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1

Sonntag, 27. Juli 2008, 15:07

sind das kontrollzwänge?

Hallo,
ich habe die Frage ob mein Freund unter Zwängen leidet.
Ich finde sie nicht so stark ausgeprägt wie hier so manches beschrieben ist,jedoch die ganze summe finde ich etwas merkwürdig.
Ich versuch mal zu beschreiben.
Alle Dinge haben einen festen Platz. Sind sie nicht an ihrem bestimmten Platz wird er oft sehr wütend.Z.B Feuerzeuge,Kugelschreiber,Kaffekanne die immer sofort nach gebrauch gespült werden muß um wieder sauber da zu stehen.
Hinter allem steht ein für meine empfinden ein übertriebener Ordnungssinn der auch kaum einen anderen ordnungsinn zuläßt.
auch sammelt er alles was man weiterverwenden,gebrauchen kann (um Geld zu sparen und zu receyceln!)
leere tüten werden umgedreht damit sie von innen trocknen können.
die tomatensauce wird im topf uber den kochenden spaggetthis erwärmt um energie zu sparen.
das messer vom brot schmieren darf nur mit der kante auf das brettchen gelegt werden damit das brettchen nicht schmutzig von der butter wird und man nicht auch noch fett wegspülen muß wenn überhaupt.
die anziehsachen werden unterteilt in gute und nicht gute, wobei fast nur die nicht guten getragen werden und geschont werden damit sie nicht dreckig werden und möglichst lange halten.
beim kochen darf kein dreck entstehen weil das unnötig ist.
ich fühle mich erdrückt weil ich auch vieles so machen sollte und annehmen sollte mit der argumentation der umwelt zuliebe oder weil man energie und geld sparen kann.
Hände waschen? Ab wann ist es häfig.
ich habe keine argumentationen zu dem ordnungsinn weil nur seine meinung zählt und es normal ist wenn jemand ordnung und alles an seinem platz haben möchte.
er möchte keine feuerzeuge suchen etc.
aber was ich merkwürdig finde ist das unsere beziehung davon abhängig gemacht wird und er nicht mit mir zusammen ziehen möchte weil er angst das ich die sachen zu sehr beanspruche und sein ordnungssystem nicht annehme!
er merkt gar nicht wie unfrei ihn das selbst macht.
manchmal kann er etwas lockerer werden und ict ein völlig anderer mensch der entspannt ist und dann merke ich wie er sich zurückzieht und wegen irgentetwas einen ausbruch bekommt und tagelang nicht ansprechbar ist und die ganze beziehung in frage stellt.

er sagt das er das automatisch tut ohne darüber nachzu denken und er mich mit seiner ordnung nicht einschränkt.
ich fühle mich aber sehr wohl eingeschränkt wenn mir jemand sagt wie ich kochen soll damit nicht soviel dreck entsteht oder das ich ein feuerzeug auch halt mal mitnehme wenn ich keins finde oder hab.

manche sachen kann er auch lassen wenn ich sage das ich sie doof finde und nicht machen möchte wie zb. leere tüten trocknen.
aber er möchte das ich sein denken handeln in vielen sachen übernehmen soll wo ich es einfach nicht möchte und darin interpretiert er das ich mein eigenes dind durchführen möchte ohne auf ihn rücksicht zu nehmen.

ich hoffe ihr könnt mir helfen wie ich damit umgehen soll.

danke mia

ps: er hat auch ein therapie angefangen ist aber nach ca 10 std nicht mehr hingegangen um seine kindheit zu verarbeiten die nicht gerade rosig war.
er sieht es nicht wirklich ein obwohl er spürt das irgendetwas ihn zu manchen handlungen zwingt.

Head&Heart

unregistriert

2

Sonntag, 27. Juli 2008, 15:14

Also ich sehe das als Mischung zwischen einem Ordnungszwang (den hat er sicherlich, wie du es beschrieben hast) und EVTL einem .... sagen wir mal "Reinheitszwang". Letzteres könnte aber auch nur Geiz ;) sein.

Zumindest ist er entsprechend vorbelastet und das macht seinen Hang zu Zwängen nicht gerade kleiner ?(

3

Sonntag, 27. Juli 2008, 15:24

Danke für die schnelle antwort!!
Ja das mit dem Geiz spielt bestimmt auch eine Rolle.
Aber ich vermute das hinter dem Geiz auch ein Zwang steht.
es geht dabei ja in erster linie darum sowenig aufwand,kosten etc. zu haben und dies so "zwanghaft" das viele entscheidungen gar nicht getroffen werden oder so gedanklich konzipiert werden das jede entscheidung nur halb richtig ist.
Dazu muß ich sagen hat er ein gutes finanzielles polster.
Er sagt es geht nicht um geld ,wenn wenn er DAS bestimmte sieht was er sucht dann gibt er lieber mehr aus !
aber das bestimmte gibt es ja fast immer für entsprechendes geld -das ist wiederum definitiv zu teuer in der regel.
ist das nicht auch zwanghaft keine kompromisse zu finden?

mia

Head&Heart

unregistriert

4

Sonntag, 27. Juli 2008, 15:43

In dem Sinne, dass er NUR sein Verhalten akzeptieren kann. Da er sonst "am Rad" dreht.

