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1

Freitag, 26. Oktober 2007, 23:50

alle zwänge

hallo.
ich heisse lea und bin jetzt 19 und geh noch zur schule.
ich habe seit ich denken kann zwänge. ich wusste bis vor 2 jahren gar nicht, was das ist. hab mich dann selbst informiert.
ich hab noch niemandem von meinem problem erzählt. es ist mir so peinlich.
aber ich brauche unbedingt hilfe. hilft es zum psychologen zu gehen? gibt es da medikamente für?
ich hab probleme mit zahlen, ritualen und ein bisschen mit schmutz, aber das nicht so sehr. ich hab das gefühl, es wird immer schlimmer.
woher kommt das übrhaupt? ist das vererbar oder muss etwas schlimmes passiert sein, dass die krankheit ausgelöst hat.
ich hoffe hier kann mir jemand helfen. ich weiss nicht wie ich es meiner mutter sagen soll, weil wir im moment so viele probleme haben und es sie noch mehr belasten würde. was soll ich tun?
lea

Pit-2001

unregistriert

2

Samstag, 27. Oktober 2007, 15:17

RE: alle zwänge

Hallo Lea, du hast schon das schlimmste gesagt, was schlimmer als die Zwänge selbst sind, nämlich, dass man sich dafür in der Gesellschaft schämt.

Jetzt hast du wenigstens eine Menge Leute hier, die damit auch umgehen lernen mussten. Du bist also nicht mehr ganz allein.

Und wenn du dich hier einliest, wirst du auch viele kennen lernen, die die Probleme haben, die du auch hast.

Wo das herkommt?

Na ja, jeder wird wohl ein paar Eigenschaften vererbt haben, die man braucht um Zwängler zu sein. Den Zwang selbst kriegst du wohl nicht vererbt.
Weiter ist es wohl eine Angewohnheit, die uns hilft über Dinge hinwegzukommen, die mit unserer Psyche zu tun haben und die wir nicht wieder loskriegen. Darum gibt es Verhaltenstherapeuten, die einem helfen, diese wieder loszukriegen, umzulernen. Zu so einem kann jeder gehen, das bezahlt die Krankenkasse.

Und drittens ist es oft so, dass irgendwas in unserem Umfeld nicht stimmt, was uns bedrückt, was wir vielleicht wahrnehmen, nicht mal genau wissen
oder das gar in der frühen Kindheit solche Dinge waren, die jetzt raus wollen und angesehen werden wollen, aber deren Energie keinen anderen Weg sieht als über Ängste und Zwänge rauszukommen. Hierfür gibt es auch Therapeuten, die reden mit einem darüber, auch das bezahlt die Krankenkasse. Natürlich könnten das auch Eltern, Freunde usw. mit einem tun, aber die wissen das oft auch nicht, was da alles dahinter steckt, deshalb gibt es Experten.

Wenn du glaubst, es wird immer schlimmer, ist es gut, sich helfen zu lassen, denn um so länger man es hat, um so mehr gewöhnt man sich daran und kriegt es dann womöglich nie mehr los.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig davon sagen, was du wissen wolltest.

der Pit

3

Sonntag, 28. Oktober 2007, 13:29

RE: alle zwänge

hallo pit!
danke für deine antwort. das hat mir sehr geholfen.
ich werde versuchen irgendwie hilfe zu bekommen, aber es ist echt nicht leicht. meine zwänge bemerkt man als aussenstehender nicht oder nur selten. und ich muss mich erstmal überwinden es jmd. zu sagen.
bye bye
lea

Pit-2001

unregistriert

4

Sonntag, 28. Oktober 2007, 20:12

RE: alle zwänge

*freu*, dass ich dir helfen konnte.

Und, wir alle sind Meister im Verstecken der Zwänge, ist doch klar.

Also geh ran an die Sache und denk dir nichts, wenn du das vorhast.

