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1

Dienstag, 22. April 2008, 23:44

Erschöpft und großer Durchhänger

Zurzeit, habe ich einfach mal wieder das Gefühl, ich könnte nur noch schlafen, schlafen und schlafen.........Das hat nichts mit Faulheit zutun, sondern, dass mein Körper und meine Psyche, sich den Schlaf einfach nur noch nimmt und ich kaum noch die Kräfte verspüren kann, mich dagegen irgendwie währen zu können.

Ich habe sogar schon fast 24h durchschlafen können, mit einem kaum zu wach werden Gefühl dabei! Langsam glaube ich schon, ich habe diese Schlaf Krankheit!

Alles um mich herum, scheint dann wie unwichtig zu sein, nur noch das Schlafen steht dann im Vordergrund! Ich glaube, neben mir könnte das haus zusammen fallen und es wäre mir dann noch völlig egal! :silly: Ich bin grad völlig ausgelaugt und leer und kriege rein nichts mehr auf die Reihe, nicht einmal mehr das Essen und Trinken! Vom Rausgehen ganz zu schweigen...
Na gut, zum WC schaffe ich es dann ja doch noch! Obwohl, wenn man nicht viel trinkt?

Vielleicht, ist es halt wieder dieses viele Grübeln, was mich so schlapp macht, denn die Frühjahrs Müdigkeit, kann es ja wohl nicht mehr sein und die wäre wohl auch nicht ganz so extrem. Oder?

Nun gut, kennt ihr das auch von euch?
Man verpennt ja dann, fast sein ganzes Leben!
Das habe ich aber zum Glück, dann nur Phasenweise!





lg. Mogry

Pit-2001

unregistriert

2

Dienstag, 22. April 2008, 23:54

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

Mogry, unsere Zwangsgedanken und -handlungen machen schlapp.

Ich finde es oft besser zu schlafen, bis die Matratze nachgibt, als den Zwängen nachzugehen, das Elend des Tages zu sehen usw.

Also mich wundert es gar nicht, dass Zwängler in so Schlafphasen kommen.

Mir geht es wirklich immer wieder mal genauso. Im Winter verschlafe ich oft die ganzen Vormittage, damit ich keine unnötige schlechte Laune und Zwänge bekomme.

Und jetzt bleib ich auch oft sehr lange auf, als wenn mir in der Nacht keiner was könnte, sehr komisch...... :hm: und schlafe dann tags sehr lange.


Andere klagen über Depressionen (wohlgemerkt, zurecht, weil eine echte Depression was schlimmes ist!), bei mir ist es so, dass ich mich darin (in der selbstgewählten) weitaus wohler fühle, als in den Zwängen.

Gehts dir ähnlich?

Pit

3

Mittwoch, 23. April 2008, 00:23

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

Ja lieber Pit, ich fühle mich da, oder ich sehe mich da, indem was du so von dir her beschrieben hast, auch wieder. Ich bin mal wieder sehr froh, nicht das ich es toll finde, dass es dir jetzt so geht wie mir, aber ich bin doch sehr froh darüber, dass ich mit diesem Problemen, mal wieder nicht so ganz alleine da stehe.

Meist, verschlafe ich liebe all meine schlechten Gedanken und Ängste, als mich mit ihnen, immer und immer wieder auseinander setzen zu müssen, denn das ist ja auch der leichtere Weg, den Ängsten auch mal für ne ganze Weile entfliehen zu können. Was der Nachteil aber seihen kann und das hat mir mal mein Psychiater gesagt, wenn man nichts zu verarbeiten hat, kann man auch nichts an dem schlechten Balast los werden, der einen in Form von Zwängen und Ängsten so begleitet. D.h. also, mehr wach bleiben und sich den Ängsten immer stellen und sie gleichzeitig damit dann wegkriegen zu können. Das man dann aber an Schlappheit und Erschöpfung, nur noch ins Bett plumpst und gar nichts mehr auf die Reihe kriegen kann, dass erkläre dann mal einem Arzt......! :lol:





lg. Mogry

Pit-2001

unregistriert

4

Mittwoch, 23. April 2008, 01:02

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

Na ja, Mogry, jeder braucht mal eine Auszeit. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich damit der Konfrontation fliehe, nein, so ist das nicht gemeint.

Aber nienmand außer wir wissen, welche Belastungen das täglich sind und da sind solche Auszeiten echt besser als ..... ach egal was.

Neulich sagte jemand zu mir: Was in Depressionen fliehen, bist du wahnsinnig!

O.k. die Person hat welche und die mögen auf ihre Weise auch lebensbedrohlich sein, sind sie ja auch, aber es zeigt auch, wie sehr uns unsere Zwänge oft quälen, das wir das eine Übel dem anderen vorziehen, wobei wir natürlich nicht die gleichen Zustände kriegen, wie echt an Depression erkrankte Menschen, aber es ist doch so ein bisschen eine Lahmlegung aller Aktivitäten, wenn ich solche Phasen habe und dann auch herbeiführe. Die kommen nicht nur, wenn ich mich vor Zwängen schützen will, manchmal auch, wenn die Zwänge so schwer und belastend sind, dass ich mich so nicht der Umwelt präsentieren will und auch mir selbst nicht, wenn ich einfach die Zeit abwarte, bis es besser wird. Dann ab unter die Bettdecke, alles lahmstellen, um das ganze auszuhalten. O.k. man könnte auch ein paar Tabletten einnehmen, aber das ist ja jedem seine Sache.

Ich grüße dich und hoffentlich habe ich jetzt nicht um drei Ecken das gleiche gesagt, manchmal ist es halt auch nicht so leicht......

Pit

5

Mittwoch, 23. April 2008, 01:20

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

Zitat

Original von Pit-2001
Ich grüße dich und hoffentlich habe ich jetzt nicht um drei Ecken das gleiche gesagt, manchmal ist es halt auch nicht so leicht......

Pit


Doch lieber Pit hast du, :breit: denn so meinte ich es ja auch!
Aber macht doch nichts, jeder schreibt doch manchmal mit etwas anderen Sätzen und meint dann eigentlich, fast auch das Selbe wie sein Gegenüber.....! :] :dafuer:






lg. Mogry :lieb:

Hordenmensch

unregistriert

6

Freitag, 2. Mai 2008, 01:59

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

Zitat

Original von Mogry
Zurzeit, habe ich einfach mal wieder das Gefühl, ich könnte nur noch schlafen, schlafen und schlafen.........Das hat nichts mit Faulheit zutun, sondern, dass mein Körper und meine Psyche, sich den Schlaf einfach nur noch nimmt und ich kaum noch die Kräfte verspüren kann, mich dagegen irgendwie währen zu können.

Ich habe sogar schon fast 24h durchschlafen können, mit einem kaum zu wach werden Gefühl dabei! Langsam glaube ich schon, ich habe diese Schlaf Krankheit!

Alles um mich herum, scheint dann wie unwichtig zu sein, nur noch das Schlafen steht dann im Vordergrund! Ich glaube, neben mir könnte das haus zusammen fallen und es wäre mir dann noch völlig egal! :silly: Ich bin grad völlig ausgelaugt und leer und kriege rein nichts mehr auf die Reihe, nicht einmal mehr das Essen und Trinken! Vom Rausgehen ganz zu schweigen...
Na gut, zum WC schaffe ich es dann ja doch noch! Obwohl, wenn man nicht viel trinkt?

Vielleicht, ist es halt wieder dieses viele Grübeln, was mich so schlapp macht, denn die Frühjahrs Müdigkeit, kann es ja wohl nicht mehr sein und die wäre wohl auch nicht ganz so extrem. Oder?

Nun gut, kennt ihr das auch von euch?
Man verpennt ja dann, fast sein ganzes Leben!
Das habe ich aber zum Glück, dann nur Phasenweise!





lg. Mogry


geht mir ähnlich liegt glaub auch daran das ich z.z. nicht viel zu tun habe und mir die perspektive fehlt also die lust auf ein hobby um sich nicht dauernd mit den zwängen zu beschäftigen zu müssen wenn man daheim ist.

ps: war länger nich mehr hier mir kommt das forum leerer vor als früher. nur einbildung oder wird hier wirklich weniger gepostet? :/

gruß

lämmli

unregistriert

7

Freitag, 2. Mai 2008, 10:54

Guten Morgen ihr Lieben,

mir geht es auch gerade so, aber bei mir hat es nichts mit Zwängen zu tun bzw. nicht so wie Euch. Letztes Jahr hatte ich ein Jahr mit sehr vielen Zwänge und mehreren Lebenskrisen. Schlafen konnte ich in dieser Zeit fast gar nicht. Ich habe nachts dann so 4 bis 5 Stunden gechlafen und den Rest war ich wach und mein Geist was quicklebendig - zu lebendig - er produzierte halt nur doofe Gedanken. Kaputt war ich während der Zeit manchmal auch, aber nicht so, dass ich mich hätte ins Bett legen könne, da wäre ich noch kribbeliger geworden.

Jetzt habe ich kaum noch irgendwelche Zwänge, aber ich habe das Gefühl, dass der Körper im Nachhinein kommt und seine Erholung fordert. Ich kann auch ewig lange schlafen. Was ich eigentlich gar nicht mag, weil ich das Gefühl habe mein Leben zu verschlafen, wo ich doch jetzt fast zwangsfrei bin gäbe es so viel was ich machen möchte, aber mein Körper signalisiert. "NEIN" haue Dich ins Bett, höre ich nicht auf ihn schickt er mir eine Grippe vorbei...