Ob das nun soooo ausgeprägt ist, mußt du selber sehen. Ich kenne zwar keinen Geiz-Zwang, aber sein Verhalten läßt recht tief in den Zwangsstrudel blicken. Obwohl ich zu behaupten wage, das es bei ihm (noch) nicht so schlimm ausgeprägt ist

5

Sonntag, 27. Juli 2008, 16:13

Vielen dank für deine meinung.
ich sehe das selbst auch nicht als sooo stark ausgeprägt,aber ich habe ein problem das nur sein denken recht ist.
ich bin für einen zwaängler wahrscheinlich der albtraum da ich ein sehr zwangloser mensch bin und daher ihm wahrscheinlich auch eine große unsicherheit bedeute.
ich habe auch kein problem kompromisse zu finden,aber ich denke es muß in einer partnerschaft drin sein das jeder sich selbst leben kann!!
ich habe ihm gestern gesagt das mich das erdrückt was er von mir an ordnungsinn und handeln erwartet und das ich einfach nicht soweit darüber nachdenke.ob ein messer schmutz auf meinem teller bverursacht..etc.
und das er mir wie ein erzieher vorkommt der mich ständig zu etwas besserem erziehen möchte! Das ist für mich wie kontrollwahn?

er ist ausgeflippt über meinen unordnungswahn und fragt warum die klobürste nicht auf dem balkon steht das alles seinen platz halt hat.FÜR MICH NICHT!! ich brauche auch etwas flexibilität und für mich ist es einschränkend wenn ich über alles nachdenken muß wie man es richtig macht.ich habe einfach nicht so ein wert system in meinem kopf.
ich nörgel ja auch nicht dauern an seinem ordnungsinn rum!!

jetzt hat er sich wütend in seine wohnung verzogen und möchte mich nicht stören...die beziehung wird in frage gestellt.
ich fühle mich erpresst,weil ich mich nicht frei äussern kann.
therapie wird rausgesschoben und im fall der fälle sagt er warum denn er zu ner therapie muß und nicht ich!!!

die therapie hat man deutlich gemerkt aber ich bin kein therapeut!
ich kann ihn auch nicht zwingen.
er ist zum teil im wahn der wut total uneinsichtig und dann nach ein paar tagen bricht er fast zusammen und schwört alles anders zu machen und das ich auch recht habe das er intolerant ist und zuviel erwartet.
aber wielange soll ich das mitmachen?
Ich bin alleinerziehend und habe ein kind.

Co Abhängig?
das problem ist das er es nicht anerkennen will und aktiv etwas tut!!

vielen dank das ich etwas von dem druck loswerden kann

mia

Head&Heart

unregistriert

6

Sonntag, 27. Juli 2008, 17:11

Zitat

Original von mia

therapie wird rausgesschoben und im fall der fälle sagt er warum denn er zu ner therapie muß und nicht ich!!!

mia



:hm: Kann es sein, dass dein Freund nicht einmal weiß, dass er anscheinend diese Krankheit hat. Denn das ist es. Normalerweise kenne ich die Aussagen von Zwänglern, dass sie selber wissen das es blödsinn ist, was sie machen. Aber so??

In deinem Falle zurück zu stecken, um die Beziehung nicht zu gefährden halte ich aber auch nicht für den richtigen Schritt. So machst du dich auf Dauer wirklich zur Marionette. Du mußt ihm seine Grenzen aufzeigen. Entweder er akzeptiert es, oder man muß wirklich die Konsequenzen ziehen. Hört sich jetzt aber glaub ich härter an, als ich eigentlich meine. Will nur sagen: ER muß was ändern und Einsicht haben. Nicht andersrum. Wenn es auf dem Wege zur Therapie geht, würde ich es OK finden, wenn "unsereins" solange dem Kranken entgegen geht als andersrum.

Destiny

unregistriert

7

Sonntag, 27. Juli 2008, 18:21

Hallo Mia!

Ich denke auch, daß Dein Freund unter einem Ordnungszwang leidet, so wie ich das sehe, aber schon etwas stärker!
Wie lange hat er das schon?
Es kann sein, daß es durch die Geschehnisse in seiner Kindheit auf getreten ist(Trauma?), muß aber auch nicht damit zusammen hängen!

Das wichtigste für einen Zwängler ist Kontrolle und Sicherheit!
Deshalb flippt er wahrscheinlich auch aus, wenn Du sein System durcheinander bringst!
In seinem Fall, ist es ihm wichtig, die Sicherheit zu haben, daß alles an seinem Platz steht und die Kontrolle, daß es auch wirklich so ist und auch so bleibt!

Natürlich, kann ich auch Dich sehr gut verstehen, wenn Du so viel beachten mußt, in seiner Wohnung, ist das natürlich sehr anstrengend und schwierig!
Und wenn ihr Euch dann auch noch streitet erst recht!

