nicht mehr reichen!Eine Flasche Snaps Ist nichts für ihn.Paß also auf sonst hast du neben deinem Zwang ein noch viel größeres Problem!
Durch den Alkohol verlierst du halt deine Hemmungen und denkst nicht mehr soviel über deine Probleme nach die deinen Zwang auslösen so ist es jedenfalls bei mir.ich habe es aber im griff ich trinke nur wenn ich auf Achse bin und das ist nicht oft wegen meinem Zwang.Alkohol ist keine Lösung! Du mußt dich irgendwie anders ablenken ich weiß das nicht einfach aber da mußt du durch wohl oder übel.


Gruß Friedolin!

unterart

unregistriert

3

Samstag, 13. Dezember 2008, 13:02

also glaube die schwelle vom zwangs-erkrankten zum alkoholiker ist gar nicht soooo groß bzw könnte mir schon vorstellen, dass viele diese entwicklung hm durchmachen.

also mir gehts genauso, wenn ich am wochenende feiern bin, dann was getrunken habe, beschäftigen mich meine zwänge auch kaum noch.
aber man sollte sich bewusst machen, dass man damit die probleme nur verlagert, vom zwang zum alkohol,
man löst damit rein gar nichts.

Retikulum

unregistriert

4

Sonntag, 14. Dezember 2008, 11:15

RE: alkohol

Hallo Rot!

Ich kenne das auch! Wenn ich mal( das komt eher selten vor) etwas trinke, dann kann ich meine Zwänge auch etwas vergessen! Das ist denke ich aber so...
Nur Du solltest gucken, dass der Alkohol nicht zum Zwang wird!

LG

willibilli50

unregistriert

5

Sonntag, 14. Dezember 2008, 17:16

Hallo Rot und schönen 3. Advent Oh Alkohol mag ja etwas ruhiger wirken, es löst aber nicht unser großes Problem. Ein Bier oder in dieser Jahreszeit mal Glühwein ,es darf bei uns aber nicht mehr werden. Um Gotteswillen dann kommen wir ja vom Regen in die Traufe und uns geht es erst gut und dann um so schlechter. Dann lieber einen schönen Abendspaziergang an frischer Luft . Allen liebe Grüße Wilfried. ?(

Steffen

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6

Sonntag, 14. Dezember 2008, 17:39

Hallo rot,
Dein derzeitiger Alkoholkonsum ist wahrscheinlich noch als unbedenklich einzuschätzen (4-5 trinkfreie Tage/Woche). Die britischen Ärzte empfehlen in ihren Richtlinien ein paar trinkfreie Tage in der Woche und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält 30g reinen Alkohol bei Frauen und 40g reinen Alkohol ***pro Tag*** bei Männern noch für unbedenklich (40g reiner Alkohol entsprechen dabei z.B. 2 Bier 0.4l). Da gibt es natürlich recht unterschiedliche Ansichten…
Das Einhalten trinkfreier Tage ist auf jeden Fall wichtig. Abhängigkeitserkrankungen sind eigentlich recht selten bei Zwang beschrieben, aber klar, man muss immer aufpassen, dass der Konsum nicht mehr wird und v.a. nicht mit dem Alltag kollidiert. Eine der positiven Wirkungen von Alkohol ist die Entspannung (v.a. in niedriger Dosis) und die Veminderung der Selbstaufmerksamkeit und genau darauf beruht wohl auch der Effekt, den Du beschreibst (im übrigen auch der Grund, weshalb viele Nicht-Zwängler zum Alkohol greifen: Abschalten, negative Gedanken vertreiben, Abstand schaffen…). Aufwändiger aber eben auch nebenwirkungsärmer lässt sich diese Wirkung durch Yoga und teilweise auch Sport erreichen.

Herzlichen Gruß, Steffen

7

Sonntag, 14. Dezember 2008, 20:33

jaja der alkohol... das ich aufpassen muss ist mir klar und auch das ich noch nicht als aloholikerin gelte. mich hat hauptsächlich interessiert ob dies andere auch schon erlebt haben ;) alkoholimus ist vermutlich auch nur eine andere art von zwang... als ich jünger wahr war ich allerdings auf dem besten weg ein großes problem damit zu kriegen. ich trank jeden tag (abend) auch alleine. und war dabei noch keine 18 jahre alt... ich sehe mich zwar als gefährdet aber hab es unter kontrolle.
ich denke nur immer wieder wie verlockend es ist. einfach mal einen fast zwangfreien abend zu haben und nciht ständig von leuten angeglotzt zu werden. so dämlich dieser weg auch ist...

danke fue eure antworten

lämmli

unregistriert

8

Sonntag, 14. Dezember 2008, 22:13

Hallo Zusammen,

ei, ei, ei.... diese positive Wirkung des Alkohols, dass er Zwänge vermindert kenne ich zu gut. Ich glaube es gibt sogar eine Studie darüber, jedenfalls ist es erwiesen dass Alkohol Zwänge vermindert.

