Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zwangserkrankungen.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 12. Juli 2007, 11:50

Verlustangst

Hallo,

heute haben wir herausgefunden das ich unter Verlustangst leide und das dadurch wohl die Zwänge entstehen, weil ich mit der Angst nicht umgehen kann.

Ich habe mir gerade einen Termin bei meinem Neurologen geholt und werde es wohl noch einmal mit Medikamenten probieren vielleicht klappt beides zusammen besser ich meine Therapie und Medikamente.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

renelovesvany

unregistriert

2

Donnerstag, 12. Juli 2007, 12:48

ja. das ist auch bei mir ein knackpunkt: verlustängste... jemand oder etwas verlieren. auch dadurch kommen meine zwänge.


ich wünsche dir ganz doll, dass diese erkenntnis dich auf den von dir gewünschten weg bringt!


alles gute!


renelovesvany

Pit-2001

unregistriert

3

Donnerstag, 12. Juli 2007, 14:09

RE: Verlustangst

Interessant. Ich habe im wirklich Leben keine Verlustängste, wahrscheinlich hat mich das Leben zu hart dazu gemacht. Bin auch nichit der Festhaltetyp.

Aber in den Zwängen und den dahintersteckenden Ängsten toben massive Verlustängste. Sobald ich nämlich weiß, dass mir jemand irgendeine Frage beantwortet, wegen der ich wiedermal Angst habe, ist aus der dahintersteckenden Angst schon fast alle Kraft raus. In dem Moment gehts mir sofort besser und alles ist halb so schlimm.

Wenn ich nur erfahre, dass derjenige in Urlaub ist, mir vielleicht nicht
hilft usw. toben solche Ängste, dass jedes Weiterleben außer Kraft gesetzt wird.

Mhh....


Gruß an dich Hope

Pit

4

Donnerstag, 12. Juli 2007, 15:14

Hi an alle Anwesenden!

Auch ich kenne das Gefühl von Verlustängsten, gerade wenn mir jemand, wie mein älterer Bruder z.b. sehr nahe steht, aber auch ich habe sehr oft die Angst etwas zu verlieren, von meinen doch schwer erarbeiteten persönlichen Inventar an Gegenständen zu Hause.

Ich glaube ich musste in meiner Kindheit stets um meine Privatsphäre kämpfen, meinem Vater gegenüber, da er immer versuchte meine Grenzen zu überschreiten und alles zu verwalten, was eigentlich mir gehörte, daher mein stetiges Bedürfnis, sich um meine Sachen zu sorgen.

An alle ein schönes und erholsames Wochenende!!!

Liebe Grüße von der Mogry

Pit-2001

unregistriert

5

Donnerstag, 12. Juli 2007, 18:31

Verlustängste unterschiedlichster Herkunft

Ich schätze mal, bei mir kommt das daher, weil ich gleich nach der Geburt die Eltern für eine Zeit verlor und unter scheußlichen Umständen lebte und weil mir später als 4 jähriger angedrohnt wurde, sie wieder zu verlieren, wenn ich nicht spure.

Ich lernte dann, nie mehr was zu verlieren, so dass ich davor keine Angst mehr im Leben hatte.

Ich schätze, in den Zwängen kommt das Unterbewusstsein mit seiner Angst durch.???

Pit

6

Donnerstag, 12. Juli 2007, 18:56

Hallo

Verlustängste....
keine Ahnung ob ich wirklich daran leide, aber ich habe mir das auch schon überelgt. Damit könnte ich sehr viel erklären was meine Zwänge angeht.Aber woher soll ich wissen ob ich an Verlusstängsten leide wenn die Zwänge und depressiven Verstimmungen das alles überdecken.

depressed

unregistriert

7

Donnerstag, 12. Juli 2007, 19:23

Ich glaube, ich leide auch unter Verlustängsten. Daraus resultiert wohl auch mein Hang zum Grübeln....

Wie kann man denn diese Ängste bekämpfen??? Mein AD hilft mir zur Zeit, dass ich keine körperlichen Symptome mehr habe, aber die Gedanken bleiben und werden mit der Zeit immer schlimmer.

Zur Zeit habe ich den Hang danach zu überlegen, ob ich meinen Freund betrügen würde...weiß nicht warum...ich kotze mich schon selber an.

Ich muss meinem Arzt jetzt einen Lebenslauf schreiben und dann darf ich mit einer Therapie beginnen. Weiß jemand, was man da alles reinschreiben muss.