Habt Ihr schon mal konkret darüber gesprochen, warum es so bei ihm ist?
Weiß er,daß er evtl. eine Zwangserkrankung hat und was das bedeutet?
Warum hat er die Therapie abgebrochen?
Wie ist das, wenn er in Deiner Wohnung ist?


Ich weiß ja nicht, ob er sich mit dem Thema Zwangserkrankung schon mal auseinander gesetzt hat, aber er sollte sich unbedingt hilfe holen, bevor es evtl. noch schlimmer wird!
Er sollte erstmal die Vergangenheit aufarbeiten und danach gegen die Zwänge vorgehen!

Bis er das im Griff hat, solltet Ihr meiner Meinung nach auch vorher noch nicht zusammen ziehen, ich denke das würde nicht gut gehen!

Was sein Verhalten mit dem Geld usw. angeht, weiß ich nicht ob es zwanghaft ist oder nur geizig!


LG Destiny

Destiny

unregistriert

8

Sonntag, 27. Juli 2008, 18:44

Ich denke auch, daß das was er sagt, daß er es für die Umwelt tut ( vielleicht ja auch mit ein Grund), aber das das eine Ausrede ist oder ein Selbstschutz um es sich selber nicht ein zu gestehen!

Es ist für ihn extrem wichtig, daß alles an seinem Platz ist und es so abläuft, wie er es für richtig hält, um Sicherheit in seinem Leben zu haben, bringst Du die evtl. durcheinander, wird er unruhig, bekommt er Angst und im schlimmsten Fall bricht eine Welt für ihn zusammen!
Vielleicht ist die Sache z.B. mit den Tellern auch nur eine Schutzfunktion, damit er nicht so viel dreckiges Geschirr hat, weil ihm das dann auch Probleme macht!
Aber das alles, sind nur Vermutungen von mir!


LG Destiny

Schatten

unregistriert

9

Sonntag, 27. Juli 2008, 19:19

Hallo Mia!

Bin noch ein Forumsneuling aber leider schon lange mit meinenblöden Zwängen vertraut ...

Manches kommt mir auch sehr bekannt vor aus meinem Alltag!!!Ich habe auch meine Rituale und alles muss nach Schriften (also zB. alle Konserven, Bücher,... - selbst in den Kästen) geordnet sein, alles auf "seinem" Platz und mein Kontrollgang jeden Morgen ob auch alles passt muss ich auch ungestört ausführen können denn wenn ich dabei unterbrochen werde zieht es sich über längere Zeit hin weil ich wieder ganz von vorne beginnen muss ...

Beim kochen versuche ich auch mit so wenig Geschirr wie möglich auszukommen weil ja die einzelnen Dinge in verschiedenen Schubladen sind und ich dann jede einzelne lade, aus der ich etwas genommen habe, nachkontrolliert werden muss und dies sehr mühsam für mich ist!An manchen Tagen geht es besser und ich schaff´es beim ersten, zweiten Mal und manchmal stehe ich 1/2 Std. vor nur einer Lade ...

Auch in meinen Gewandkästen muss immer alles supergeordnet sein, im Moment nach unserem Umzug hab´ich da versucht damit zu brechen und bis jetzt gehts halbwegs, undich hatte auch Probleme ein Gewandstück von einemStapel weiter unten zu nehmen weil ich ja dann wieder den ganzen Stapel kontrollieren muss und es wieder Zeit benötigt ...


Ich denke dein Freund sollte sich schnellstmöglich Hilfe holen oder auch einmal ein Buch zum Thema lesen, vielleicht erkennt er sich in manchen beschriebenen Situationen selber und sieht d.es auch andere Leute mit diesem Problem gibt ...


Kann nur beipflichten - mir gibt "meine Ordnung" auch grosse Sicherheit und wenn ich dem nicht nachgehen kann spannt sich mein ganzer Körper und ich spüre eine schreckliche innere Unruhe!!!Schleiche dann so lange gehetzt herum bis ich es doch wieder ordne, kontrolliere,... weil ich eben denke sonst passiert etwas schreckliches mit meinen Lieben oder ich muss einfach ...


Alles Liebe und ich hoffe ihr findet einen Weg gemeinsam ...

Schatten

10

Montag, 28. Juli 2008, 12:16

Hallo Head & Heart

Ja genau dies ist es!
Unter anderem..Er ist sich bewußt das er ein Trauma aus seiner Kindheit hat.Er ist sich bewußt das er Sehr übertrieben ist,wobei er andere Menschen kennt bei denen die vereinzelten Sachen auch so gehandhabt werden ,was ihm das Gefühl gibt normale Bedürfnisse und Maßstäbe zu haben.
Er sieht aber dabei nicht das bei anderen Nicht die Beziehung in Frage gestellt wird wenn etwas mal nicht so ist !!!
Er sieht nicht das er sich selbst total einschränkt.

