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Zwangsgedanken: einzelne Wörter

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nelly79

unregistriert

1

Sonntag, 1. März 2009, 21:22

einzelne Wörter

hallo! habe ein grosses problem und zwar habe ich zwangsgedanken die glaube ich sonst niemand hat. denke immer wieder an das wort tod, habe solche verbindungen im kopf wie zb. wörter mit drei buchstaben bedeuten tod oder bestimmte wörter bedeuten tod. also wenn ich mit jemanden spreche und ich höre ein wort mit drei buchstaben fällt mir sofort tod ein. das ist nur ein beispiel. habe tausende solcher verbindungen. kennt das jemand? kann mir jemand helfen? bin echt verzweifelt, habe schon selbstmordgedanken :-( :alarm:

Brummbär

unregistriert

2

Sonntag, 1. März 2009, 22:30

Also "Selbstmorgedanken" hat ja schon mal mehr Buchstaben, bitte daran nicht mehr denken!

Wie kommst Du ausgerechnet auf Tod? Gab es da Vorkommnisse in Deiner Vergangenheit? Wörter mit 3 Buchstaben kommen natürlich ziemlich oft vor, auch in Deinem Geschriebenen ...tod ein. das ist nur ein...
Die Wörte haben doch aber meist einen ganz anderen Sinn, ja sogar andere Buchstaben. Wie kannst Du dem so schnell folgen, wenn jemand spricht? Gilt das auch für geschriebene Wörter? Liedtexte?
Du siehst, ich kann mir das nur schwer vorstellen.
Hast Du schon mal mit einem Therapeuten darüber gesprochen?

nelly79

unregistriert

3

Sonntag, 1. März 2009, 22:57

naja wenn jemand redet bemerke ich nicht jedes einzelne wort mit drei buchstaben aber schon sehr häufig. ich weiss auch net wie ich auf dieses wort gekommen bin, aber es is mir einmal eingefallen und geblieben.
nein es gab eigentlich keine vorkomnisse nicht das ich wüsste.
ja es kommt auch vor wenn ich ein lied hör dass mir dann das wort tod in den sinn kommt leider. in therapie bin ich auch aber meine therapeutin sagt immer ich soll es akzeptiern :-(

RadioHead

unregistriert

4

Montag, 2. März 2009, 21:05

Hallo Nelly,


du bist nicht allein ;-)

ich weiss absolut was du meinst. bei mir ist es ähnlich.


wenn ich z.B im Fernsehen was schlimmes sehe oder jemand tod o.ä sagt. muss ich z.B drei mal über meine linke Schulter spucken (nicht wörtlich gemeint). Ich tu dann bloß so. und dann muss ich auf ein anderen Sender umschalten und wieder zurück zu dem vorigen Sender, dann kann ich wieder normal zappen. Bis ich wieder auf ein Programm stoße wo jemand "tod" oder "mord" oder "krank" o.ä sagt. dann geht das Spiel von vorne los.

Ihr glaubt garnich in wievielen Programmen sowas vorkommt. Echt, also überall Gewalt und Negatives.



Ach ja und deine Therapeutin. pffff... also echt... die hat ja echt keine Ahnung wie es uns geht. Ich war einmal bei einer Dipl. Psychaterin. Mit ihr hab ich über meine Hypochondrien gesprochen. Die sagte einfach: "ja, man kann es eh nicht verhindern wenn man krank wird. man muss es einfach hinnehmen. Ist wie Schicksal, man kann es nicht verändern."
Klingt echt ermutigent ha? tz tz tz...


naja.

grüße,

radiohead

Brummbär

unregistriert

5

Montag, 2. März 2009, 22:57

Akzeptieren, einfach hinnehmen, wie sind die denn drauf? Wozu sind sie denn Therapeuten und Psychiater, damit sie helfen. Solche läppischen Auskünfte kann mir auch meine 73jährige Nachbarin geben, dafür muss ich nicht die Krankenkasse bemühen
Es gibt doch auch andere Zwänge, die mit Wörtern zu tun haben, da muss es doch auch eine passende Therapie geben.

RadioHead

unregistriert

6

Montag, 2. März 2009, 23:15

ich werd mich mal an eine Hypnotiseurin wenden. ich war schonmal bei ihr. Damals vor zwei Jahren aber wegen was ganz anderem. Damals ging es nur um Stressbefreiung. Hat auch geholfen.

Heute weiss ich, dass man mit Hypnose so ziemlich alles heilen kann. Mittlerweile beschäftige ich mit Hypnose seit etwa 5 Jahren.

Dieses Wissen um die Macht der Hypnose hat aber leider auch zu meinen Hypochondrien beigetragen. Da ich eben erfahren hab, dass eine Suggestion eine sehr starke Kraft haben kann, ist bei mir die Angst entstanden, dass wenn ich mir etwas schlechtes einrede, es dann auch zutrifft.
Man hat auch festgestellt dass ich sehr sensibel reagiere auf suggestionen. ich bin leicht zu hypnotisieren und zu beeinflussen.

Also denk ich auch mittlerweile, dass dieses Wissen die Phobien ausgelöst haben könnte.

(meine zwangserkrankung hab ich aber schon seitdem ich 13 war. hat mit dem jetz nichts zu tun.)


DAS SCHLIMME ALLERDING IST: wenn ich mir tatsächlich was schlechtes einrede (z.B ich werd krank von.... bla bla bla...) tritt es leichter ein, als wenn ich mir etwas gutes einrede... naja, Hypochondrie eben. diese scheisse.

warum gibt es nicht ein Krankheit die positives bewirkt? :P
(also wenn man sich was schönes einredet, dass es auch wirklich eintritt)

mfg

radiohead

nelly79

unregistriert

7

Dienstag, 3. März 2009, 15:48

brummbär: anscheinend gibt es keine geeignete Therapie, bis jetzt hab ich zumindest noch keinen Therapeuten gefunden der mir helfen könnte. ich verbinde ja schon jedes gewöhnliche Wort mit dem Wort Tod, dh ich hab nur mehr Tod im Kopf. Was würdest du tun? Ich müsste mich ja mal an das Wort gewöhnen oder nicht? Schwierig is es. Wirklich.

Radiohead: Danke für deine Antwort. Seit wann hast du Zwangsgedanken? Aber ich sehe trotzdem einen Unterschied zwischen unseren Zwängen. Du musst umschalten wenn du das Wort Tod hörst, bei mir is es aber immer in Gedanken da. Was würdest du tun?

LG Nelly79

RadioHead

unregistriert

8

Dienstag, 3. März 2009, 22:02

Hi nelly,


an der Zwangskrankheit leide ich seittdem ich 13 bin. jetz bin ich 24. also seit 11 Jahren ungefähr.

Wie ist es bei dir? seit wann leidest du schon?

Es ist nicht nur einfach umschalten... Ich schalte erstmal weiter, dann wieder zurück und warte einen Moment bis jemand im Spielfilm ein anderes Wort sagt, dann kann ich erst wieder weiterschalten. ja kompliziert zu erklären.
Ich habe auch Angst vor diesem Wort.


Hast du vll. wie ich Hypochondrie???


mfg

radiohead

nelly79

unregistriert

9

Mittwoch, 4. März 2009, 20:36

generell zwänge habe ich seit der kindheit, die reinen zwangsgedanken erst seit 1.5 jahren oder schon fast 2 jahren.
nein, an hypochondrie leide ich glaube ich nicht. hast du das wort tod auch oft in gedanken oder einfach nur angst es zu hören?

10

Mittwoch, 4. März 2009, 21:01

RE: einzelne Wörter

hallo nelly

ich habe genau das gleiche problem wie du
(wir hatten uns schon mal unterhalten),
nur mit dem unterschied das ich weiss warum ich das wort -tot- nicht mag.
es erinnert mich an bestimmte dinge/ereignisse die mich schwer belasteten
und mich zu einem gewissen teil noch immer belasten.
komisch finde ich bei dir,
das du nicht weisst warum dich das wort stört.
möglicherweisse ist da doch etwas stark verdrängtes im unterbewusstsein,
das dazu führt das dieses wort dich quält.
dieses etwas könnte möglicherweise durch eine
psychoanalyse/hypnose zu vorschein gebracht werden!