Bei einem Alkkonsum mit mehrern trinkfreien Tage pro Woche und bei einer geringen Menge z. B. zwei Gläschen Wein oder zwei Flaschen Bier sehe ich auch keine Gefahr.

Ich hatte bis vor meiner Kur einen täglichen Alkoholkonsum zwischen 2 und 4 Gläschen Wein jeden Abend. Das blieb allerdings über zehn Jahre sehr konstant. Vorher habe ich einige Jahre gekifft ;) Im Grunde seit meiner Jugend eigentlich abhängig zumindest psychisch.

Ich war jetzt im Sommer 6 Wochen zur Kur, da gab es keinen Alkohol und es gab auch striketes Verbot in der gesamten Klinik, wer erwischt wurde musste nach Hause fahren.

Da habe ich die sechs Wochen lang gar nichts getrunken und es fiel mir nicht mal schwer... Jetzt zu Hause gönne ich mir ab und an mal ein Glas Wein maximal 2 Mal in der Woche, ich habe aber auch gar keinen Bock mehr auf das tägliche...

Scheinbar braucht es also eine Menge Alkohol um wirklich richtig zum Alki zu werden oder aber es ist bei mir anders...

Ich habe ja auch ADHS und Menschen mit ADHS reagieren wohl häufiger ähnlich wie ich. Ich habe jetzt die richtigen Medis und bin einfach dadurch relaxter. Zwänge waren auch eine Folge des ADHS, überwiegend Langeweile (bzw. mein Denkaparat braucht permanent Stoff zum Denken, dazu sind Grübelzwänge hervorragend geeignet).

Naja, auch wurscht... ich schweifemal wieder eigentlichen Thema ab, daher hier Ende...

Bis denne dann

Lämmli

Hope

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9

Sonntag, 14. Dezember 2008, 23:41

Hm komisch genau das ist bei mir anders, ich trink zwar selten aber auch wenn ich etwas mehr trinke ändern sich meine Zwänge nicht.

Ich weis immer noch genau was ich mache sowohl was ich mache und sage als auch mit den Zwängen da vergesse ich nichts und werde auch nicht lockerer im Bezug auf die Zwänge.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

10

Montag, 15. Dezember 2008, 01:09

also andere psychische Erkrankungen können auch schnell sic ein neues schwaches Loch suchen und in eine andere psychische Krankheit umschwingen!!!
und bei alkohol: Vorsicht!!!!!!!

Grade wenn der alkohol ne beruhigende wirkung bewirkt, Vorsicht!!!!!

Und dreimal die woche trinken find ich schon recht viel......

ich hab früher auch viel getrunken und auch härtere Drogen genommen und ich weiss wie schnell es in Sucht über gehen kann!! Gerdae, wenn es eine beruhigende Wirkung hat auf einen und man dann andere Probleme dadurch besser im Griff hat..war bei mir auch so damals....

Ich habe eh ne Veranlangung zur Sucht und muss da auch aufpassen bei mir, das ich es nicht übertreibe!

ab und zu trinke ich auch was, aber lange nicht mehr soviel wie früher!!
Und Drogen nehm ich gar nicht mehr außer mal einen kiffen, aber das nur einmal alle drei vier Monate oder so, also sehr sehr wenig!!

es kommt drauf an wie man sowa macht!! In maßen ist ok, aber nicht in Massen, das führt schnell zur Sucht!!!

Außer das Rauchen ist bei mir sehr stark, rauche sehr viel und bin schon süchtig, das kann ich nicht abstreiten!
Aber das soll sich auch im neuen jahr wieder bessern!!!

lg nina

lämmli

unregistriert

11

Montag, 15. Dezember 2008, 08:14

Geraucht habe ich auch mal und auch nicht gerade wenig, ein bis zwei Schachteln am Tag oder mehrere Tabakbeutel in der Woche. Das ist jetzt aber ca. 15 Jahre her. Ich habe damals von einem Tag zum anderen aufgehört, auch ohne große Probleme. Ich hatte einfach keinen Bock mehr drauf, allerdings hatte ich vorher schon 10 bis 20 Versuche gestartet, wo es nicht klappte mit dem Aufhören. Als ich dann aufgehört habe, wußte ich aber 100%ig, dass ich es diesmal durchhalte. Alles hat seine Zeit unter dem Himmel und es hätten mir Tausend Leute sagen können, dass das nicht so sei, ich aber war mir sicher. Das hatte was mit meinem Gottvertrauen zu tun ohne dem würde ich wahrscheinlich immer noch rauchen, mir war meine Gesundheit lange selber wurscht. Diese Einstellung wurde immer gesünder bei mir und jetzt bin ich gerne gesund und lebe viel bewußter...