Gestern ist es wieder eskaliert.
ich habe ihm gesagt das ich ein Problem mit seinen "Marotten" habe und nicht mit ihm persönlich worauf er dann nur ausweicht und darrauf besteht das es verschiedene Lebensansichten sind und er so nicht leben will,ABEr er auch kein problem hat mal 3 grade sein zu lassen.
wenn ich sage das es aber unser Problem ist das er es eben NIcht kann
ich sage das sein Trauma unsere Beziehung/Familie belastet, weil er es nicht in den Angriff nimmt und ich auch sehr überfordert bin.Ich bin zum bestimmt auch sehr ungerrecht und kompromißlos weil ich den Wald vor Bäumen oft nicht mehr sehe.

Er verschiebt die Problematik dann in prinzipielle Probleme,wie das meine Kleidung ihn stört weil sie für ihn zu Aufreizend ist.
Dieses Thema hatten wir bei einer Paartherapie-wo ihm klar gesagt wurde das er mir das nicht vorschreiben kann und dies auch nicht in diesem maße seines Empfindens ist(Bin der Typ jeans,t-shirt,turnschuhe und habe Hunde was immer mit dreck gekoppelt ist:-))

Aber die t-shirts sind zu eng,weit...etc...

Das Programm wird jetzt eine Woche gehen und dann wird er völlig fertig ankommen und sagen wie Leid ihm alles tut ,das ich Recht habe ,das er es ändern wird,......

Dies geht seit 2 Jahren....
ich weiß das ich zum Schutze meines Juniors meine Kraftt brauche
aber ich denke immer er ist doch eigentlich ein lieber Mensch der nur aus seiner Angst,Auswegslosigkeit und Hoffnungslosigkeit so reagiert.

Ich will einfach nicht glauben das die uneinsichtige Egozentrik stärker als die Angst ist.

Welchen Druck muß ich klar setzen?

Liebe Grüße
eine traurige
Mia

11

Montag, 28. Juli 2008, 12:37

Liebe Destiny,

danke für deine Antwort .
es tut sehr gut hier mit betroffenen und Angehörigen zu reden.
Zu deinen Fragen,
Ich weiß nicht wie lange er es hat.
Ich denke das es sich schleichend entwickelt hat.
Alles was ich schreibe betrfft fast ausschließlich Meine Wohnung da ich ein Kind habe und in seinem Wohnsitz(alter Bauernhof ohne Sanitär das ist 50m entfern)
es sich nicht wohnen läßt da man kernentrümpeln müßte.
Dies ist auch ein merkwürdiger Punkt in seinem Verhalten,den ich aber mal stehen lasse,da es durch Erbsschaft und Pflege von Großeltern
etwas komplizierter ist und nicht alles sein Gerümpel ist.
(Dennoch frage ich mich warum ein Mensch der keine finanziellen Probleme hat sich nicht in zwei Jahren(ob mit oder ohne mich) nicht ein HEIM schaffen möchte)

Bei sich zu Hause respektieren wir seine Ordnung natürlich und legen Stifte,Feuerzeuge ...an Ihren Platz.
Aber er tickt dann aus wenn mein Sohn sich eine Bude baut und in dem ganzen Gerümpel jede Menge schätze findet und sie in seine Bude schleppt und nicht alles danach wieder sofort an seinen Platz legt.
Ich weiß das er Ordnungsysteme hat die für fremde und auch für mich fast gar nicht erkennlich sind!
(z.B Schublade ist total voll mit Kleinkram,aber Schere liegt vorne links )
Zumindest kommt es mir so vor.
Es ist auch dreckig,aber ich glaube das er glaubt ja keinen Dreck zu produzieren und deswegen muß er auch keinen Dreck wegmachen.
(Waschbecken total verknast,Fensterbänke die küchenarbeitsplatte wird auch kaum feuch abgewischt außer ich komme.)
Das geht für mich z.b GAR NICHt.
Wenn ich sage ich bin zwar unordentlich aber er soll doch mal sehen wie ER wohnt,bin ich schuld weil er immer bei mir ist und nie zeit dafür hat.

Bei mir beißt er viel die Zähne zusammen .Aber wenn er loßlässt ist er total entspannt und alles klappt super.
Unser kritischer Punkt ist ,er möchte Kinder in diesen Werten erziehen und ich bin dagegen Kinder zu wenig Kind zu sein und ständig mit solchen Werten zu konfrontieren.
Ich sage das man wenn man Kinder erziehen möchte erstmal seine eigene Kindheit aufarbeiten Sollte.


Ich find er hat schrecklich viele Erwartungen ohne selber welche erfüllen zu möchten.

Mia...


ps; Wie hast du gemerkt das du kontrolliert wirst von den Gedanken?as Gefühl einfach alles falsch zu machen.
Wie würdest du es für gut empfinden in drauf anzusprechen .
Was würde dir Sicherheit geben?
Was würdest du als Grenze akzeptieren?

Ich danke dir!!