LG
depressed

8

Donnerstag, 12. Juli 2007, 21:42

Liebe Hope,

ich leide schon seit meiner ganzen Kindheit an einer starken Verlustangst. Diese Angst ist dadurch entstanden, weil ich meine Eltern verloren habe und ich auch große Angst jetzt habe immer wieder Menschen verlieren zu können.
Das macht es mir oft schwer in Freundschaften, weil ich dann zu sehr klammer aus Angst den Menschen wieder verlieren zu können. Dann erwarte ich oft Dinge, die der aneder aber gar nicht erfüllen kann.

Deswegen verstehe ich diese angst sehr gut. Keine schöne Angst ist das.
ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem weiteren Weg und ich bin mir sicher das du diese Angst besiegen kannst!! Du bist eine tolle und starke Frau!!

Wenn du reden magst dann bin ich immer da für dich, denn ich habe dich sehr gern!

deine nina

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 12. Juli 2007, 22:41

Liebe Nina,

vielen Dank für Deinen tollen Beitrag, ich erwarte auch Dinge die der Andere nicht erfüllen kann, bei mir ist es auch so.

Ich habe Dich auch voll gerne Nina.

Knuddel.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 12. Juli 2007, 22:43

Danke und ich hoffe doch das wir alle auf den richtigen Weg kommen.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 12. Juli 2007, 22:45

Ich weis es auch noch nicht, irgendwie müssen wir versuchen diese Angst auszuhalten und lernen damit umzugehen, ja das wie frage ich auch immer.

Es ist wirklich schwierig.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

cocoloco

unregistriert

12

Donnerstag, 12. Juli 2007, 23:46

Bei mir sind "Verlustängste" auch der Motor der Zwänge. Lässt man die einzelnen Symptomäußerungen (Kontrollieren, Grübeln) mal außer acht, sind Verlustängste - oder existentielle Ängste, wie ich sie bisher immer genannt habe - die Überschrift für meine Zwänge.

Ganz grundlegend habe ich Angst "mein Leben zu verlieren". Das bedeutet in meinem Fall, dass ich Angst habe jemanden Fremdes versehentlich zu schädigen oder geschädigt zu haben, womit ich mir so eine Schuld auflade, mit der ich nicht mehr leben kann oder mit der ich es nicht wert bin zu leben.

Klingt komisch?? Ein Beispiel: Wenn ich auf dem Heimweg von der Arbeit jemanden totfahre ist damit auch mein Leben vorrüber. Deshalb fahre ich ganz vorsichtig und kontrolliere x-mal, dass ich auch keinen übersehen habe, im Rückspiegel keiner überfahren auf der Straße liegt, das Auto keine Beule hat, etc.

Das selbe gilt für den Herd. Vergesse ich ihn auszustellen, fahre übers Wochenende weg, die Hütte fackelt ab und mit ihr die anderen Hausparteien, gilt auch oben gesagtes. Also bin ich vorsichtig und kontrollieren und...

Dass mir der Zwang dabei das eigene Leben klaut, scheint mir als die bessere Alternative, als dass ich m ö g l i c h e r w e i s e andere Menschen Gefahren aussetze, die einfach zu Leben dazugehören. Auf mich nimmt ja auch keiner speziell Rücksicht. Eigentlich heißt das, :doof: , denn ich begehe so - mal direkt gesagt - Selbstmord auf Raten. Mein Leben ist oft nicht besonders lebenswert.

Trotzdem sind meine Ängste zum Teil so stark, dass immer wieder der Zwang gewinnt.

Klar, im Endeffekt hast du recht Hope. Die Angst auszuhalten ist das Ziel, die Therapie, die Lösung. So macht man es ja auch gemeinhin bei anderen Angststörungen. Ich versuche es immer wieder und hatte oft auch schon Erfolg. Leider meist nur von kurzer Dauer, da sich mein Kopf immer was neues aussucht. Ist eine Angst besiegt, kommt die nächste (=ist der Herd besiegt, kommt die Kaffeemaschine).