Liebe Grüße
Lämmli

Steffen

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12

Montag, 15. Dezember 2008, 11:26

Hallo nina,

Du schreibst "Und dreimal die woche trinken find ich schon recht viel......". Da gebe ich Dir einerseits recht , andererseits gilt dies ärztlicherseits noch als absolut unbedenklich, wenn man eben nicht dauerhaft über die Grenze von 30-40g reinen Alkohol kommt. Ich finde rots Konsum auch deshalb unproblematisch, weil es ihr wohl gelungen ist, den Konsum selbst wieder zu reduzieren. Charakteristisch für Sucht bzw. Abhängigkeit ist dagegen ja v.a. die Dosissteigerung über die Zeit und der zunehmende Kontrollverlust.

Herzlichen Gruß, Steffen

13

Montag, 15. Dezember 2008, 13:13

Ja klar kommt es auf die Menge auch an!

Ich sagte auch nicht das man, wenn man dreinmal die woche trinkt gleich ein alkoholiker ist, für mich ist es halt schon recht viel, wenn man dreimal die woche regelmäßig was trinkt.

aber wie gesagt ich trinke abends auch gerne mal ein Gläschen Wein zum entspannen oder rauche auch mal gerne einen, aber das eben nur in Maßen und selten!

es kommt auf die Menge drauf an.......

und wenn man es in Maßen macht ab und zu, warum nicht??

solange es auch in Maßen bleibt!!

lämmli

unregistriert

14

Montag, 15. Dezember 2008, 13:40

Schwierig finde ich allgemein die Grenzen festzulegen.. Der eine sieht es aus dem Medizinischen, der andere aus dem Privaten und wieder ein anderer aus Sicht eines Suchtberaters oder auch aus Sicht von Betroffenen, die er kennt oder selber betroffen war.

Vermutlich sagen alle etwas anderes... Ich war im letzten Jahr mal zur Suchtberatung, weil mir mein Konsum selber bedenklich erschien. Die haben das von mehreren Seiten aus betrachtet. Zum einen der seit Jahren bestehende gleiche Genuß ohne, dass ich mit der Zeit mehr getrunken habe. Zum gesundheitlichen Aspekt haben sie andere Angaben gemacht als Steffen. Es wurde auf das Körpergewicht bezogen und demnach wäre 1 ml Rotwein bei mir gesundheitsförderlich, 1,5 ml unbedenklich und alles darüber hinaus gesundheitsschädlich. Zudem lag auch ein Mißbrauch vor, weil ich es zum Entspannen brauchte.

Ob eine psychische Abhängigkeit vorliegt, konnten sie mir nicht sagen. Obwohl ich erwähnt habe, dass ich in alkoholfreien Zeiten schon morgens denken würde, dass ich abends nichts trinken würde... Sie rieten mir nur zur Vorsicht. Es ist wohl nicht mal allzuselten, dass dier Konsum plötzlich ansteigt nach so vielen Jahren.

In der Kur wiederum haben sie davon gesprochen, dass ich psychisch abhängig sei, weil meine Gedanken sich in den ersten Wochen oft um Wein drehten.

Also so weit gehen hier die Meinungen auseinander...

Liebe Grüße
Lämmli

Lieselchen

unregistriert

15

Montag, 15. Dezember 2008, 13:41

Tcha, ich weiß ja nicht, aber nehmt ihr Medikamente....?
Ich muss Cipralex nehmen und trinke absolut keinen Tropfen!
Irgendwie ist mir das zu gefährlich!

lämmli

unregistriert

16

Montag, 15. Dezember 2008, 13:56

Hallo Lieselchen,

ich nehme Medis, habe mir zwar meine Gedanken gemacht, aber die Gewohnheit hat's scheinbar hineingetrieben. Gut ist das sicherlich nicht, zumal ich auch noch MPH nehme, was ja unter dem Betäubungsmittelgesetz steht... Die Blutwerte waren aber immer top bei mir wie aus dem Bilderbuch. Mein Blutdruck ist Schwankungen unterlegen, ob mit oder ohne Medis und ob mit oder ohne Alk, also kein Unterschied. Das ist aber auch glaube ich bei jedem anders, weil Menschen unterschiedlich reagieren..

Ich denke, dass ab und ein Glas Alk zusammen mit Medis nicht schädlich ist. Ich kenne allerdings Leute, die beides zusammen einfach auch nicht vertragen und denen dann schlecht wird, dass sie lieber daher auch ganz verzichten.

Allgemein ist es aber auch meiner Meinung nach richtig hier zu sagen, Medis und Alkohl gleich nein danke.