12

Montag, 28. Juli 2008, 12:51

Lieber Schatten

Danke für deine Antwort.
Ich muß sagen das dieses kontrollieren und Schränke neu ordenen ich noch nicht bei ihm erlebt habe.

Jedoch weiß ich auch nicht wie es ist wenn er bei sich länger alleine ist.

Ich kann mir vorstellen das er seinen Hof mit einem Rundgang auch regelmäßig kontrolliert.
auch wird er sehr unruhig wenn er ein paar Tage nicht kontrolliert hat.
Er sagt er muß dann seine Post durchsehen was ja Auch stimmt.


Ich möchte auch dich gerne Fragen wie du es bemerkt hast das dich deine Gedanken kontrollieren.

Wie fühlst du wenn dich darrauf jemand anspricht oder darüber spricht.

wußtest du zu einem Punkt wo es noch nicht klar war was es ist DAS etwas ist?

Wann hast du das Bewußtsein entwickelt ,das es dich einschränkt?

Wann ist es aussichtslos mit jemandem zusammen zu sein der wenig Einsicht hat auf Einsicht?

Wann entsteht der Punkt das Liebe stärker als die Ängste sind?

Ist ein Ingnorieren gut?

Ich Danke euch ALLEN recht Herzlich ihr helft mir gerade gut etwas mehr zu verstehen.

PS:Wann entwickelt ein unter Zwängen stehender Mensch das Gefühl
das man für ihn da ist aber nicht für die Zwänge

Schatten

unregistriert

13

Montag, 28. Juli 2008, 14:07

Hallo liebe Mia!

Von meinen Zwängen wissen eigentlich nur die engsten verwandten und ein paar ganz wenige Freunde (3 vielleicht) und da auch nicht d.volle Ausmass bzw. verstehen sie es natürlich auch nicht wirklich und denken eher ich bin halt sehr ordentlich und genau ... hör ständig "na geh du bist halt eine gewissenhafte und ordentliche, gibt ja schlimmeres und wäre froh so zu sein ..." oder auch sehr oft DER Standardsatz "Musst mal zu uns kommen und aufräumen, ordnen" - nicht gerade witzig und ich weiss sie meinen es alle nicht böse und können es halt einfach nicht verstehen, wäre ich nicht betroffen könnte ich es wahrscheinlich selber nicht verstehen was da in einem vorgeht und wie hilflos man sich oft fühlt vor diesen "übermächtigen" Zwängen, die mit der Zeit den ganzen Alltag beherrschen ...


Zwangserkrankte können ihre Zwänge sehr gut "überspielen" und vor anderen verstecken - sicher wird einem manches bei mir komisch vorkommen aber ich glaube nicht d.jemand dies mit Zwängen in verbindung bringen würde ... ich kann mich sehr gut verstellen und wenn ich zB.besuch habe speichere ich genau in meinem inneren was ich wo genommen habe etc. und was ich dann wenn ich endlich wieder alleine bin alles wieder ordnen und kontrollieren muss, ist dann manchmal sehr anstrengend einer normalen Unterhaltung dazwischen zu folgen weil in meinem Kopf ständig rattert was ich danach zu tun habe ...

meine damit wenn ihr nicht zusammen wohnt könnte er seinen Zwängen ja dann nachgeben wenn er wieder alleine ist...


Anfangs war es schleichend bei mir, imMoment beschäftige ich mich wieder sehr vielmit dem Thema und denk auch viel nach... zB.ist mir gestern eingefallen d.ich eigentlich schon als Schulkind (AHS) oft wenn ich einen kleinen Fehler auf einer Seite hatte sofort die ganze Seite rausgerissen habe und alles wieder nachgeschrieben nur damit alles ordentlich und perfekt ist, da war mir aber noch nicht im entferntesten klar d.es ein Zwang sein/werden könnte ... d.habe ich heute noch, wenn ich Einkaufslisten zB schreibe und mache einen fehler, muss er sofort wieder neu geschrieben werden,...


Eigentlich ist es mir dann ganz krass aufgefallen als ich mit dem Berufsleben begonnen habe und ständig alle meine Arbeiten wieder und wieder kontrolliert habe und oft viel viel länger im Büro war, viel zeitiger gekommen bin und mir zusätzlich noch Sachen zum Kontrollieren nach Hause mitgenommen habe, ausserdem hatte ich immer einen zettel neben dem bett wo ich mir aufgeschrieben habe wenn ich denke d.muss ich morgen auch nochmal umbedingt schauen ob es passt,...

Das wurde dann immer extremer und da merkte ich dann schön langsam d.mein ganzer Alltag, leben davon beherrscht wurde/wird ...

Alles musste auf seinem Platz stehen (Schriften passen, Abstände gleich sein,...) komischerweise ist es nicht so schlimm wenn mein Mann zu hause ist, dh. am Wochenende ist alles vielweniger stark ausgeprägt??!!

Wenn mich jemand darauf anspricht, schäme ich mich und versuche es mit ganz normalen Ausreden zu erklären- also wieder zu täuschen und tarnen ... nur mit meinem Mann, Mama und Schwester kann ich ganz offen darüber sprechen und auch meine gefühlslage genau beschreiben ...


