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Zwangsgedanken: Meine Angst! Teil 3

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Holly71

Schüler

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1

Donnerstag, 20. November 2014, 19:00

Meine Angst! Teil 3

Entschuldigt bitte die Länge und die Fehler, für mich ist es gerade der absolute Ausnahmezustand hier und ich habe so große Ängste...
Also nachdem ich dann diese Gedanken hatte, habe ich mich da sehr dran festgebissen, die Aussage, ohne Fremdeinwirkung, war dann auch nicht mehr beruhigend, nachdem ich auch noch gelesen hatte, dass jeder 10 Mord unentdeckt bleibt oder so ähnlich. Irgendwann verblasste diese Angst wieder und wurde von anderen Situationen abgelöst. Es war immer etwas. Nun habe ich vor Kurzem einen Bericht gelesen über Intrusionen, Flashbacks, also dass verdrängte Erinnerungen wieder hochkommen, da hatte ich solche Angst, dass mein erstes Zwangsgedaneknerlebniss mit dem Hammer im März dann eine Erinnerung sein könnte, das es da ja auch um die Wohnung ging und ich mir dann monate später auch gleich die Sachen mit Hammer ausgemalt habe. Ich konnte es dann erst noch abtun mit :das hätte ich dann aber gewusst, wenn ich so etwas getan hätte", dann kamen aber millionen Wenn und Aber`s , und ich grüberlte, rekonstruiert, sagte mir dass ich das dann ja auch an dem Fundtag, vorher und nachher sofort gedacht hätte. Jetzt werde ich mir da auch schon unsicher, sehe die Vorstellung in meinem Kopf, irgendwie nicht wie ien Erinnerung, eben halt wie immer wenn ich gedanklich rekonstruiere. Meine Panik war dann so groß, dass ich regelrecht zusammenbrach und meine Eltern mich für 2 Tage in die Psychiatrie brachten, weil ich wirklich auch Suizidgedanken hatte. Ich war da auch einer offenen Abteilung und habe der Ärztin das geschildert. Die hat sich alles in Ruhe angehört und mir versichert, dass das typisch ist und nicht ein Auslöser für eine reale Sachen und ich dass nicht verdrängt haben könnte im Schock einer vermeintlichen Tat.
Jetzt zu Hause kommt die ganze Palette , was wäre wenn du Alkohol getrunken hattet, es war Weihnachtsfeierzeit, es ist ja schon so lange her und ich habe ja auch zu dem Zeitpunkt da gar nicht in der Form drüber nachgedacht. Oder wr ich einfach so aufgelöst damals weil ich unterbewusst eine Schuld spürte daran,. Und jetzt bin ich mir auch unsicher, ob ich nicht , alsich hörte dass der Mann tot ist, kurz gedacht habe, dass ich daran Schuld sein könnte. Ich habe solche Panik dass ich die Zwangsgedanken habe wegen einen evt. Tat und bin kurz davor, zur Polizei zu gehen. Bin absolut überfordert und bekomme die Schuldgefühle nicht los. Ich kann nicht sagen, dass ich schuldig geworden bin, aber in dem Zustand und mit diesen Überlegungen auch nicht, dass ich es nicht bin. Für mich passt das alles total gerade zusammen, und die Sache, dass ich mich daran ja nicht konkret erinnern kann, ist dann ein Blackout, aus Schock oder wie auch immer. Ich musste mir das jetzt mal von der Seele einfach schreiben, da ich einfach gar nicht mehr weiter weiß gerade, die Ärztin konnte mich kurz beruhigen, aber die Schuldgefühle überwiegen und ich habe einfach nur noch Angst, Angst, Angst.

Richard

unregistriert

2

Freitag, 21. November 2014, 01:00

Schnell handeln!

Hallo Holly71,

so wie Du's beschreibst, kann ich Dir nur raten, Dich so schnell als möglich, am besten sofort, auf eigenen Wunsch, von Deinem Hausarzt, dem nächsten Psychiater oder der Notfallaufnahme eines Krankenhauses, in ein psychiatrisches Krankenhaus einweisen zu lassen! 2 Tage reichen da aber kaum, Du mußt erstmal wieder etwas zur Ruhe kommen. Also nicht wegen einer Therapie einweisen lassen, da wartest Du Monate.

