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Zwangsgedanken: Zweifel an der Beziehung

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Montag, 9. April 2012, 17:44

Zweifel an der Beziehung

Hallo,
ich bin neu hier und würde mich über viele Antworten freuen!
Also zu meinem Problem:
Im Juli 2011 trennte sich mein Freund von mir, dann kamen wir wieder zusammen und seitdem entwickelte ich starke Verlustsängtse..wahrscheinlich auch,da meine Eltern sehr große Streiterein hatten.Sie stritten nur und ich bekam alles mit,einfach alles!
Dann trennten sie sich und es folgte der Umzug in die Stadt meines Freundes.Wir hatten mit meienr Mama eine kleine Wohnung und saßen somit sehr aufeinander.
Meinen Papa sah ich nur alle 2 Wochenenden und dann war auch seine Freundin dort, die ich nicht leiden konnte.Das beruhte auf gegenseitigkeit.
Meine Mutter hat einen neuen Mann kennengelernt, was ich ganz schlimm fand, da sie deswegen die Familie verließ.Bis heute kann ich es ein wenig verstehen, aber natürlich nciht ganz.
Sie weinte oft, da dieser Mann sie betrogen hat und dann begann das Chaos...ich habe alles mitbekommen und habe es damals nicht an mich rangelassen.
Als sie mal meinte sie wäre mit ihm zsuammen wollte ich ausziehen.Ich heulte und heulte und...
Dann hatte sie einen neue nFreund, den ich auch nicht mochte.
Mir ging das alles auf den Geist.Von allen Seiten wurde über meine Mama und über meien Papa geredet.Ich wusste gar nicht mehr was wahr oder falsch ist....
Mein Freund war immer die größte Stütze die es gibt..unsere Beziehung war die Beste die es gibt.
Im Januar trafen sich Mama und Papa und redeten drüber..er sagte er entscheidet sich.Ich saß in der Schule in der Pause und las im Handy,dass seine Freundin in Facebook postete, wie froh sie doch sei,dass er bei ihr bleibt.Ich musste weinen in der Schule bin heulend aufs Klo und ja...mir gings einfach schlecht.
Mein Alltag in dem halben Jahr in dem wir dort wohnten war auch sehr..komisch.
Morgens Schule, dann nach Schule Essen, schnell HA, weg zum Arzt oder so, Abends essen, duschen zu Freunnd um 22:00 heim und lernen, um 0:00 erst eingeschlafen und dann morgens um 6:00 raus..
Es war immer das Selbe.Außerdem machte ich nichts mit Freunden , nur mit meinem Freund.
Gestritten haben wir uns selten..
Zudem kam hinzu,dass ich in deiser Zeit eine sehr starke Schwangerschaftsangst hatte.Obwohl ich natürlich die Pille immer korrekt nahm hatte ich tierisch Angst, etwas falsch zu machen..es entwickelten sich Zwänge, die echt nervten..ich machte unzählige SS-Tests...
Im Febr sagte mein Papa, dass er die andere nicht mehr will und er die Familie zurück haben willl....es folgte der umzug.
Für mich alles ein wenig schnell.Freuen konnte ich mich kaum.

So seit dem Tag, seit dem ich weiss,dass wir zurückziehen, habe ich sehr starke körperliche Symptome als auch dass ich ständig denken muss und Gefühle überprüfen muss.
Es fing an mit starken Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, keine Konzentration in de rSchule = ich war nur in meinen Gedanken, lernen konnte ich nicht mehr vor Schwäche, Grübelei vorm Einschlafen etc.
Außerdem kann ich keine gefühle mehr richtig empfinden..zwar weiss ich,was schön oder nicht schön ist...
aber es ist komisch.
Ich weiss,dass ich meinen Freund über alles liebe ...er das Beste ist, dass es auf der Welt gibt aber das ständige Grübeln und Zweifeln nervt so sehr
Ich weiss nciht wieso...
Morgens ist es am schlimmsten, dann wirds langsam besser, nahcmittags habe ich einen kleinen Tiefpunkt und abends bis ca. 0:00 ist wieder gut.Werde dann aber um 9:00 morgens wieder wach..
Ich zweifle, ob es denn noch Liebe ist, ob ich ihn noch brauche ( schlimm :( ) ob ich das Ganze noch will...

