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Manuela72

Anfänger

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Beiträge: 12

Zwangssymptome: ROCD, sexuelle Zwangsgedanken, immer wieder verschiedene Wörter im Kopf, Angst Lesbisch zu sein

Medikament / Dosis: Paroxetin 15mg , Opipramol 150 mg, Tavor 1mg

Aktueller Therapie-Status: Warte auf Zusage für Therapieplatz

Status: Betroffene/r

Wohnort: Dillingen Saar

Beruf: Demenzbetreuerin

Hobbys: Backen, Puzzeln, Tanzen, Lesen, Sport und mit dem Hund Gassi gehen

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 10:49

Rocd, sexuelle Zwangsgedanken und immer wiederkehrende einzelne neue Wörter im Kopf

Hallo, bin neu hier,
und habe neuerrdings immer einzelne Wörter im Kopf, die sich richtig fest setzen, oder irgendwelche Liedchen. Zb. kommen mir einfach Worte in den Kopf,
wie Ulambator,Ennepetal oder Yüchsel..... um nur einige zu nennen. Die drängen sich mir auf. Das macht mir wirklich Angst, noch mehr als die anderen Gedanken. Dazu kommt noch ROCD ( Die Angst den Partner nicht mehr lieben zu können ), das macht mich auch extrem fertig. Mir kommen Ihm gegenüber
immer Sätze in den Kopf, wie : " Du wiederst mich an, nicht anfassen, Idiot usw. ! ". Das macht mich so fertig, weil ich meinen Mann über alles liebe.

Dazu kommt noch die Angst Lesbisch sein können und die daraus resultierenden Zwangsgedanken anderen Frauen gegenüber wie zb. Geiler Arsch, geile Titten, usw. , diese Gedanken kommen sogar meiner jüngsten Tochter gegenüber :(. Und dann ist da noch diese sexuelle Erregung, die ich haben möchte, weil sie von mir nicht gewollt ist. Vorher kam die bei fast jeder Frau, die ich gesehen habe, wie so eine Zwangserregung ! Ich muss dazu sagen ich nahm bis letzten Oktober 10 Jahre lang 100mg Clomipramin, was zum Schluss zwar die Zwangsgedanken, nicht aber die Angst lesbisch sein können im Griff hatte.

Am 19. 10.16 habe ich versucht mir mit verschiedenen AD's das Leben zu nehmen, eben durch diese Angst. Ich schluckte 150 Tabletten. Zum Glück fanden mein Mann und meine älteste Tochter mich rechtzeitig. Ich bekam noch vor unserer Haustür den Magen ausgepumpt und wurde in der Klinik für 5
Tage ins künstliche Koma versetzt. Zuhause ging es dann die erste Woche, aber dann fing alles an. Ich bekam anfang November heftigste Schlafstörungen,so dass ich kein Auge zu machen konnte und diese Worte auch anfingen in meinem Kopf zu spuken. das ging so bis zum 5. Januar.
Nicht schlafen, diese Erregung, sexuelle Zwangsgedanken nur ab und zu diese Worte im Kopf und ich musste husten, wenn mein Mann mich in den Arm nahm. Am 5. Januar ging ich zu meinem neuen Psychiater und der wies mich in die hiesige Psychiatrische Klinik ein. Nach 3 Tagen mit Quetiapin und Planum ( bekam furchtbares Herzrasen von Quetiapin ) wurde ich so gesehen aus der Klinik geworfen mit der Begründung, die Klinik sei nicht der richtige Ort für mich.

Ich war also wieder zu hause mit Quetiapin und Planum. Und in der Nacht vom 12.0117 zum 13.01.17 erlebte ich eine wahre Horrornacht. Ich setzte Quetiapin und Planum ab, da ich es nur 6 Tage genommen hatte und auch nur in kleiner dosierung. Ich hatte die ganze Nacht Panik und die Angst verrückt zu werden. Am nächsten Tag ging ich zu meinem Psachiater und bekam erst mal Opipramol und Tavor zum schlafen und beruhigen. Und seit 16 Tagen nehme ich jetzt das Paroxetin. Erst eine Woche 10mg Tabletten und jetzt diese Woche 15 mg in Tropfenform weil es keine Teilbaren 10 mg Tabletten gibt.

Nun meine Frage ? Sind diese einzelnen Wörter in meinem Kopf auch Zwangsgedanken ? Es würde mich wirklich beruhigen, wenn es so wäre, da diese mir am meisten Angst machen. Übrigens wurden diese einzelnen Wörter erst so schlimm nach dieser Horrornacht. Und was auch ganz schlimm ist, sind die Gedanken gegen meinen Mann und manchmal auch gegen meine Tochter.

Ich würde mich sehr über Eure Antworten freuen
Manuela :alarm:

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