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Freitag, 3. Oktober 2008, 10:55

Umfrage für meine Maturarbeit

Liebe Forum- UserInnen

Ich schreibe momentan meine Maturarbeit über Zwänge; dabei nehme ich die Rolle der Angehörigen der Betroffenen ein wenig genauer unter die Lupe.
Ich selbst habe auch im engeren Bekanntenkreis eine Person, die unter Zwangsgedanken leidet.

Im praktischen Teil der Arbeit möchte ich nun eine Umfrage, deren Ergebnisse streng vertraulich und anonym ausgewertet werden, starten. Ich bin etwas spät dran und sehe das Forum nun als meine letzte Chance, um diese Umfrage durchführen zu können.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir meine Fragen ( siehe unten) beantworten und sie mir entweder per E-mail schicken oder im Forum direkt beantworten würden.

Wie bereits erwähnt ist das Ausfüllen des Fragebogens anonym und die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Auf Anfrage kann ich Ihnen nach Abgabetermin eine Kopie meiner Maturarbeit zustellen.
Vielen Dank fürs Mitmachen und die Zeit, die Sie sich nehmen, um mir zu helfen.

Meine E-Mail-Adresse : noemibolliger@hotmail.com

Die Daten werden streng vertraulich behandelt und anonymisiert

Alter:
Geschlecht:

1. Unter welchen Zwängen leidet Ihre/Ihr Angehörige/ Angehöriger?

2. Wie haben Sie vom Zwang erfahren?
¡ Der Betroffene selbst hat es Ihnen erzählt.
¡ Sie haben auffällige Verhaltensweisen bemerkt und den Betroffenen darauf angesprochen.
¡ Jemand anderes hat Sie auf Ihren Angehörigen und dessen Veränderungen angesprochen.
¡ Anderes:

2.1 Wie haben Sie auf diese Nachricht reagiert?

3. Wie versuchen Sie dem Betroffenen zu helfen - aktiv oder passiv?

4. Vermeiden Sie Gespräche über Zwänge oder sprechen Sie offen darüber?
¡ Ich vermeide solche Gespräche. ¡ Ich spreche offen darüber.

4.1 Ich vermeide solche Gespräche - weshalb?


5. Inwiefern beeinflusst der Zwang auch Ihr Leben?

6. Fällt es Ihnen schwer Verständnis und Geduld aufzubringen?

¡ Es fällt mir sehr schwer.
¡ Es fällt mir nicht so schwer.
¡ Es fällt mir leicht.

6.1 In welchen Situationen leichter/ schwieriger?

7. Wie gehen Sie in der Öffentlichkeit mit der Krankheit Ihres Betroffenen um?

¡ Ich schäme mich für ihn/ sie.
¡ Ich verteidige ihn/sie.
¡ Ich stehe zu seiner/ ihrer Krankheit.
¡ Ich spreche nie darüber.
¡ Ich spreche offen und ehrlich darüber.
¡ Anderes:

8. Positive/ negative Erlebnisse durch die Krankheit im Umfeld und der Gesellschaft?

9. Welches sind für Sie die wichtigsten Ratschläge an Angehörige von Zwangserkrankten?

10. Wo tanken sie Kräfte, um nicht selber krank zu werden?

11. Nehmen Sie selber Hilfe in Anspruch? Wenn ja, in welcher Form?

12. Was wünschen Sie sich und Ihrem/Ihrer Angehörigen für die Zukunft?




Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

Für den unterstützenden und anerkennenden Umgang mit der betroffenen Person wünsche ich Ihnen viel Energie, Durchhaltewillen und Erfolg.

Pit-2001

unregistriert

2

Freitag, 3. Oktober 2008, 13:15

RE: Umfrage für meine Maturarbeit

Zitat

Original von Laguna
Liebe Forum- UserInnen

Ich schreibe momentan meine Maturarbeit über Zwänge; dabei nehme ich die Rolle der Angehörigen der Betroffenen ein wenig genauer unter die Lupe.
Ich selbst habe auch im engeren Bekanntenkreis eine Person, die unter Zwangsgedanken leidet.

Im praktischen Teil der Arbeit möchte ich nun eine Umfrage, deren Ergebnisse streng vertraulich und anonym ausgewertet werden, starten. Ich bin etwas spät dran und sehe das Forum nun als meine letzte Chance, um diese Umfrage durchführen zu können.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir meine Fragen ( siehe unten) beantworten und sie mir entweder per E-mail schicken oder im Forum direkt beantworten würden.