Es tut so sehr weh...
Ich weine nur noch....wenn ich ein Lied von uns höre weine ich, wenn ich dran denke wie tll es war, weine ich..
und dann denke ich , wenn Du schluss machst, wird alles gut.
Wird es aber nicht..vielleich die ersten paar Tage, aber dnan werde ich ihn vermissen...denn er ist das Beste,dass es gibt.
er bringt mich zum Lachen, tröstet mich, seine Küsse sind schön etc...
es ist so nervenaufreibend :(

Meint ihr, ich leide an einer Depression?

War auch schon beim Psychiater, er schrieb mit Fluoxetin auf und eine Therapie.
Er meinte eine mittelschwere Depression mit Zwangsgedanken...aber ihr wisst ja, ich zweifle gern eund dann zweifle ich das auch noch an..

was ist wenn ich dem Arzt nicht alles erzählt habe, was ist wenn er mich falsch verstanden hat...

Meine Mama, jeder eigentlich sagt wie süß wir zusammen sind, dass sie weiss, wie traurig ich wäre etc..

Im Sommer gehts in den Urlaub zusammen, ich habe mich so drauf gefreut und von einem auf den anderen Tag nicht mehr...

Ich analysiere jede Bewegung, einfach alles und das nervt :(


mittlerweile geht dieser Gednake etwas...aber jetzt kommt ein NEUER!

Jedes Mal wenn ich etwas mit ihm mache denke ich ' Wäree das mit einem anderen Jungen genauso?'
Ständig überprüfe ich es..und das ist soo schlimm :(

Er macht mich soo glücklich und ich haba schuldgefühle :alarm:

2

Dienstag, 10. April 2012, 22:47

will mir bitte jemand helfen :)

Sommerwiese

Schüler

Beiträge: 146

Zwangssymptome: waschen,desinfizieren,dokumentieren,

Medikament / Dosis: Fluexetin, seit 1 Jahr endlich abgesetzt

Aktueller Therapie-Status: war schon mal in Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Deutschland

Beruf: zur Zeit erwerbsunfähig

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3

Dienstag, 10. April 2012, 23:19

Hallo Lilalaune,

als ich deinen Beitrag las, hab ich spontan gedacht, dass es auch ein bisschen viel war, was deine Eltern dir zugemutet haben mit ihrem "chaotischen Liebesleben" :(und dass es kein Wunder ist, nachdem, was du im letzten 3/4 Jahr mitmachen musstest, dass du momentan dein seelisches Gleichgewicht verloren hast.

Ich meine, dass es auf jeden Fall gut ist, wenn du jemanden hättest, mit dem du dir das alles von der Seele reden kannst und aufarbeiten kannst.

Hast du die Therapie schon angefangen oder suchst du noch einen Therapeuten?

Falls das nicht so schnell klappt, würde ich - das habe ich auch schon gemacht und es hat mir damals sehr geholfen - zu einer Beratungsstelle gehen, z.b. zu einer Familien-und Lebensberatungstelle. Dort kriegst du meistens erstmal schnell Hilfe und z.b.10 Gesprächsstunden, die auch verlängert werden können.

Zu deinen Zwangsgedanken:
ich vermute, dass du sie vielleicht deshalb hast, weil du irgendwo Halt und Sicherheit suchst, nachdem andere Menschen dir die Sicherheit durch ihr Verhalten genommen haben. Das ist ja oft so. Dann entstehen Ängste und dann erscheinen die Zwänge erstmal die Lösung zu sein, auch wenn man unter ihnen leidet. Aber die Angst wird dann ein bisschen weniger.

Und dass du dich momentan nicht auf die Ferien freuen kannst, finde ich ganz verständlich. Du hast soviel Unsicherheit und Änderungen und auch Verluste erleben müssen, dass du deshalb jetzt vielleicht etwas zögerst, dich allzu sehr auf etwas zu freuen, weil ja nie sicher ist, wie es wird und was dir noch wieder weg genommen wird.


Alles Gute für Dich
Sommerwiese