Bei Dir liegt ein akuter Notfall vor!!! Fluoxetin allein hilft da nicht mehr.

Bitte ergreife sofort selbst die Initiative, dabei ist es auch egal ob Du in eine offene oder "geschlossene" Abteilung kommst. Wenn Du dich quasi selbst einweist, brauchst Du keine Sorge haben, dass Dich jemand gegen Deinen Willen dort festhält. Anders wäre es wahrscheinlich, wenn Du zur Polizei gehen würdest...

Wenn Du die Möglichkeit hast, das hier im Forum Geschriebene auszudrucken, wäre das zu Schilderung Deiner Probleme für den Notfallarzt sehr hilfreich und er sollte wissen, was zu tun ist.

Mach schnell, es geht nicht von selbst vorbei!

Alles Gute

Richard

ra1n

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3

Freitag, 21. November 2014, 04:47

Hi Holly,

Das liest sich wirklich erdrückend, man merkt wie du an den verschiedenen Vorstellungen und Gedankengängen leidest. Ich hoffe, dass du mit dem Schreiben etwas lockerer werden konntest. Die Gedanken fressen dich wahrscheinlich innerlich richtig auf, keine tolle Vorstellung!

Du steigerst dich in die ganze Sache ziemlich rein, kannst aber auch einen Weg da raus finden und lernen, wie man mit dem Zwang umgeht.

Eine Therapie würde dir helfen, wie genau ... weiß ich nicht. Psychatrie ... Verhaltenstherapie ... du brauchst auf jeden Fall Unterstützung, Mut und die Kraft dazu!

Versuch dich auch mal irgendwie zu entspannen, eine warme Tasse Tee, den Kopf freibekommen, kann manchmal schon etwas helfen.

Du schaffst das schon, bloß nicht den Mut verlieren und verzweifeln.

Grüße,
Lars
Der Weg aus der Angst führt durch die Angst.

Mic26

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4

Samstag, 22. November 2014, 20:24

Ja das hört sich alles sehr nach Zwangsbefürchtungen an. Hör auf die Ärztin das ist dein Zwang der dir solche Zweifel und Ängste macht ich kenne das auch. Habe auch Zwangsbefürchtungen immer das ich etwas tun könnte was moralisch nicht in Ordnung wäre und meistens sind es Sachen aggressiver oder sexueller Art bei mir. Aber eben ganz normale Dinge hintefrage ich dann immer und die ängstigen mich stark obwohl es sehr sehr sehr warscheinlich immer völlig "normal" ist.

Meistens kann ich es ganz rational entkräften aber eben der Zweifel kommt immer neu immer mit neuen Gedanken und Varianten und in dem Fall würde ich sagen und das hat auch mein Therapeut gesagt ist der Zweifel nicht der Zweifel sondern dein Zwang.

Gruß Mic

Holly71

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5

Sonntag, 23. November 2014, 20:17

Hallo an alle und danke schön für die Antworten und dass Ihr Euch die Zeit für`s Durchlesen genommen habt.
Meine zusätzlich Angst ist ja nun, dass die Sachen mir Gedanken andere geschädigt haben zu können, erst nach diesem Vorfall aufgetaucht sind, fing dann mit Autofahrangst an, dass ich jemanden eben nicht umfahrem sondern umGEfahren haben könnte. Und dann kam diese Sache mit dem Hammer, als die Ängst beim Fahren dann stets geblieben sind. Daher habe ich den Gedanken gehabt, dass es so eine Art Flashback oder wie auch immer sein könnte zu eben einer Tat, die ich vielleicht wirklich unbewusst gemacht haben könnte. Ist ja auch echt schwer, wenn man da noch wirklich jemanden hatte, der gestorben ist, das macht es für mich echt nicht gerade leichter. Obwohl, wenn ich die Gedanken in die Richtung vor dem Fund des Nachbarn gehabt hätte, hätte ich mich glaube ich auch nicht beruhigter gefühlt. In den Jahren vorher habe ich auch Ängste um andere gehabt, da allerdings eher wegen HIV, also als evt. Weitergabe an andere Leute (obwohl ich dahingehend gesund bin, mir aber stets Krankheitsanzeichen eingeredet habe). Und als Kind hatte ich auch so Rituale, sonst passiet lieben Menschen etwas vielleicht. Aber halt nichts mit absichtlich etwas jemandem antun. Habe jetzt mit einem Therapeuten gesprochen, der auch viele Bücher geschrieben hat, allerdings ist der in Berlin tätig. Aber da würd ich auch hinfahren, denn bis jetzt habe ich auch noch nie eine Exposition gemacht. Mal sehen, was wird, irgendwas muss. Gehe jetzt am Mittwoch zu einer Selbsthilfegruppe. Einen entspannten Abend wünsche ich Euch (und mir erhlich gesagt auch.....).