Irgendwie hatte ich natürlich schon immer den leisen verdacht etwas könnte nicht ganz "normal" sein (ich weiss blödes Wort - was ist normal??) aber hab´es mir halt auch so erklärt-gibt halt genauere menschen und manche können einfach lockerer sein - oh wie gerne wär´ich so!!!


Ob ignorieren gut ist weiss nich nicht, ist ja auch verdammt schwer weil wenn dir jemand völlig aufgelöst gegenüber sitzt und dich um Hilfe bittet und d.jetzt kontrollieren, fragen, machen "muss" dies zu ignorierem und da "hart" zu bleiben ... Mein Mann hat anfangs auch versucht mich davon abzubringen, immer und immer wieder alles "logisch" erklärt, mir zugehört,... doch dann hat er meine verzweiflung wahrscheinlich auch nicht mehr sehen können und hat mir irgendwie auch dabei geholfen - also meine Fragen immer wieder beantwortet, den Haushlat übernommen weil wenn ich putze alles ewig dauert weil ich es ja immer wiederhole oder nochmal mache weil ich nicht sicher bin ist jetzt alles ok, vieles abgenommen,...- die Therapeutin sagt es war nicht gut aber was hätte er tun sollen ich hätte als nicht betroffene auch "helfen" wollen und es nicht besser gewusst ... es ist für ihn ja auch eine sehr sehr schwere Situation und wir sind mittlerweile 8 1/2 jahre zusammen, fast 3 jahre verheiratet und haben 2 Töchter ...


Ich weiss d.er mich liebt, manchmal grüble ich natürlich trotzdem warum er d.alles aushaltet und wie er es schafft und er mir mit der Situation auch sehr leid tut aber meine Zwänge sind im Moment noch so übermächtig - aber ich kämpfe jetzt!!!!!, d.ich nicht anders kann ... was mir auch sehr leid tut wenn ich dann wieder meine "klaren gedanken" habe und mir fast dabei zusehen kann was ich da überhaupt für einen "Blödsinn"/"Irrsinn" mache ...


Ich hoffe sehr d.sich dein Freund Hilfe holen kann und erkennt d.er Hilfe braucht, manchmal geht es einfach nicht mehr alleine ... wünsch euch von Herzen alles Liebe und ganz viel Kraft auch dir ...

Alles Liebe

Schatten

Destiny

unregistriert

14

Montag, 28. Juli 2008, 14:58

Hallo Mia!

Das ist ja das tückische an dieser Krankheit, daß sie sehr schleichend anfängt und bis man es richtig registriert, hängt man schon voll drin!

Das ist ja merkwürdig, das er sich so in Deiner Wohnung verhält, hat er es von Anfang an so gemacht oder kam das nach und nach?

Was Dein Kind angeht, einem Kind sollte man diesen durch eine Zwangserkrankung übertriebenen Ordnungssinn nicht vermitteln.


Ich habe in einem Buch gelesen" Wege aus dem Zwang" bei Ordnungszwängen liegt es auf der Hand anzunehmen, daß es um den Versuch geht, ein erlebtes gefühlsmäßiges Chaos auf eine andere Ebene zu transferieren, die es erlaubt, Dinge zu ordnen und dadurch wieder Kontrolle darüber zu erlangen!
Nur als Info!

Ich kann natürlich nicht sagen, ob es bei allem Zwänge sind, aber vielleicht hat er was seine Wohnung angeht, einen Sammel und Hortzwang?
Oder er hat einfach nur das Problem, da wieder Ordnung in die Wohnung zu bekommen!

Also, ich würde versuchen mit ihm in Ruhe über alles zu sprechen, ob er sich bewußt ist, daß er evtl. eine Zwangserkrankung hat, das es wichtig wäre, daß er weiter zur Therapie geht um seine Kindheit auf zu arbeiten und danach die Zwänge in Angriff zu nehmen usw.
Das er Dir vielleicht auch erzählt, warum so handelt und wie er sich fühlt, wenn in seiner Ordnung etwas durcheinander gerät!
Und auch wie Du Dich bei dem ganzen fühlst.

Wenn es bei ihm eine Zwangserkrankung ist und ich denke schon, kann er und wird er erst bereit sein an seinem Zustand etwas zu verändern und sich Hilfe holen, wenn er selbst einsieht und sich eingesteht, daß sein Verhalten eine Krankhafte Form angenommen hat!
Ansonsten wird es schwierig!