Perfide wie er ist, hat sich der Zwang mittlerweile in der Vergangenheit eingenistet. Da kann ich nun gar nichts mehr machen... außer stundenlang grübeln. :wand:

Die Wurzel muss man dem Zwang entreißen und das sind unsere übersteigerten Ängste (meine Meinung). Wie das für mich gehen soll ?(

P.S. Ich denke diese existentiellen Ängste sind die Grundlage vieler Zwänge. Egal, ob meine Zukunft dunkel aussieht, weil ich jemanden totgefahren habe, weil ich bestimmt einen Hirntumor habe oder weil ich beim Wickeln mein Kind gegen die Wand schmeißen will: Dort wo der Zwängler die größte Angst hat, da legt der Zwang den Finger in die Wunde...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cocoloco« (12. Juli 2007, 23:57)


Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

13

Freitag, 13. Juli 2007, 00:03

Ja das wenn eine Angst besiegt ist und dann die Nächste kommt hatte ich auch schon oft und es war mal weg und kam wieder, ich habe fast alles durch was es gibt an Zwängen.

Vielleicht schaffen wir es trotzdem sie zu besiegen wenigstens ein Bisschen.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

14

Freitag, 13. Juli 2007, 19:17

Meine liebe Hope,

Deine Beiträge hier über die Verlustangst haben mich wirklich sehr mitgenommen und haben mich auch in Bezug auf mich sehr zum nachdenken gebracht. Vielleicht steht meine starke Verlustangst auch in Verbindung mit meinen Zwängen??
Ich habe viel darüber nachgedacht gestern und wenn ich ehrlich bin dann musste ich auch darüber weinen.
Es tut so weh, wenn man an einen punkt kommt, der vielleicht eine Ursache aufdeckt, aber kann man dann auch mit dieser Ursache leben und umgehen??

Ich habe auch viel in Bezug auf dich nachgedacht. Bei mir ist es ja klar woher meine Verlustangst kommt, weil eben die frühe Trennung meiner leiblichen Eltern sehr schmerzhaft für mich war. Doch wie ist es bei dir??
Hast du eine Ahnung woher deine Verlustangst kommen könnte??
Was ist in der Vergangenheit in deinem Leben passiert, was diese Verlustangst in dir auslöste?? Hast du darüber schon mal nachgedacht??
Ich denke das ist ein ganz wichter punkt sich darüber Gedanken zu machen.

Hast du in deiner Therapie denn schon mit deiner Therapeutin darüber geredet wie die weitern Schritte aussehen sollen?? Wie meinst du und auch deine Therapeutin könnt ihr diese Verlustangst besiegen und lernen mit ihr umzugehen??

Viele viele Punkte, die zum nachdenken anregen.

LG ninchen, die dich ganz lieb in den arm nimmt und dich einfach mal ganz fest an sich drückt......

Kleine Maus

unregistriert

15

Freitag, 13. Juli 2007, 19:17

Hallo ihr alle,

ich habe auch sehr große Verlustängste die meine Eltern mit ihrem miesen "Verhalten" mir gegenüber hauptsächlich ausgelöst haben. Deshalb habe ich auch solche Zwänge und Ängste wie cocoloco und Mogry es von sich beschreiben.

Tausend Sachen muss ich kontrollieren bevor ich meine Wohnung verlassen kann. ;(
Ich habe immer sehr große Angst das ich etwas übersehen könnte und ich dann durch meine eigene Schuld etwas verliere. Auch habe ich Angst davor das andere zum Schaden kommen wenn ich bei der Arbeit zum Beispiel nicht zwei bis drei mal nachschaue ob alles in Ordnung ist, bevor ich meinen Arbeitsplatz verlasse.
Ich bin jetzt auch mal gespannt wie die nächste Therapie wohl helfen kann.??

Aber ich denke da haben wir echt einen anstrengenden und langen Weg vor uns diese Zwänge zu besiegen.

Hoffen wir das beste für uns alle, das wir zumindest lernen können besser mit der Angst umgehen zu können und somit die Zwänge etwas reduzieren können.

Liebe Grüße.

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

16

Freitag, 13. Juli 2007, 21:15

Liebe Nina,

es tut mir Leid das Du so traurig bist, ja es könnte sein das es bei Dir auch die Ursache ist oder eine Ursache es können ja mehrere sein.

Bei mir hat es wohl unteranderem damit zu tun das ich mich als Kind zurückgesetzt gefühlt habe, weil meine Eltern sich mehr um meinen Behinderten Bruder kümmern mussten.

Ich war ein Trotzkopf ich wollte Aufmerksamkeit, aber jeder der zu uns kam, hauptsächlich Verwandte sagten der Arme Junge und ich stand daneben und konnte es nicht verstehen, egal ob es meine Oma war oder meine Tanten.

Mein Opa der zu mir hielt ist leider schon lange tot manchmal heule ich noch heute deswegen, er war immer für mich da, ich habe auch vieles von ihm bekommen aber das war es ja nicht, ich wusste das er mich wirklich mag und ich ihn auch, ich war auch die Einzige die sich um ihn gekümmert hat Einkaufen und so.

Meine Mutter kam dann überhaupt nicht damit klar das sie einen Behinderten Sohn hat und dann noch ne Tochter die dann auch solche Macken hat, sie dachte schon mal ich hätte einen Gehirnschaden.

Es wurde ja bei mir erst spät festgestellt das es eine Zwangserkrankung ist ich war ja auch beim Kinderpsychiater der wusste auch nicht weiter alle haben die Probleme auf meinen Bruder geschoben weil er ja mehr Beachtung bekam.

Ja es hat mit meinem Bruder zu tun aber hauptsächlich ist meine Mutter das Problem gewesen wie sie mit mir umgegangen ist oder heute noch umgeht.

Sie geht manchmal mit mir um als wenn ich noch 12 Jahre währe.

Naja aber eigentlich bin ich dann wieder das Problem weil ich damit anders umgehen müsste aber da sind wir wieder bei der Frage wie?

Ich habe Angst meinen Freund zu verlieren schon immer, mal mehr mal weniger aber ich habe auch Angst vor Streit mit meinen Eltern das hat alles damit zu tun.

Ich werde es jetzt mir Medikamenten versuchen habe ja nächste Woche den Termin bei meinem Neurologen mal schauen.

Mit Therapie zusammen habe ich wieder etwas mehr Hoffnung ich hoffe das ich so die Angst aushalten kann was ja so nicht möglich ist.

So nun habe ich viel zu viel geschrieben.

Danke Nina für das lieb in den Arm nehmen das tat gut ich drücke dich zurück.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

bellami1983

unregistriert

17

Samstag, 14. Juli 2007, 21:14

Hallo Hope,

ich möchte gern auch noch etwas zu dem Thema sagen.

Ich leide genauso unter massiven Trennungs- und Verlustängsten. Akutes Beispiel ist, dass mein Partner ab Montag wieder nach langer Zeit arbeiten gehen wird und seitdem ich es am Freitag erfahren habe, geht es mir total mies, so mies wie lange nicht mehr. Die Zwangsgedanken schlagen zu und wollen mir das Leben wortwörtlich nehmen.

Wie ich es in meiner VT schon abertausendmal besprochen habe, muss ich daran arbeiten und d. h. das Alleinsein üben, so schwer es mir auch fällt. Also in meinem Fall ist es das Alleinsein was die größten Probleme macht und die damit verbundene Trennungs- und Verlustangst.

Wie ist es denn bei dir? Lebst du mit deinem Partner zusammen, wie lange schon? Wie schaffst du es allein zu bleiben?

Die Idee es mit Medikamenten zu versuchen, finde ich prinzipiell gut, denn manchmal muss es einfach sein, dass man eine Stütze braucht um die notwendigen Schritte zu tun.

LG Isabell

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

18

Sonntag, 15. Juli 2007, 18:38

Hallo bellami,

ja ich lebe mit meinem Partner zusammen und ich bin auch nicht gerne alleine eigentlich geht es, am schlimmsten ist es wenn er abends noch weg fährt wenn ich mich aber nicht verabredet habe und dann alleine zu hause sitze.

Ach ja das allerschlimmste war letztes Jahr da war er 3 Wochen zur Kur das war echt schlimm für mich.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Hope

Administrator

  • »Hope« ist weiblich
  • »Hope« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 247

Aktueller Therapie-Status: War erfolgreich in Therapie

Status: Betroffene/r

Hobbys: Meine Tiere,Reiten,Kutschefahren ,Fotografie

  • Nachricht senden

19

Montag, 15. Oktober 2007, 20:32

Hallo lämmli,
bei mir ist es im Moment nicht so schlimm wegen der Medikamente, in dem Punkt wirken sie.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Waschbärin

unregistriert

20

Montag, 15. Oktober 2007, 20:35

hmmm. bei mir wirken die medikamente im moment gegen den Waschzwang. Aber die Verlustangst fängt erst richtig AN! Weil ich nicht mehr so viel dagegen an wasche...

Schön dass es dir besser geht, Hope. :]

Liebe Grüße an alle
Waschbärin