Grübelgrüße von Holly71

Holly71

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Sonntag, 23. November 2014, 20:18

...schaffe es momentan einfach nicht, hier mal fehlerfrei zu schreiben, bin immer so in Gedanken bei allem, sorry......

Mic26

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Montag, 24. November 2014, 09:15

Hi Holly,

Zu deinen Problemen die dir zu schaffen machen kann ich dir auch noch 2 Bücher empfehlen die dir helfen könnten.

Wo es um ZG geht auch um solche wie du beschreibst das wären:

"Frei werden von Zwangsgedanken" von Hansruedi Ambühl

und "Der Kobold im Kopf" von Lee Baer.

Hat mir sehr geholfen bei meinen ZG :) Da kann man sich einige Fragen beantworten und es besser verstehen.

Gruß

Mic26

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Montag, 24. November 2014, 09:17

Und da stehen auch Tipps wie man damit umgehen soll das es besser wird ;)

Holly71

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Montag, 24. November 2014, 21:02

Vielen Dank für die lieben Tipps-das Schlimme ist, dass ich schon fast jedes Buch kenne, habe mir damals auch viel aus der Bücherei geliehen und auch gekauft. Trotzdem ist für mich das allerschlimmste, dass ich immer denke, dass bereits etwas geschehen ist. Nun belastet mich halt der Gedanke so, dass der erste Gedanke, den ich hatte, jemandem absichtlich geschadet haben zu können eben durch eine Handlung mit dem Werkzeug, nach dieser Sache mit dem Fund des Nachbarn war. Also ja erst 3 Monate später, aber jetzt bin ich so dermaßen ängtlich, dass es eine Art Wiedererkenn gewesen sein könnte. Vorher, also vor Anfang 2001 , habe ich niemals auch nur darüber nachgedacht, jemandem etwas antun zu können. Die Ärztin in der Klinik hat mir halt auch erklärt, dass es ja auch Stress für mich war, diese Sache, und da auch noch andere einschneidende Situationen wie Verlieren des JObs wegen Insolvenz der Firma etc. passierten und dass das eben auch Auslöser sein können, ich diesen kurzen Gedanken halt überbewertet habe. Und die Angst mit dem Nachbarn kam dann ja auch zum ersten mal nach fast einem Jahr auf. Da war ich schon voll in der Zwangssachen drin.
Aber jetzt bin ich eben total verunsichert und bekomme diese Schuldgefühle nicht weg und dabei konnte ich vor ein paar Wochen schon sagen, dass das alles gar nicht sein kann. Jetzt zweifel ich ständig und bin echt gerade so zu gar nichts mehr richtig in der Lage. Immer versuche ich einen Gegenbeweis zu finden. Das es das durchaus gibt in diesem Krankheitsbild, dass ist mir klar, nur dieser neue Gedanke , dass es eine Art Erinnerung sein könnte, macht mich gerade wirklich sehr fertig. Ich werde mir die Bücher dennoch erneut vornehmen, habe mir aus den Geliehenen auch viel kopiert. Aber ist dennoch schwer, wenn der Gedanke eine bereits evt. geschehene schlimme Sache ist, wie soll man da das ausräumen? Ich weiß, ich bin gerade sehr resistent, aber ich kann momentan nicht anders.
Alles Liebe erstmal aus Bremen und vielen Dank!!!!