LG Destiny

15

Montag, 28. Juli 2008, 16:58

Lieber Schatten,

es rührt mich ganz schön gewaltig was ihr schreibt und wie ihr es wahrnimmt.

als erstes viel mir spontan ein als du von deinem schulerlebnis geschrieben hast wie er mir das gleiche erzählte,
nur wurde er von seinem gewalttätigen vater gezwungen seitenweise fehlerfrei abschreiben.er hat diese zettel bis heute aufgehoben und schreibt aus diesem grund generell gar keine briefe mehr.

mein problem ist halt einfach sein schutzmauer und verteidigung.
ich kann kaum in ruhe reden weder über meine gefühle noch seine(er kann sie fast gar nicht ausdrücken)weil er sofort total wütend,respektlos cholerisch wird und das ganze thema sofort verdreht und sagt er kann mit meiner unordnung nicht leben.
dazu kommt natürlich die müßige frage über das normal!
ich fühl mich auch nicht als total normal:-)
aber ich fühl mich relativ gesund.
teilweise fühle ich mich auch so verunsichert das ich gar nicht mehr weiß was richtig und falsch ist(falls es das gibt)ich meine dann denke ich ich bin krank und habe totale hallos.
ich habe auch gesagt das mich das so belastet das ich zum teil auch gerne zu einem therapeuten gehen würde,aber mit dem hintergrund zu lernen mich richtig abzugrenzen.


es tut mir in der seele weh zu sehen wie gequalt er ist ,aber er stößt mich weg und beleidigt mich eher damit wir gar nicht tief reden können.
der leidensdruck scheint einfach nicht auszu reichen.
vielleicht habe ich auch einfach nur angst das wenn ich sage so geht es nicht er wieder die bestätigende enttäuschung in mir sieht und erst recht nicht sich helfen lassen will.was mir ja im fall von einer trennung egal sein könnte.aber er ist mir nunmal nicht egal und ich empfinde das auch in irgendeiner form verantwortungslos,da ich der meinung bin man zieht sich an zum lernen und nicht um sich bei problemen zu verlassen.

Bei uns hat sich das langsam eingeschlichen

am anfang habe ich ihn ganz anders eingeschätzt.
er war sogesehen höfflich und hat immer die spülmaschine ausgerämt beim kochen geholfen...irgendwann habe ich gemerkt das er sich gar nicht entspannt einfach mal hinsetzen kann.

dann waren es die tetrapaks die nicht gefaltet waren,dann die schuhe die im weg lagen,dann kaffekanne.....



wir sind fast ausschließlich bei mir,weil ohne bad mit einem schulkind nicht so gut im alltag funktioniert.

ich schätze diese ausbrüche haben auch was damit zu tun das er sich in seine wohnung zurückziehen kann und seine ordnung wiederbelebt wird.
was aber meist mit exessiven alkoholkonsum verbunden wird,weil er nur so kontrollverluste und aus sich rauskommen kann.

mia

16

Montag, 28. Juli 2008, 17:08

hallo destiny,


mein kind versuche ich weitgehenst daraus zu halten und sage er soll seine werte vorleben aber nicht aufdoktrieren,da ich es ja auch gar nicht als nur schlecht sehe!
das halte ich für eine faire lösung.

aber alle die kinder haben wissen auch was für ein komplexes wesen dies sind.
es ist für einen fremden mann der keine kinder hat mit so einem ordnungsinn glaube ich teilweise unaushaltbar.

im moment muß ich einfach abwarten bis er überhaupt aufnahmefähig ist.
er möchte einfach nicht als krank abgestempelt werden!
dabei finde ich es viel schlimmer wenn jemand unreflektiert ist.



das mit dem gefühlsmäßigen chaos transferieren psst sehr gut finde ich.

danke für eure einblicke

mia

Destiny

unregistriert

17

Montag, 28. Juli 2008, 17:59

Huhu Mia!

Ohje, dann ist das natürlich total schwierig, wenn ihr nicht in Ruhe und offen darüber reden könnt!

Wie sich das anhört, sitzt das erlebte aus der Kindheit wohl noch zu tief, ich denke er hat sich in die Zwänge geflüchtet um so wenigstens das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle in seinem Leben zu haben!
Vielleicht auch um das erlebte aus der Kindheit so gut es geht zu verdrängen!

Das Problem ist nur, das die Zwänge einen nur vortäuschen, man hätte wieder Sicherheit und Kontrolle in seinem Leben und letztendlich entsteht daraus ja wieder ein neues Problem und zwar das der Zwangserkrankung!

Wenn er sich so eine Schutzmauer aufgebaut hat, ist es natürlich schwer irgend einen Weg zusammen zu finden und ihm irgendwie klar zu machen, daß er dringend Hilfe braucht!

Denn für Eure gemeinsame Zukunft ist es schon wichtig, daß er sich helfen läßt, denn ich denke auf Dauer so zusammen zu leben, geht nicht gut!
Weil ihr ständig wegen der Zwangserkrankung an einander geraten werdet.
Es ist schon wichtig, für einen Zwängler, daß der Partner verständnißvoll und rücksichtsvoll ist und einen unterstützt, weil Stress und psychische Belastung, verschlimmert die Zwänge nur!
Aber im Gegenzug dazu muß der Zwängler auch an sich arbeiten und sich Hilfe holen, damit die Zwänge irgendwann besiegt sind und man wieder ein normales (was immer auch normal ist) Leben zusammen führen kann!