Pit

believeinangels

unregistriert

5

Samstag, 10. November 2007, 02:30

Hallo, ich bin neu in diesem Forum, weil ich mich jetzt endlich dazu durchgerungen habe mich mehr zu informieren und mir auch Hilfe zu suchen. Eine Freundin sagt , es gibt " schlimmere " Zwänge und sie versteht darunter etwas anderes, deshalb schließe ich mich mal meiner Vorgängerin an und würde von euch gern wissen, was ihr dazu sagt!
Es ist so vor 4 Jahren bin ich umgezogen mehrere kilometer von meienr heimat entfernt und ich war 15 gerade in der pubertät also und dann gab es in einer Zeitschrift ein paar Übungen wie man abnehmen könnte ( Sportübungen ) diese habe ich jeden Abend gemacht , irgendwann habe ich damit aufgehört nur als ich wieder anfing hat es kein Ende genommen, selbst als ich im Fitnessstudio war habe ich diese Übungen dennoch abends immer gemacht, auch wenn ich total müde war und auch mit dem Gedanken " es bringt eh nicht viel " es dauert ungefähr 10 - 15 ( mittlerweile) minuten... die sache ist die, ihr werdet denken ich hätte vielleicht in figurproblem nur darum geht es gar nicht mehr, in erster Linie ist es so, dass ich diese Übungen mittlerweile verdoppelte habe und ebenso die wiederholungen der einzelnen elemente es waren einmal 15 pro armseite oder pro bein seite ( kleines beispiel, übungen mit einer wasserflasche mit dem rechten und linken arm, deshalb die bemerkung arm und beinseite) und mittlerweile mache ich diese übungen 5 mal bevor ich schlafen gehe, vor kurzem war es noch dreimal ...diese sache belastet mich sehr denn hinzukommt dass ich mir vorstellen wenn ich dies nicht tue dass etwas schlimmes passiert.
Zudem kommt in letzetr Zeit dazu dass ich mir denke wenn ich bestimmte dinge in dieser oder jenen form ( beim chatten usw ) schreibe passieren schlimme dinge, gerade möchte ich nicht sagen was, weil ich mir denke wenn ich sage was dass es passiert.
Ich habe dann solch eine große Angst davor, das fängt an wenn ich z.b. den Löffel X nehmen will um meinen joghurt zu essen aber mir denke wenn ich diesen nehme passiert dieses oder jenes und ich nehme einen anderen! ich habe dann mal in meine kindheit zurückgedacht und es ist so ich habe langzeit auch herd, wasserhähne und schränke kontrolliert ( ob niemand darin ist ) ich kontrolliere ebenso immernoch jeden abend den herd und mein bad, ich wohne seit einem jahr allein und wenn es ganz schlimm wird und meine gedanken mir sagen es passiertetwas schlimmes mit einer wichtigen person dann kommt es schonmal dazu dass ich mich dann auch vergewissern muss ob alles ok ist auch wenn es spät nachts ist. hinzu kommt auch dass ich imemr sehr lange wach bin und einfach nicht früh schlafen gehen kann, schon allein weil ich ja diese übungen noch machen muss....
im internet habe ich informationen dazu gefunden und das was passen könnte wäre dass ich diese übungen und dinge ausführe damit meine gedanken die ich habe nicht eintreffen demnach gewisse relativierungsausübungen wenn man es so nennen kann! ich nenne noch ein paar beispiele:

ich knöpfe die bluse meiner arbeitskleidung immer komplett zu weil ich angst habe tu ich es nicht , passiert das was ich denke
ich habe hunger auf gewisse dinge, aber es ist schon sehr spät, also esse ich diese nicht mehr, weil ich angst habe meine gedanken werden wahr,
ich äußere diese gedanken nicht wiel ich dann auch angst habe sie werden wahr
ich gehe spazieren , sehe etwas und denke mir ich muss es mir nochmal ansehen sonst passiert etwas....

um es kurz zu sagen ist es so dass mir diverse und sehr abstruse dinge in den kopf kommen die ich dann machen muss damit meine gedanken nicht wirklichkeit werden

ich weiss nicht genau wie ich es alles beschreiben soll... ich werde am montag, ich habe nämlich mir schon psychotherapeuten nennen lassen, bei einer mir geeigneten anrufen und mich informieren und mir einen termin geben lassen.
ich weiss aber genau dass ich die kosten allein nicht tragen kann =(

believeinangels

unregistriert

6

Samstag, 10. November 2007, 02:35

ich habe wirklich sehr viel vergessen zu schreiben und ich kann es leider auch nicht komprimieren, ich denke um es vielleicht zu versuchen kann ich sagen dass ich gedanken habe die mich belasten und dann in verbindung mit gewissen dingen gebracht werden ich ausführen muss bzw werde damit diese gedanken nicht wirklichkeit werden! manchmal habe ich sogar einsicht und ich weiss es kann iwie nicht sein, aber was wenn doch, die angst ist leider zu groß... zumal die gedanken sich um mir sehr geliebte menschen drehen und um mich persönlich... als ich im internet etwas darüber gelesen habe und ich der meinung war es trifft auch mich zu habe ich geweint , eben auch, ich kann nicht fassen und verstehen , realisieren, wieso ich soetwas habe und hilft eine therapie mir wirklich?!

believeinangels

unregistriert

7

Samstag, 10. November 2007, 02:38

ich bin 20 Jahre alt und habe im SOmmer mein abitur geschafft , vllt is das auch noch wichtig zu sagen .... entschuldigt die vielen einträge, ich kann es leider iwie nciht editieren

8

Samstag, 10. November 2007, 10:37

Hallo believeinangels,

als erfahrener Zwängler versteh ich deine Ausführungen gut! Mit dem Anruf bei einem Therapeuten am Montag, wehrst du dich gegen deine Zwärschis (ich habe den Begriff hier irgendwo gelesen und fand ihn voll toll :D )

Ich habe auch ein Bandbreite von Zwängen. Dank Therapie konnte ich viele reduzieren, so dass ich nicht mehr so eingeschränkt bin, wie ich es einmal war.

Bei den Zwangshandlungen (Waschen, Kontrollieren und so) klappte es sehr gut mit der Konfrontationstherapie. Nach dem Motto: Wenn ich mir jetzt nicht 20x die Hände wasche, passiert nichts Schlimmes. Ich glaube, ich habe gar nicht gezählt, wie oft ich sie mir gewaschen habe, bei mir musste das Gefühl da sein, dass es genug ist.

Ich hatte damals die Aufgabe von meiner Therapeutin bekommen, mir einen Tag die Hände gar nicht zu waschen. Auch nicht, wenn ich auf Toilette war. Ich habs geschafft. Und als ich sie mir dann wieder waschen durfte, musste ich nicht mehr so viel waschen.

Hast du denn schon mal richtig gegengesteuert? Also einfach genau das gemacht, wovon du ausgingst, dass was Schlimmes passiert?

Jessy78

unregistriert

9

Samstag, 10. November 2007, 12:51

Hallo believeinangels, :)

du beschreibst gerade, das du aggressive Zwangsgedanken und Wiederholungszwänge hast. Dazu noch Kontrollzwänge, zumindest habe ich das so aus deinem Beitrag raus gelesen.

Als erstes finde ich es sehr gut, das du dich bereits über diese Krankheit informiert hast und das du auch schon Telefonnummern von Ärzten eingeholt hast. :]
Dazu möchte ich erst mal sagen, du mußt eine Therapie nicht selber bezahlen. Die Kosten trägt die Krankenkasse.
Das heißt für dich ist jetzt das wichtigste, das du dir einen Therapeuten suchst, z.b. einen Verhaltenstherapeut. Dann hast du ja eh erst mal einige Probestunden, um zu schauen, ob ihr miteinander zurecht kommt und ob ihr ein gutes Verhältnis zueinander aufbauen könnt.
Wichtig ist auf jeden Fall, das er sich mit Zwängen gut auskennt.
Dazu solltest du Kontakt mit einem Neurologen aufnehmen, das ist auch immer sehr wichtig. Für mich zumindest.

