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tiger27

unregistriert

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Freitag, 28. August 2009, 18:36

Rückfall! Jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

Hallo,

da habe ich mich vor einem guten Jahr durch die sprichwörtige Hölle gekämpft, hatte ein perfektes Jahr und KLATSCH da ist es wieder: Täglich grüsst das Murmeltier. ;)

Wer sich noch an mich erinnert weiss das ich viel mit Reiztherapie gemacht habe und Paroxetin als Medikament genommen hatte. Paroxetin hat mir zwar nur bedingt geholfen, aber zusammen mit der Reiztherapie konnte ich schneller einige Sachen weg bekommen, als vorher ohne Medikament. Ich konnte Sachen abhaken, ohne nachzukrübeln, ohne zu kontrollieren. Das war ein Gefühl der Zufriedenheit, ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich habe mir da immer gedacht, über was beklagen sich eigentlich "normale" Menschen, dass ist doch das beste auf der Welt, einfach normal leben. Es hat mir jedesmal einen Endofinschub gegeben.

Nur jetzt bin ich wieder in der Kontrollfalle, allerdings muss ich sagen nicht so sehr wie beim ersten Mal, was wieder meine eigentliche These stützt das es eine reine Sache von zu wenig Botenstoff Serotonin ist, oder gar Fehlleitungen und das die Einnahme von anreichernden Serotonin oder Blockern von Rückläufern sich positiv auswirkt auf Dauer.

Im Grunde fing alles mit einem leichten absetzen von Paroxetin, von 60 mg auf 20 mg. Ich hatte damit einige Zeit keine Probleme, war stabil, alles in Ordnung, bis ich eine OP unter Narkose hatte die sehr lange gedauert hat, um die sieben Stunden. Danach fing es wieder an erst ganz leicht, bis ich irgendwann merkte, oh nein, du hast wieder ein Problem. Zwar war ich nie ganz ohne Probleme, aber die waren so minimal, es war im Vergleich zur Spitze des Eisberges vielleicht 5-10%, also erträglich, so das man gegen wirken konnte.

Um es mal ein wenig abzukürzen, ich war vier Wochen krank geschrieben, da ich mit Panikattacken zu tun hatte, weil das klingt jetzte vielleicht etwas wirr, aber ich machte mir auf einmal wieder Gedanken über Sachen die ich früher kontrolliert habe und weil da Sachen dabei waren, die ich nie mehr nachvollziehen, sprich kontrollieren kann/könnte, bekam ich Panik und keine Luft mehr. Ich habe dann mit meinem Neurologen Paroxetin in den vier Wochen wieder bis 40 mg erhöht, so dass ich wieder arbeiten kann. Da es aber nicht so effektiv gewirkt hat wie vorher habe ich mit meinem Neurologen entschieden Paroxetin wieder auszuschleichen und ab 20 mg, Venlafaxin einzuschleichen.

Momentan bin ich so in einem Wechselbad, mal hin, mal her...dass her kann ich gott sei Dank momentan "kontrollieren" ;) (mehr oder weniger). Heute habe ich mit 1x75mg morgens und 1x75mg mittags (beides Retard) begonnen, also die zweite Woche jetzte. In der ersten Woche habe ich 75 mg Retard nur morgens genommen. Ich soll bis 225 mg hoch, dann in der dritten Woche mit 2x75 mg morgens, 1x75 mg Mittags und das erstmal halten.

Hat jemand mit Venlafaxin (ehemals Trevilor genannt) Erfahrung bei Zwangserkrankungen und wie lange hat es im Schnitt gedauert bis es voll gewirkt hat. Im Internet liest man von im Schnitt zwei Wochen, maximal die üblichen vier Wochen. Also wenn mir jemand dazu was sagen kann wäre ich dankbar. Auch jeglicher anderer allgemeiner Kommentar ist natürlich erwünscht. :)


Grüße
tiger27

Hope

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2

Freitag, 28. August 2009, 19:09

RE: Rückfall! Jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

Hallo Tiger,

ich kann Dir nur sagen das ich von Trevilor starke Nebenwirkungen hatte und es nicht lange genommen habe deswegen.

Ich glaube da gibt es aber auch schon Beiträge zu falls keiner Antwortet kannst Du ja mal die Suchfunktion nutzen.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA