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michaelw

unregistriert

1

Dienstag, 17. April 2007, 10:33

Zwänge, Angst, Schwindel, Benommenheit

Hallo,

seit einiger Zeit habe ich ein Klos im Hals Gefühl, was relativ plötzlich los ging, seit dem ich es bemerkt habe ich ständig daran gedacht habe. Nun habe ich mich immer mehr hinein gesteigert, von wegen Kehlkopfkrebs und so weiter. Letzte Woche war ich beim Arzt, und der meinte, alles ok mit dem Kehlkopf (hat ihn mit Spiegel + Ultraschall untersucht sowie abgetastet). Soweit so gut.

Ich bemerke an mir, das immer dann, wenn ich mich darauf versteife und daran denke, es auch stärker bemerke. Seit Donnerstag letzter Woche plagt mich nun ein ständiger Schwindel, wo ich nicht weiß wo er her kommt.

Dazu muss ich sagen, habe ich im Moment extreme Zwänge, eigentlich in jeder Lebenslage. Ich wache eigentlich jeden Morgen auf, bekomme sofort Angst un d dann wird mir im Magen komisch. Sobal es aber etwas sehr positives gibt, und ich mich mal für irgendetwas motivieren kann, geht es mir fast wie schlagartig besser. So eben gerade wieder, ich sitze hier mit diesem ständigen komischen Gefühl, dann trinken wir alle zusammen Kaffee, und alles ist ok, keine Zwänge für einen Moment, und mir geht es besser, dann plötzlich gehen wieder so Gedanken los, was es sein könnte dieser Schwindel usw. und dann kommt er auch wieder.

Meint ihr, das das wirklich alles seelisch bedingt ist, und das Zwänge die mich so stark belasten, das alles auslösen können? Ich muss noch anmerken, dass ich oftmals Appetitlosigkeit habe und so Art Panikattacken bekomme.

Vielen Dank für eure Hilfe!

2

Dienstag, 17. April 2007, 21:47

Hallo Michael
Ja eigentlich beschreibst du schon richtig was dich beschäftigt. Außer Zwänge scheinst du auch noch zu Grübeln. Deutet alles irgendwie auf eine psychische Erkrankung hin. Muß nun nix schlimmes sein, aber wenn du schon Zwänge hast, würde ich dies mal einem Arzt erzählen. Er kann eigentlich feststellen wie stark die Erkrankung ist und wird dich entsprechend behandeln oder an einen Facharzt weiterleiten.

liebe grüße

Dresdenbesucher

unregistriert

3

Mittwoch, 18. April 2007, 17:39

Zwänge....

Hi!

Ich würde Dir auch raten, Deine Probleme einen Arzt mitzuteilen.

Ich kenne Deine Ängste mache auch öfters solche Gedankengänge durch.

Manchmal sind sie nicht da und manchmal sind sie so extrem, da machen sie einen total fertig und man steigert sich rein ohne Ende und denkt nur noch an das Problem als ob es nichts Anderes gibt.

Ich habe mein Problem meinem Hausarzt erzählt, der mich dann an einem Pychologen überwiesen hat. Der hat mich dann erst mal durchleuchtet, d.h. ermittelt, was mir fehlt. Er führte mit mit Tests durch. Dieser Arzt hat mich später an einen Spezialisten für Behandlung von Zwangserkrankten vermittelt.

Habe keine Angst davor den Weg zum Arzt zu scheuen, denn ich habe den Fehler gemacht und habe erst 3 Jahre gewartet bis ich den Weg antrat.

Um so eher um so besser, denke ich!!!

Viel Glück!

Dresdenbesucher

Pit-2001

unregistriert

4

Mittwoch, 18. April 2007, 23:11

RE: Zwänge, Angst, Schwindel, Benommenheit

Ja, innere Ängste und Verwerfungen können das alles auslösen, was du spürst.

Wenn ich Angst bekomme und nicht die Möglichkeit habe, diese zu lösen, dann sieche ich dahin. In einigen Tagen (falls es so lange dauert) bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst. Solche Kräfte haben Ängste.

Und wenn du rauskriegen willst, welche Gründe das hat, dann brauchst du einen nicht auf den Kopf gefallenen Gesprächspartner, oder einen Therapeuten und musst dich auf lange Zeit damit beschäftigen oder in eine Verhaltenstherapie gehen, wenn du eher der Typ bist, der das abstellen will, der sich nicht so sehr mit der Vergangenheit oder so beschäftigen will.

Ich grüße dich

Pit

5

Donnerstag, 19. April 2007, 00:00

RE: Zwänge, Angst, Schwindel, Benommenheit

Hi Michael!

Von diesen Ängsten, von denen Du schreibst, kann ich auch ein Liedchen singen.
Vor einiger Zeit, hatte ich Angst, vor einem Kopftumor und alles was ich erlebte, wie z.b. Kopfschmerzen, Schwindel etc. verband ich nun, mit dieser Angst und war überzeugt, an einem Tumor zu leiden.
Nach einer CT Untersuchung, stellte sich heraus, dass ich wohl keinen Tumor hätte, obwohl, ich diesem Ergebnis immernoch misstraue. ?(
Ich glaube, dass meine Ängste aus meiner Kindheit resultieren, weil ein Familienmitglied, unteranderen, an diesem Leiden erkrankte und verstarb. ;( ;( ;(
Vielleicht, gibt es ja auch bei Dir, so eine ähnliche Erfahrung, die Dich in eine Art Schock versetzt hat und Du nun glaubst, sehr körperlich Krank zu sein, es aber eigentlich Seelisch bist.
Man sagt aber auch, wenn sich ein Zwängler mit etwas schönen Beschäftigt, dann sollen die Zwänge und Ängste etwas nachlassen, wenn das nur so einfach wäre, den inneren Schweinehund zu überwinden, denn die Ängste, sind ja meistens so stark, dass man sich nicht traut, raus zu gehen, um etwas schönes zu unternehmen.
Wenn man viel mit dem Kopf arbeitet, d.h. denkt, ist es nur wahrscheinlich, dass man dann auch Kopfschmerzen bekommt und Angst, löst bekanntlich ja auch Körperliche Reaktionen wie z.b. Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, zittern und schwitzen aus.

Alles Gute für Dich, Mogry

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mogry« (19. April 2007, 20:51)