Ich kann dich sehr gut verstehen, das es dich traurig macht und das du schreckliche Angst hast. ;(
Aber diese Krankheit haben mittlerweile sehr viele Menschen und wir alle haben richtig daran zu knabbern. :wand:

Ob eine Therapie dir hilft, kann ich dir leider nicht beantworten, jedoch solltest du es auf jeden Fall probieren, denn ohne Hilfe schafft man es meiner Meinung nach, auf keinen Fall.

Ich drück dir für Montag ganz doll die Daumen. Bleib stark ! *kiss*

Liebe Grüße von Jessy :lieb:

believeinangels

unregistriert

10

Sonntag, 11. November 2007, 02:33

Hallo, ich antworte leider jetzt erst weil ich arbeiten war.
Ich habe schon öfter versucht dagegen anzugehen, letztens habe ich z.b. nicht hinter die tür geschaut auf arbeit ( ich bin immer die letzte )...
Ich weiss zum Teil um die Sinnlosigkeit, aber kennt ihr das nicht auch, man sagt doch oft " das hat man nun davon " oder " geschieht einem recht " oder " das ist die strafe dafür " ich glaube so ähnlich funktioniert es in meinem gehirn bzw meine gedanken sind nach dem prinzip aufgebaut.
ich denke wenn ich diese dinge ( die mir in den kopf kommen ) nicht ausführe dann passiert etwas schlimmes .... diese angst ist so groß und bringt mich auch jetzt gerade fast zum weinen... ich würde gern wissen woher das alles kommt:(

wird die behandldung denn immer zu 100% übernommen? ich könnte es glaube nicht selbst bezahlen... und ich weiss auch gar nicht wie ich am montag derjenigen person am telefon mich äußern soll " hallo ich habe zwänge ich bräuchte einen termin ?" ich mein ich bin sehr redegewandt das muss ich selbstsicher zugeben nur ich habe auch irgendwie angst .... mich macht das ganze fertig wieso ich :( ich habe auch gelesen dass das ganze mit den zwängen im alter von 20 anfängt ... wie alt seid ihr ? jessy ich nehme an du bist auch 20 ( ich habe in erinnerung dass in deinem nick 87 steht )...



fühlt euch alle mal lieb gedrückt und gegrüßt

believeinangels

unregistriert

11

Sonntag, 11. November 2007, 02:35

oh ich sehe gerade., zahlendreher, sorry... wann hat es denn bei dir angefangen bzw auf was ist dein zwang / deine zwänge zurück zu führen? wenn ich so neugierig fragen darf

Jessy78

unregistriert

12

Montag, 12. November 2007, 06:52

Hallo believeinangels, :]

ich kann leider jetzt erst schreiben, da mein PC übers Wochenende meißt von meinem Freund in Beschlag genommen wird. :breit:

Also, normalerweise zahlt die Kasse die komplette Therapie.
Du mußt dir halt erst mal einen geeigneten Therapeuten suchen. Der beantragt dann alles bei der Krankenkasse.
Darf natürlich kein Therapeut für Privatpatienten sein, aber Adressen erhältst du von deiner Kasse oder aber auch von der kassenärztlichen Vereinigung aus deiner Region.
Bei mir ist es zur Zeit so, das ich keinen freien Therapieplatz finde, das kann halt manchmal sehr lange dauern, aber da darfst du dich dann nicht unter Druck setzen lassen. Solltest du es überhaupt nicht mehr aushalten und keinen Termin bekommen, gehe auf jeden Fall erst mal zu deinem Hausarzt. Ihm kannst du dann auch von deinem Problem erzählen und der hilft dir dann, einen geeigneten Arzt zu finden.