Wie bereits erwähnt ist das Ausfüllen des Fragebogens anonym und die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Auf Anfrage kann ich Ihnen nach Abgabetermin eine Kopie meiner Maturarbeit zustellen.
Vielen Dank fürs Mitmachen und die Zeit, die Sie sich nehmen, um mir zu helfen.

Meine E-Mail-Adresse : noemibolliger@hotmail.com

Die Daten werden streng vertraulich behandelt und anonymisiert

Alter: Ich mach mal was ganz anderes, ich gebe einen Musterangehörigen ein, wie er sein sollte, könnte usw.
Geschlecht:

1. Unter welchen Zwängen leidet Ihre/Ihr Angehörige/ Angehöriger?

2. Wie haben Sie vom Zwang erfahren?
¡ Der Betroffene selbst hat es Ihnen erzählt.
¡ Sie haben auffällige Verhaltensweisen bemerkt und den Betroffenen darauf angesprochen.
¡ Jemand anderes hat Sie auf Ihren Angehörigen und dessen Veränderungen angesprochen.
¡ Anderes:

Ich habe durch den guten Kontakt natürlich selbst gemerkt, wie sich XX quält

2.1 Wie haben Sie auf diese Nachricht reagiert?

Ich habe ihn erstmal einfach unterstützt, nahm mir aber vor, seine tieferen GEfühle kennen zu lernen, um künftig richtig zu reagieren.

3. Wie versuchen Sie dem Betroffenen zu helfen - aktiv oder passiv?
Ich habe mich bei Fachleuten erkundigt, ich lese Bücher darüber und vor allem spreche ich oft mit ihm. Themen sind zwar notgedrungen seine Zwänge, aber viel interessanter, seine dahinterliegendeen Gefühle. Da will ich dran.
4. Vermeiden Sie Gespräche über Zwänge oder sprechen Sie offen darüber?
¡ Ich vermeide solche Gespräche. ¡ Ich spreche offen darüber.

4.1 Ich vermeide solche Gespräche - weshalb?


5. Inwiefern beeinflusst der Zwang auch Ihr Leben?
Ich kann nicht so wie ich will, ich musste viel umplanen. Es müssen gemeinsame Situationen geschaffen werden, die es ihm ermöglichen, sich am Leben zu beteiligen und ich muss auch einen Teil meines Lebens selbst leben un ihm Gelegenheit geben, seinen Teil zu leben. Er soll nicht das Gefühl kriegen, dass ich wegen ihm leide, auf ihn ständig missmutig warte usw. Trotzdem sondere ich mich nicht ab von meinem Zwängler, ich bliebe ihm emotional nahe.
6. Fällt es Ihnen schwer Verständnis und Geduld aufzubringen?
Ja, klar fällt es schwer, aber wenn ich an die Wurzeln der zwänge mitzugehen versuche, fällt mir die Einfühlug viel leichter,als wenn ich nur über die Auwirkungen klage.
¡ Es fällt mir sehr schwer.
¡ Es fällt mir nicht so schwer.
¡ Es fällt mir leicht.

6.1 In welchen Situationen leichter/ schwieriger?

7. Wie gehen Sie in der Öffentlichkeit mit der Krankheit Ihres Betroffenen um?

Ich spreche, wenn es passt offen darüber und versuche aufzuklären. Mein Angehöriger ist nicht plem-plem. Er soll nicht von allen abgeschrieben werden, nur weil er Zwänge hat, denn es besteht kein Grund, ihn von seiner Kopfleistung oder emotionalen Seite zu meiden. Im Gegenteil, er kann bereichernd auf jede Beziehung wirken, wenn man das, was er nicht mehr kann endlich einfach akzeptiert und nicht als Hexenwerk ansieht.

¡ Ich schäme mich für ihn/ sie.
¡ Ich verteidige ihn/sie.
¡ Ich stehe zu seiner/ ihrer Krankheit.
¡ Ich spreche nie darüber.
¡ Ich spreche offen und ehrlich darüber.
¡ Anderes:

8. Positive/ negative Erlebnisse durch die Krankheit im Umfeld und der Gesellschaft?

9. Welches sind für Sie die wichtigsten Ratschläge an Angehörige von Zwangserkrankten?

10. Wo tanken sie Kräfte, um nicht selber krank zu werden?

Indem wir lernten, jeder sein eigenes Leben zu führen, so dass nicht einer für den anderen leidet und trotzdem einander so nah bleiben, dass jede jederzeitr auf den Zug des anderen aufspringen kann.

11. Nehmen Sie selber Hilfe in Anspruch? Wenn ja, in welcher Form?

12. Was wünschen Sie sich und Ihrem/Ihrer Angehörigen für die Zukunft?

Dass immer mehr kapieren, was ich hier nur kurz andeutete.


Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

Für den unterstützenden und anerkennenden Umgang mit der betroffenen Person wünsche ich Ihnen viel Energie, Durchhaltewillen und Erfolg.



Ich hoffe, dieser Kommentar hilft dir auch. Er ist kein bla-bla und auch nichts hilfloses. Er ist aus der Praxis. Pit

3

Samstag, 4. Oktober 2008, 14:18

Haben sie extra nicht alle antworten beantwortet? Sonst wäre ich Ihnen dankbar noch die restlichen zu beantworten!

Besten Dank!

Pit-2001

unregistriert

4

Samstag, 4. Oktober 2008, 17:39

Falls du mit "Sie" mich meinen, möchte ich sagen, ich habe in meinen Antworten die unbeantworteten Fragen ja längst irgendwie mit beantwortet. Wenn wirklich noch was fehlt, habe ich dazu nichts zu sagen.

Danke.
Tchüs

Pit

5

Samstag, 4. Oktober 2008, 18:10

Habs gerade gemerkt! =)

Vielen Dank!

Schönen Abend noch...

Steffen

Fortgeschrittener

  • »Steffen« ist männlich

Beiträge: 159

Status: Wissenschaftler/in

Wohnort: Hamburg

Beruf: Psychologe

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6

Sonntag, 5. Oktober 2008, 11:34

Hallo laguna,
ganz am Ende der Seite http://www.uke.uni-hamburg.de/kliniken/p…index_31780.php findest Du einen Übersichtsartikel von uns zu Lebensqualität bei Zwang, in der es auch um interaktionelle Probleme bis hin zu Aggression geht bei Menschen mit Zwängen und ihren Angehörigen. Die zitierte Literatur könnte für Deine Arbeit vielleicht interessant sein.
Für Deine Studie wünsche ich Dir alles Gute. Bei der nächsten Befragung rate ich Dir allerdings neben Fragen "Marke Eigenbau" :tongue: auch standardisierte Instrumente einzusetzen. Über www.unipark.de kann man übrigens auch Umfragen im Internet aufsetzen, das führt meist zu besserer Resonanz. Vielleicht habe ich die Frage auch übersehen, aber es wäre wichtig zu wissen, in welchem Verhältnis der Betroffene und der Angehörige stehen. Wenn der Angehörige der direkte Partner ist, der evtl. in z.B. stundenlange Rituale einbezogen wird, ist das eine ganz andere Situation als wenn jemand ein entfernterer Freund ist. Vielleicht kann man so eine Frage noch dazupacken? Sorry, dass ich evtl. etwas besserwisserisch daher komme, aber offene Fragen haben den großen Nachteil, dass die Auswertung erschwert wird. Besser sind Fragen mit Antwortalternativen. Alles Gute und wäre nett, wenn Du die Ergebnisse hier im Forum zugänglich machen könntest, interessiert bestimmt viele. Viel Glück & Feedback.

Schönen Sonntag, Steffen

7

Sonntag, 5. Oktober 2008, 11:42

Hallo Steffen

Klar bist du nicht besserwisserisch rübergekommen! Bin froh um jede Hilfe ;).
Also das mit dem "Format" das ich gewählt habe, ist wirklich nicht das richtige. Fürs nächste Mal weiss ichs.
Und zu deinem Tipp wegen der Beziehung zwischen Angehörigen- Betroffenen, die meisten schreiben so viel, dass ich das ohne Problem sehe. Sie beschreiben meistens auch Beziehung zu näheren Verwandten und Freunden, so wie dus gesagt hast. Das sollte also kein Problem sein. Ich werde mir die Seite gleich anschauen, ist sicher sehr interessant.

Falls du das auch noch ausfüllen möchtest, könntest du es mir dann auf meine email: noemibolliger@hotmail.com schicken.

Vielen Dank für deine Anregungen und noch en schönen Tag, Noemi

Steffen

Fortgeschrittener

  • »Steffen« ist männlich

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8

Sonntag, 5. Oktober 2008, 14:13

danke für Deine netten Worte. Ich habe keine (mir bekannten) Angehörigen mit Zwängen (bei uns ist eher Schlaganfall in der Familie), sonst hätte ich mitgemacht. Deinen Aufruf solltest Du, falls noch nicht geschehen, auch bei www.zwaenge.de posten und auch die DGZ bitten, darauf aufmerksam zu machen. Die Schweizer Gesellschaft könnte man auch fragen. Weiterer Tipp: http://forum.suizid-forum.com/wbb/index.…ard&boardID=121
Gerne per email weiter: moritz@uke.de

over&out, Steffen