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1

Dienstag, 25. März 2008, 03:25

Psychosomatische Beschwerden, Aufgrund von Psychischen Anspannungen!

Zurzeit, erlebe ich mal wieder eine so große Anspannung in meinem Körper, Geist und meiner Seele (Psyche).

D.h. Das ich neben meinen Zwängen, Ängsten und Depressionen, oder auch Stimmungsschwankungen, oft auch noch ziemlich starke Rücken und Nackenverspannungen habe.

Es machen sich dann auch noch ziemlich starke Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Ohrensausen bemerkbar.

Meist bin ich dann sowas von stark verspannt, dass ich, wenn ich meinen Kopf bewegen möchte, ein seltsames quirschen, quietschen und ziehen verspüre und auch gleichzeitg zu hören vermag.

Dann habe ich das Gefühl, mein Kopf steht so furchtbar unter Druck und droht jeden Moment zu explodieren.......Wenn ich dann meinen Nacken nicht zum knacken bringen kann, wälze ich mich und meinen schon angespannten Kopf, dann ziemlich aufgeregt und völlig unter Spannung hin und her und weiß dann manchmal schon gar nicht mehr, wie ich dann z.b. richtig liegen soll.

Das kann manchmal sogar fast die ganze Nacht so gehn. :krank:
Ich habe solche Verspannungen auch schon mal über mehrere Tage gehabt und bin dann fast wahnsinnig geworden.....

Wenn ich denn mal etwas entspannter bin, dann kann ich sogar mit dem Kiefer und dem Nacken richtig laute knack Geräusche machen, so das sich schon so mancher dabei erschreckt hatte. Aber dann, fühle ich erst eine gewisse Erleichterung der Glieder und Muskeln.

Diese Verspannungen, mal mehr mal weniger, habe ich schon ziemlich lange, ich glaube, seit meinem Jugendalter schon.

Habt ihr vielleicht auch solche merkwürdigen körperlichen Reaktionen bei euch schon bemerkt?



lg. Mogry

2

Dienstag, 25. März 2008, 06:02

Hi Mogry,

das sind wirklich typsiche Symptome von Zwängen und Ängsten und ich kenne das auch. Wegen den Nackenschmerzen war ich letztes Jahr in Behandlung. Der Arzt hatte mir Procain gespritzt. Keine Sorge, tut nicht weh. Hat aber erst beim zweiten Mal geholfen, wo er mir auch meine Nasennebenhöhlen bespritzt hat, denn ich hatte zusätzlich noch chronische Nasenverstopfung und hab richtig schlecht Luft bekommen. Er hat gesagt, dass hängt alles zusammen. Ich hab Monatelang versucht es mit einer Rotlichtlampe zu heilen, denn ich hatte vorallen Dingen die Schnauze voll vom Schwindel. Aber das einzige was half war Procain. Hab danach keine Nackenverspannung mehr gehabt.

3

Dienstag, 25. März 2008, 09:37

Liebe Mogry,

ich habe das seit Jahren auch, diese schlimmen Rücken und Nackenverspannungen. Und dazu kommen dann noch fürchterliche Kopfschmerzen! Ich muss viele Schmerzmittel nehmen, anders vertrage ich diese Schmerzen oft nicht!

als ich in der Klinik war habe die das ja auch untersucht. Und gesundheitlich ist alles ok bei mir.
also ist es klar das diese starken Verspannungen von der Psyche kommen.

Ich habe in der Klinik Massagen bekommen und die Frau meinte auch das mein Nacken so was von hart ist, das ist schon echt crass.

Ist ja auch klar, der Körper merkt auch, wenn in der Seele etwas nicht in Ordnung ist!

Da hilft nur viel sport machen, sich versuchen zu entspannen und auch Wärmelicht und sowas.

Ich kriege das aber leider auch nicht in den Griff!!!

Mein Schmerzmittelverbrauch deswegen ist schon nicht mehr normal!
Mal sehen wie lange das meine Niere mitmacht......

lg nina

dieKleene85

unregistriert

4

Dienstag, 25. März 2008, 09:40

nina....medikamente, drogen und Alk gehen auf die Leber !!!! Nicht die Niere. *kiss*

5

Dienstag, 25. März 2008, 09:47

ohhhhh lach!!!!!!

wie peinlich!!! :verlegen:

schäm

ok dann die Leber!!

lg nina ;)

6

Dienstag, 25. März 2008, 14:00

Hallo Addie und Hi Nina, danke für eure Antworten und eure
Erfahrungsberichte. :lieb:

Ich bin heute Morgen mal wieder mit so einem Brummschädel aufgewacht und mit einem unbendigen Schwindel, dass ich schon gar keine Lust mehr hatte, mich überhaupt noch zu bewegen.