Ja, wie war das bei mir? Festgestellt, das ich unter Zwängen leide, habe ich erst mit 19, wobei die Anzeichen schon viel früher da waren. Ich habe mir schon als Jugendliche öfter als normal die Hände gewaschen oder hatte immer Angst vor Krankheiten. Auch konnte ich schon damals die Griffe in u oder s-Bahnen nicht anfassen, ohne das ich mich schmutzig gefühlt habe. Aber früher habe ich mir nicht allzu viel dabei gedacht. Als ich dann meine eigene Wohnung hatte, begann alles immer schlimmer zu werden. Damals war für mich mein Bett der sauberste Platz in meiner Wohnung. Das heißt, ohne zu duschen, bin ich nie ins Bett gegangen. Und vom Bad zum Bett durfte ich auch nichts anderes mehr berühren oder irgendwo gegen kommen. Wenn es doch passierte, bin ich sofort wieder unter die Dusche.
Ich glaube, das war die schlimmste Zeit meiner Waschzwänge.
Seit 10 Jahren weiß ich nun, an was ich leide und habe gelernt, es zu akzeptieren.
Auf was die Zwänge zurück zu führen sind, habe ich jedoch nie raus gefunden, aber ich hoffe, das ich den Ursprung dennoch finden werde. Heute leide ich an schlimmen Zwangsgedanken, Wasch und Kontrollzwängen.
So das zu mir. :bla:

Wenn du bei einem Arzt anrufen tust, sage ihm einfach, das du an Zwängen leidest und dringend einen Termin benötigst.
Wie gesagt, du kannst auch zu deinem Hausarzt gehen, falls du keinen Termin bekommst.

Ich denke, ich habe jetzt genug geschrieben. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!!!! *kiss*

Liebe Grüße Jessy

:lieb: :lieb: :lieb: :lieb: :lieb:

believeinangels

unregistriert

13

Freitag, 16. November 2007, 01:12

hey danke danke für deine antwort!

waschzwänge habe ich in dem sinne nicht, aber ich gehe abends auch nie ungeduscht ins bett =)

ich habe bei einer angerufen die mir mit ihrem internetauftritt sehr symphatisch war, diese frau nimmt jedoch nur privatzahler sowohl versichert als auch aus eigener tasche zahlend und das kann ich mir nicht leisten, sie hatte mir dann eine praixs empfohlen und ich muss da anrufen wenn die sekretärin da ist um einen termin auszumachen.
bei mir ist es oft so dass ich selbst wenn ich im internet schreibe viele dinge nicht so schreibe wie ich es gern wollen würde weil ich denke dass dann halt etwas passiert wenn ich es in der form schreibe.

bei mir ist es auch erst schlimmer geworden als ich allein wohne ... kontrolliert habe ich jedoch schon viele und schon lange ....

was meinst du, kann ein buch fürs erste helfen, habe hier im forum schon des öfteren gelesen dass soetwas empfohlen bzw angepriesen wurde?!

lg ;) :tongue:

Jessy78

unregistriert

14

Freitag, 16. November 2007, 11:55

Hallo,

naja, ein Buch alleine wird dir sicher nicht helfen, mit den Zwängen besser umzugehen.
Ich denke, ein Buch ist zwar hilfreich, um vielleicht einiges besser zu verstehen. Es ist auch ein gutes Hilfsmittel, vor allem wenn über Tipps und Tricks geschrieben wird. Aber du solltest trotzdem eine Therapie machen.

Ich habe damals das Buch von Nicolas Hoffmann gelesen. Es war ein sehr interessantes Buch. Es gab dort auch einige Tipps zur Selbsthilfe. Jedoch kann soetwas für einen Zwängler auch sehr gefährlich sein. Es gibt einige, die ihre Zwänge versuchen, alleine zu bewältigen. Das kann im schlimmsten Fall aber genau das Gegenteil bewirken und dir geht es danach noch schlechter. Zwänge alleine zu bewältigen ist meiner Meinung nicht die beste Lösung.

Sicher kannst du dir Bücher besorgen, das tue ich ja auch, aber es ersetzt auf keinen Fall eine Therapie, denn das wichtigste ist, das du mit deinem Problem nicht alleine bist und das immer wieder jemand da ist, der dich auffängt, wenn du fällst.

Bleib am Ball und gib nicht auf. Du findest schon den richtigen Therapeuten.

Liebe Grüße Jessy