Holly71

Schüler

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Montag, 24. November 2014, 21:09

Darf ich mal fragen, wie oder in welcher Situation bestimmte Gedanken, die sich dann so festgebissen haben, bei anderen anfingen, war das auch so ganz plötzlich und unvorhergesehen? Bei mir war das einfach so an einem Tag, an dem ich sehr gute Laune hatte und an dem noch schöne Sachen wie die Geburtstagsfeier meine Ma und Treffen mit meinem Freund ect. stattfinden sollten, außerden war Wochenende und schönes Wetter....Das weiß ich noch als wär`s erst gestern gewesen, und das macht mich zusätzlich so traurig, dass es jetzt so weit gekommen ist. Oft überlege ich, ob ich etwas hätte ändern können damals, wenn ich darüber bescheid gewusst hätte oder, oder oder....

Holly71

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Montag, 24. November 2014, 21:16

Lieber MIc, ich habe noch eine Frage bitte.

Grübelst Du dann auch so lange hin und her, bis Du das Gefühl hast, Du "erinnerst" Dich da an Dinge, vor denen Du Dich so ängstigst, was Dich dann nochmehr zweifeln lässt, dass Du nichts gemacht hast, dessen Du Dich schämen müsstest? Irgendwie ist das nicht so wie eine echte Erinnerung, aber trotzdem auch zu wichtig dann um es als Phantasie abzutun, das traue ich mir nicht zu, dann komme ich mir vor, als ob ich es mir so einfach mache und das nicht darf, falls ja doch etwas dran sein könnte......
Hoffe, ich trete Dir nicht zu nahe, wenn ja dann entschuldige bitte jetzt schon mal.

Femme1705

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Zwangssymptome: Zwangsgedanken, grübeln, Kontrolle

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Mittwoch, 26. November 2014, 10:34

Hallo Holly,
Ich kenne das was Du beschreibst, mein Problem ist ähnlich- nicht inhaltlich aber vom der Problematik her.

Gedanken die einen überfallen, mit einer Story in Sekundenschnelle, so schnell kann ich mit dem Verstand nix dagegen setzen. Ich versuche mir immer wieder einzureden, dass es nur eine "fixe" Idee ist, manchmal klappt es, manchmal nicht und dann geht es mir richtig schlecht, da ich so angespannt bin und keine Lösung sehe, mit der ich das von mir befürchtete verhindern kann...

Auch das traurig sein, aber auch wütend, dass ich so ein Problem habe, was sicherlich der normale Mensch nicht hat...

Ich mache zurzeit eine therapie, jetzt auch schon länger als ein Jahr und es gibt Fortschritte aber sehr langsam.

LG judith

Mic26

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Mittwoch, 26. November 2014, 16:02

Hi Holly,

vorweg du musst bei mir keine Angst haben das du mir zu nahe treten könntest ich mein wir haben hier ja alle unsere Problemchen kein Sorge ;)

ja ich kenne das auf ähnlich Weise ich habe zbs. In solchen Momenten wenn dieses "unsicherheitsgefühl" kommt immer die Angst die Sorge etwa Pervers zu sein, da ich auch sexuelle Zwangsgedanken habe die für mich die schlimmsten sind.

Ich habe immer die Sorge das ich nicht normal wäre wenn mir solche ZG durch den Kopf gehn obwohl ich es schon tausend mal geprüft habe, das das eben nur ein Zwangsgedanke ist und nichts was ich wirklich machen will.

Das weis ich ja schon längst, aber mein Zwang findet und wirft mir dann immer neue Fragen auf und wenn ich mich damit nicht beschäftigen will habe ich erstmal große Schuld und Angstgefühle eben weil ich es mir zu einfach mache so mein Gedanke dann.

Weil ich es ja qausi einfachso in kauf nehme Pervers oder nicht normal sein zu können. Mein Zwang will dann immer das ich gedanklich alles wieder und wieder prüfe was ich schon zig mal geprüft habe aber ich bin mir selten richtig sicher vom Gefühl her.