Ich schrieb ja schon, wenn ich so verspannt bin, ich dann immer versuche, ein etwas befreienderes knacken im Nacken zu erzeugen, um dann ein etwas entspannteres Gefühl in den Muskeln und Gliedern zu bekommen.

Ich habe auch so verhärtete Muskeln, am Nacken gerade, dass es schon fast so aussieht, als hätte ich einen kleinen Buckel. Ooh weh! :( :(

Ich versuche meine Verspannungen, auch immer mit Rotlicht und einem Ätherischen Öl aus China zu behandeln, was ich mir dann auf die schmerzenden Stellen verreibe. Hilft auch manchmal ganz gut. :))

Danke Addie für den Tipp, mit dem Medikament "Procain", werde meinen Arzt mal drauf ansprechen. Habe bisher, immer nur Naturheilmittel gegen Schmerzen von meinem Hausarzt gespritzt bekommen und eine Tiefenwärme Behandlung.

Massage, hatte ich auch mal und auch Krankengymnastik, aber die Massage z.b. hält nicht lange vor, denn wenn man sie nicht mehr verschrieben bekommt, geht das ganze wieder von vorne los mit den Verspannungen.

Ach, es ist zum Mäusemelken. :silly: Also, erstmal Psyche stabilisieren und dann hat man wohl keine Schmerzen mehr im Nacken und Rücken.



lg. Mogry

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mogry« (25. März 2008, 14:47)


7

Dienstag, 25. März 2008, 16:47

Ach ja Mogry, mein Arzt hatte mir damals gesagt, dass Massagen wirklich nicht helfen. Ich wollte es erst nicht glauben, weil man ja immer hört, dass sowas helfen soll, aber er hat mir davon abgeraten.

Die VErspannungen kommen davon, weil wir ständig so angespannt sind, ständig auf dem Sprung, weil etwas passieren könnte. Aber wie soll man entspannen, wenn man schon Nackenschmerzen hat. Ein Teufelskreis

8

Mittwoch, 26. März 2008, 02:12

Entspannen ist wirklich schon ziemlich schwer, bei so viel Trubel im Hirn und um einen herum.

Wenn`s vorne zwickt und hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissen Geist. :breit:
Ich habe mir ja in meiner Not, schon so manches auf den Rücken und Nacken geschmiert. :D



lg. Mogry

9

Mittwoch, 26. März 2008, 06:57

Bei sowas guck ich immer in mein Kräuterbuch, was ich aus einem Museumshop eines Hexenkellers hab. :D Da steht immer nur drin, ich soll Kräuter kochen und in ein Handtuch einwickeln zum Beispiel.

bo

Schüler

Beiträge: 110

Aktueller Therapie-Status: Keine Ahnung

Status: Sonstige

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10

Mittwoch, 26. März 2008, 10:20

RE: Psychosomatische Beschwerden, Aufgrund von Psychischen Anspannungen!

Ich kenne das ebenfalls. Habe dazu auch das ganze Programm durchlaufen Neurologe, Augenarzt, Orthopäde und war sogar in der Röhre. Ergebnis: NIX!
Lediglich die Neurologin meinte ich solle beruflich mal ein, zwei Gänge runterschalten und mir mal häufiger eine warme Wanne zur Entspannung gönnen. Es sind typische Stresssymptome.
Ich habe dann den Rat der Neurologin befolgt und siehe da, es hat gewirkt. Die Seh- und Gleichgewichtsstörungen sind weg, der drückende Kopfschmerz auch. Lediglich der Nacken macht ab und zu noch etwas Probleme. Habe ich mit Yoga auch recht gut hinbekommen.

Generell kann man da aber schon wohl von einer Volkskrankheit sprechen, da diese Symptome nicht nur typisch für Angst- und Zwangserkrankungen sind.

nachtwens

unregistriert

11

Sonntag, 30. März 2008, 00:06

Huhu,

ich bin Meisterin der Psychosomatik..
Ich habe auch die ganze Palette schon gehabt..

Migräneanfälle mit Sehstörungen (Augenflackern bis hin zur völligen momentanen Erblindung)
Seit Jahren quälen mich Magenprobleme, habe mittlerweile schon eine chronische Gastritis durch meine seelischen Leiden bekommen.
Regelmäßig Kopfschmerzen.
Nun habe ich seit gut 'ner Woche noch Herzrhytmusstörungen dadurch bekommen. Ruhepuls von 120.
Hatte Schmerzen im Knie dass ich nicht laufen konnte.
Schmerzen in den Leisten sodass ich nichtmal aufstehen konnte.



Alles psychisch habe sämtliche möglichen Untersuchungen über mich ergehen lassen nur das Langzeit EKG steht nun noch aus.
Die Psyche ist mächtig. Pflegt eure Seelen!