L. G.
Lämmli

P.S. Warst mal wieder in Bad Wildungen? Ich vermisse die Gegend immer noch :(

Steffen

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17

Montag, 15. Dezember 2008, 20:25

Hallo lämmli.
meintest Du 1 ml oder 1l??? Ersteres wäre recht wenig (weniger als 1 Fingerhut?) und letzteres wirklich zuviel. Ich finde es zu hart von den damaligen Therapeuten von Missbrauch zu reden, wenn man Alkohol zum Entspannen einsetzt. Das ist ja das Hauptmotiv der allermeisten, egal ob psychisch krank oder gesund - nicht sich die Lampen ausschießen sondern halt entspannen.

"In der Kur wiederum haben sie davon gesprochen, dass ich psychisch abhängig sei, weil meine Gedanken sich in den ersten Wochen oft um Wein drehten."

Das finde ich auch zu hart - zumal die Zwangsgedanken (waren denen ja auch bekannt, oder?) sich ja gerne an Dinge helfen, was Gefahr ankündigt oder Sorge bereitet (bin ich schizophren, wenn ich einen komischen Gedanken habe; bin ich süchtig, wenn ich Bier zum Entspannen bauche, binichbinichbinich???) ....

Lieselchen: hast recht!

Naja, ich mache mir jetzt ersteinmal einen Pfefferminztee...

Steffen

18

Montag, 15. Dezember 2008, 21:04

ja.. ich muss dazu sagen, das mir mal ein glas wein oder ein bier nicht reichen um diese entspannung zu bekommen. manchmal trinken ich vorm tv mal bier, das ist denn aber weil ich den geschmack einfach mag und nicht weil ich mich betrinken will. damit diese gewissen zwangsstillende entspannung einsetzt brauche ich dann schon wesentlich mehr.
mit medikamenten habe ich aber noch nie probleme gehabt. ich nehme schon seit jahren welche und hab noch nie wirklich nebenwirkungen oder zwischenfälle mit alkohol gehabt. nur einmal ein ganz böses drogenerlebnis. und da wurden ängste ganz extrem, zwänge allerdings nciht. ich hatte sie damals aber auch nciht freiwillig genommen (waren wohl im getränk). generell nehme ich sonst nix und rauche auch nicht :]

weiß jemand ob das in reha kliniken normal ist das man nix trinken darf? finde ich wenn es angebracht ist ja ok, aber kann man das nem erwachsenem menschen wirklich verbieten?

lämmli

unregistriert

19

Montag, 15. Dezember 2008, 21:11

Hi Steffen,

lach - ich meinte 0,1 Liter ;) Laut meiner Vorstellung ist das dann mehr als ein Fingerhut, es sei denn man hat so große Finger.. Ein Glas = 0,25 Liter rechne ich jetzt mal, dann ist das Glas bis oben hin voll (was ja ein echter Weinkenner nicht macht, die gießen 0,1 Liter ins Glas...).

Ich finde die Frage wäre dann aber wieder wo fängt Mißbrauch an? Aber übder diese Frage habe ich so oft nachgedacht, dass ich es lieber sein lasse inzwischen.
Ich selber empfinde meinen damaligen Konsum selber als bedenklich. Eine Flasche hat 0,75 Liter und die habe einmal in der Woche mindestens konsumiert und den Rest der Woche mindestens 0,6 Liter...

Das mit dem zwanghaften Hinterfragen stimmt schon, aber ich glaube nicht, dass ein Zwang war, es war tatsächlich der Gedanke wie ich abends ohne Wein klar komme. Ein Zwang ist anders, er hinterfragt aber ich habe in dem Fall nicht hinterfragt wie beim Zwang... Das widerum kenne ich auch als Zwang... Bin ich abhängig oder bin ich es nicht? Lach.... ich habe immer noch keine eindeutige Antwort, aber das ist mir inzwischen auch wurscht. Weil so wie es jetzt ist, ist es gut... vorher war es das nicht wirklich, denn ich war ja selber unzufrieden mit dem Konsum, weshalb ich auch hinterfragt habe... Aber wenn ich zurecht hinterfragt habe, war es vielleicht gar kein Zwang... Ach egal, wurscht sonst wird die Frage ob es ein Zwang war zum Zwang...Letztendlich ist es ja auch eh egal, ich habe ja nach der Kur eh keine Lust mehr auf das tägliche Weingelabe...

LG.
Lämmli

P.S. aber Pfefferminztee koche ich trotzdem nicht - oha schüttel ekelig - Ich stehe auf auf alkoholfreies Weizen, obwohl ich sonst gar nicht auf Bier stehe...Ich gönne mir davon erst mal eins *schlüüüürf*

20

Dienstag, 6. Januar 2009, 20:31

hmmm komisch. bei mir werden die zwänge sogar schlimmer, wenn ich trinke, weil ich die kontrolle nicht verlieren will....