Es ist nämlich auf Dauer nicht der richtige Weg, den Partner bei seinen Zwängen nur noch zu unterstützen, dann läufst Du nämlich auch Gefahr, Co-Abhängig zu werden!

Ich würde Dir so gerne sagen können, wie man es schafft, daß er sich öffnet, mit Dir ausführlich darüber redet, es einsieht, daß er Hilfe braucht und sie sich holt, aber ich weiß da leider auch keine Antwort drauf!

LG Destiny

Schatten

unregistriert

18

Montag, 28. Juli 2008, 19:30

Liebe Mia,

d.ist wirklich besonders schlimm auch für dich wenn du immer versuchst mit ihm zu reden und es geht nicht, es staut sich auch in dir immer mehr auf und man wird immer hilfloser ...

Das Problem ist auch d.wenn er es selbst nicht einsieht d.er Hilfe brauchen könnte er auch keine annehmen kann und eine "Zwangsverpflichtung" nicht helfen würde weil er sich dann sicher dagegen sperrt - hab´auch lange gebraucht um einzusehen ich MUSS etwas tun und so kann will ich letztendlich auch nicht mehr weitermachen ... ist so nicht lebenswert und ich verbau mir auch selbst alles damit ...

besondere Angst hab ich vorallem auch d.meine beiden Töchter da auch mal Probleme bekommen und versuche gerade in diesen bereichen sehr hart an mir zu arbeiten und jeden Tag mehr ...


Ich hoffe sehr ihr könnt einen Weg finden und d.auch du wieder glücklich leben kannst!!

Von Herzen alles Liebe

Schatten

Mrs.Sims

unregistriert

19

Mittwoch, 30. Juli 2008, 17:51

hmmm...was tut er, wenn du ihn davon abhältst?
Wird er dann wütend, es kommt dir so vor als wenn er nix mehr aushalten kann oder dreht er durch?
Ich möchte jetzt keine genaue Diagnose stellen, aber es könnte durchaus seien, das er als leichten Ordnungszwängen leidet.
Spreche mit ihn mal darüber, ob er das überhaupt selber merkt, oder wie er es empfindet.
Also, es scheint noch nicht so schlimm zu sein, aber vielleicht solltet ihr doch mal ein Beratungsgespräch bei einem Psychologen machen.
Da ich keine Diagnosen stellen kann xD

20

Donnerstag, 31. Juli 2008, 15:29

Hallo ihr Lieben,

danke für eure antworten.
ich konnte leider nicht schneller antworten da ich kinderfrei habe und akkordarbeiten war...

bei uns hat sich jedoch etwas getan!!!
da mir klar wurde das ich das nicht weitertragen möchte ,konnte ich auch unverblümt meine gedanken seit langem mal wieder aussprechen,da es ja nichts zu verlieren gibt.

also habe ich ihm von meinen vermutungen und auch von meinem kontakt zu euch erzählt.
ich habe ihm erklärt das ich es nicht schlimm finde DAS er etwas hat sonder das er ES verleugnet.
auch das ich es nicht so schlimm finde und das es nach meiner ansicht viele probleme erklärt die wir haben.
ich vermute zu dem ordnungszwang auch massive zwangsgedanken!!
(wie ich suche immer nach freiheit und will keine familie, ich bin es nicht wert eine familie zu haben....)etc
bin natürlich kein psychologe und weiß das vieles wahrscheinlich vom verdrängen und zwänge ineinander übergehen wird und sehr individuell ist.


des weiteren habe ich klar gesagt das ich mehrmals schon so unsicher geworden bin das ich zum arzt wollte um mir meine zwischenzeitlichen unsicherheiten zu bereden.

ich habe ihm gesagt das ich Keine co- abhängigkeit weiter möchte und ich aus diesem grunde zum therapeuten gehen würde um mich von ihm abzu grenzen.

das kann jedoch nicht ausschließlich der sinn sein solange er nichts tut und einsieht.

ich habe ihm vor 1,5 jahren gesagt das man definitiv merkt das er ein trauma hat und das das einschränkend für unsere familie ist.
er hat bis anfang des jahres nichts daran getan.

lange rede kurzer sinn,
nach etwaqs wut hat er dann doch mal im internet nachgeforscht und hat sich zum teil auf jeden fall darin wieder gesehen.
er sagt zwar das er es nur für sehr leicht hält,was ja in gewissen sinne auch stimmt(das normale relativ gesehen)
was ist leicht??


aber es ist ein großer schritt.
!!!
jetzt kann man wenigstens ein problem an den hörnern packen.

ich habe mir als ziel gesetzt abzu warten und zu sehen wie schnell er sich hilfe holt,weil das ist der wichtigste und ausschlaggebenste punkt etwas zu ändern und der einsicht vor allem!!


auch habe ich mir überlegt ob ich ihm den link von hier gebe ,weil es vielleicht nicht schlecht ist wenn man unter umständen zusammen sich so mitteilen kann.
Bin da aber sehr unsicher,ob er sich da nicht doof fühlt?

liebe grüße
mia

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