12

Sonntag, 30. März 2008, 06:23

hört sich echt übel an!

wie kommt dass das du so viele sachen auf einmal hast???

tpg

nachtwens

unregistriert

13

Sonntag, 30. März 2008, 10:43

Nunja das typische halt.. ich wollte es nicht wahrhaben, hab nix unternommen und mit den Jahren hat sich das eben summiert.

Momentan sind es "nur" Magen und Herz und der Kopf die mir Probleme bereiten aber das kommt von Zeit zu Zeit alles mal.

Pit-2001

unregistriert

14

Montag, 31. März 2008, 23:14

Hallo Nachtwens, sag mal warst du oder bist du je verheiratet gewesen?

Lebst du fest mit jemandem zusammen?

Wie kommst du damit klar?

Oder lebst du wohlweislich allein, weil all das einen anderen zu sehr belasten würde/könnte?

Welche Zwänge quälen dich im Moment? Oder überwiegen die psychosomiatischen Dinge?

Hat das eine mit dem anderen zu tun?

Wenn du willst, würd ich mich über eine Antwort freuen.

Danke.

Pit

nachtwens

unregistriert

15

Montag, 31. März 2008, 23:54

Ich beantworte Dir gerne die Fragen.

Ich bin erst 21 Jahre, dementsprechend bin bzw war ich nicht verheiratet.

Ich habe eigentlich noch nie eine richtige Beziehung geführt ich habe einfach kein Glück bei den Männern ;)

Samstag (Vorgestern) machte mein Freund mit mir Schluss weil er nicht damit klarkommt dass ich krank bin, wir waren nur 2 Wochen "zusammen" wenn man das dann schon so nennen kann.


Meine Zwänge haben sich aus der sogenannten Emetophobie ( Angst vor dem Erbrechen) entwickelt an der ich schon solange wie ich denken kann leide.
Ich habe sie aber unter Kontrolle, es sind wohl nur Angstzwänge oder wie ich das nennen kann.


Was genau ich wirklich habe weiß ich noch garnicht - mit Ausnahme der Angststörung und den Zwängeleien.
Ich leide an Panikattacken, Depressionen, Gefühlsachterbahnen, habe ein latentes dauerhaftes Gefühl von Leere, Probleme mich mit mir selber zu identifizieren, ich möchte nicht ich sein denk ich.
Ich hasse andere Menschen, weil fast alle mit denen ich bisher zusammengetroffen bin mich irgendwie belogen benutzt oder verarscht oder sonst wie verletzt haben.
Achja, suizidgedanken habe ich auch häufig.
Meine psychosomatischen Beschwerden stehen ja schon oben, die schleppe ich jeden Tag mit mir mit das ist wohl das schlimmste. Naja eigentlich ist alles schilmm ^^


Das sind die Symptome.. eine wirkliche Diagnose habe ich noch nich bekommen.
Aber hey - ich bin zuversichtlich :) Ich bin seit 3 Wochen das erstemal in einer richtigen Therapie für mich ist noch nichts verloren.

Was mir Kraft und Mut gibt sind neben meiner Tante und meinem Vater die Beschäftigung mit Reiki, Esoterik und mit Gott.

Pit-2001

unregistriert

16

Dienstag, 1. April 2008, 15:58

Hallo nochmal,
das war ein reiches Menü voller Traurigkeit mit einer hoffnungsvollen Würzmischung.

Danke. Das hilft mir, etwas mehr zu verstehen.

Da du in Therapie bist, will ich dich jetzt nicht weiter mit Fragen "quälen", du wirst dort vielleicht auch erstmal zu dir finden oder schätze ich dich falsch ein und du bist bereits voll von Erkenntnissen über Ursprünge und Ursachen?

Pit

Yezrel

Fortgeschrittener

  • »Yezrel« ist weiblich

Beiträge: 219

Zwangssymptome: Zwangh. Persönlichkeit, Zwangh. Langsamkeit, Kontroll-/Zählzwang

Medikament / Dosis: keine

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

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17

Freitag, 25. Januar 2013, 21:34

Es gibt zwar noch einen 1 Jahr jüngeren Thread zum Thema Psychosomatik
http://zwangserkrankungen.de/index.php?p…d&threadID=4351
aber dieser hier hat mehr Beiträge und ist irgendwo interessanter, also schreib ich mal hier meinen Beitrag:

Bei mir gibt es laut gutachterlicher Beurteilung meiner Schmerzkrankheit auch einen Zusammenhang zwischen meiner Anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und meinem Zwang. Tatsächlich bin ich auch sehr angespannt und entlade meine Gefühle über den Körper als Schmerzen, anstatt sie bewusst in der Psyche zuzulassen, d. h. ich verdränge sie und lebe sie im Zwang und psychosomatisch aus.
Lieben Gruß
Yezrel