Naja, anders als bei Euch, aber doch ähnlich, denn letzendlich mache ich die Zwänge aus dem letzen Jahr dafür verantwortlich.

Liebe Grüße
lämmli

Pit-2001

unregistriert

8

Freitag, 2. Mai 2008, 23:26

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

Hi Hordenmensch wir hatten im Forum ein paar Konflikte, die von oberster Hand gelöst wurden (nicht nachfragen, ist vorbei und soll vorbei sein, drum wurde ja alles gelöscht). Jetzt muss sich vielleicht jeder wieder sammeln, keine Ahnung. Über die Jahre war es aber oft so, dass die Beteiligung immer wieder schwankt.

Pit

Hordenmensch

unregistriert

9

Freitag, 2. Mai 2008, 23:34

RE: Erschöpft und großer Durchhänger

ok danke für die info :)

10

Samstag, 3. Mai 2008, 14:18

hallo,

ohja, ich kenne das alles zu gut. erschöpft sein von den zwängen, sowie auch das, was lämmli sagte, dass der körper im nachhinein ruhe brauch. während meiner letzten schlimmen zwangsphase, war ich auch sehr erschöpft gewesen. ich redete mit meinem psychiater darüber. wir diskutierten darüber, ob es möglich sei so viel grübeln, bis man einfach nur noch ins bett fällt. es ist ja tatsächlich so....bei richtigen grübeleien, kommt man einfach nicht mehr zur ruhe d.h., man ist ununterbochen den ganzen tag beschäftigt - und natürlich strengt das an. vom morgens früh aufstehen bis abends, wenn man ins bett geht zu grübeln ist eine harte sache. angenommen, man steht sieben uhr auf, um arbeiten zu gehn und geht abends elf uhr ins bett. dann schläft man acht stunden und die restlichen 16 stunden ist man am grübeln, zwangshandlungen nachgehen usw. natürlich strengt das an. machen kann man leider nichts. nach meiner phase, war ich auch paar wochen zwangsfrei und dennoch habe ich stundenlang geschlafen, als müsste sich mein körper von den vier monaten, in denen ich meine akute phase hatte, erholen.

mein psychiater fragt mich jedesmal, ob es mit der erschöpfung etwas besser geworden ist. und ich muss jedes mal sagen:" wenn ja, dann habe ich kaum etwas gemerkt. "

das medikament cipralex sollte mich zwar etwas aufpäppeln, damit ich nicht mehr so müde bin, aber irgendwie klappt es nicht. ist eben ein Antidepressivum (letzens stand in der zeitung, dass die meisten antidperessive gar keine wirkung zeigen)


dies mein beitrag dazu.

lg

sway

11

Sonntag, 4. Mai 2008, 23:17

Hallo Leute @!

Ja ich kenne das ja auch ganz gut, dass mein Körper nach einer Hochphase, oder nach einer anstrengenden Zwangszeit, sich wieder erholen muss und sich dann einfach, den Schlaf nur noch zu holen versucht.
Dann habe ich einfach auch das Gefühl, nur noch ins Bett fallen zu müssen und nur noch durchschlafen zu wollen.

Mein Medikament, was ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer ist, soll mich ja eigentlich auch wieder wach und munter machen, was aber dann, während so einer Schlappen Phase, dann auch nicht mehr so helfen kann.

Bei mir, ist das immer ein Auf und Ab, dass ich manchmal ganz, ganz viel Energie in mir trage, wo ich scheinbar Bäume ausreisen könnte und dann halt wieder diese Erschöpfungsphasen, wo ich nur noch am schlafen bin.

Das Blöde ist halt auch dann immer wieder, dass der Tages und Nacht Rhytmus, dann völlig auseinander rutsch.



lg. Mogry

12

Montag, 5. Mai 2008, 16:22

hab heute meinem psychiater gesagt, dass ich mich so erschöpft fühle von meiner letzten "phase"....er hat mir dann gleich die dosis erhöht. mal schaun ob es besser wird. irgendwie denke ich sowieso so negativ....da bringt das wohl eh nichts X(

lg

sway

13

Montag, 5. Mai 2008, 16:48

Nur Mut sway! Das wird schon alles wieder werden! :dafuer:

Negativ zu Denken, macht es wirklich nicht besser, aber auch ich kenne das so von mir! ;( Ein wirklich einfaches Rezept zum positiv Denken, gibt es ja eh nicht. :bla: aber üben bringt den Meister! :banger:





lg. Mogry