ich würde dein problem mehr verstehen,
wenn das wort -tot- bei dir negative erinnerungen,
die du am liebsten auslöschen würdest hervorruft.
doch wenn es da keine weitere verbindung gibt,
ist es für mich nicht so ganz verständlich um die angst des wortes -tot-.

das dich die permanente zwanghafte erinnerung an das wort -tot-nervt,
kann ich total verstehen,das ist zweifellos krankhaft und nicht normal!
doch frage ich mich warum es angst in dir auslöst?
was steckt dahinter?
was...?

lg
tpg

RadioHead

unregistriert

11

Mittwoch, 4. März 2009, 21:16

Hallo Nelly,

es gab ne phase wo ich ich das wort oft im kopf hatte. irgendwann hat sich das dann von allein wieder beruhigt. allerdings ist die Furcht vor diesem Wort immer noch da.
ich denke, dass es sich bei dir auch irgendwann von selber wieder beruhigt.

________________________

@ tpg

ich habe auch lange überlegt woran das liegen könnte. Nach einem Intensiven Gespräch mit meiner Psychologin kam folgendes heraus.


Was sind die schlimmsten Befürchtungen wenn man Zwängen widersteht? Oder nicht das tut was der Zwang von einem Verlangt?`Was ist die schlimmste Befürchtung? Was passiert wenn man bestimmte Zwangshandlungen nicht ausführt? Was kommt am Ende? ETWAS SCHLIMMES. Das sind die Gedanken eines jeden Zwangskranken. Und was ist das schlimmste was passieren könnte? Bei sich selbst oder bei nahestehenden Personen. Die Frucht davor. Deswegen fürchten sich manche vor diesem Wort oder alles was damit zu tun hat.

Es muss also nicht unbedingt mit einer negativen Erfahrung aus der Vergangenheit zu tun haben.

Es ist die Furcht und Angst die sowas einen denken lässt.


MfG

Radiohead

12

Mittwoch, 4. März 2009, 21:20

Zitat

Original von Brummbär
Die Wörte haben doch aber meist einen ganz anderen Sinn, ja sogar andere Buchstaben.


hallo brummbär
bei dem problem,das nelly und ich haben,
werden negative verbindungen ,zwanghaft automatisch hergestellt.
das ist wie ein virus der sich immer weiter ausbreitet!
es entstehen die verücktesten verbindungen,
die sich ein in dieser hinsicht nicht kranker, kaum vorstellen kann!

da ich das krankheitsbedingte wahnsinnsinventar nellys nicht erweitern will,
was noch mögliche verbindungen mit dem wort -tot- sein könnten,
die bei aussprache sofort auf sie übergehen würden,
(ich spreche aus erfahrung)
will ich ihr zu liebe keine beispiele nennen.

das eine beispiel, mit den wörtern die aus drei buchstaben von nelly,
könnte sogar mir gefährlich werden!
mein zwang versucht es zu übernehmen.

ich muss stark bleiben und keine angst zeigen,
damit es nicht in mein krankhaftes wahnsinnsinventar übergeht!!!

lg
tpg

nelly79

unregistriert

13

Donnerstag, 5. März 2009, 18:37

RE: einzelne Wörter

hallo tpg!

hast du auch probleme einem gespräch zu folgen aufgrund deiner denkerei? für mich is das echt schwierig.
warum gerade das wort tod mich stört das wüsst ich auch zu gerne. ich beneide alle menschen die das net haben, obwohl man eigentlich niemanden beneiden sollte aber das geht automatisch.
wie gehst du eigentlich damit um wenn du an das wort denkst?
bis du auch depressiv? ja, ich kann mich erinnern dass wir schon mal kontakt hatten, is sicher schon ein jahr her oder? du kannst mir auch gerne mailen wenn du möchtest, falls du mir mailen willst schicke ich dir meine mail adresse privat. musst mir nur sagen ob du sie brauchst. würde mich interessieren wies dir so geht, nur nenne bitte keine beispiele ;-) bin froh dass du das unterlassen hast, ich übernehm nämlich wirklich sehr viel.
lg nelly79

nelly79

unregistriert

14

Donnerstag, 5. März 2009, 18:39

na da bin ich mal gespannt ob sich das bei mir auch beruhigt, ich hoffe mal sehr! aber ich glaub eher dass ich damit leben lernen muss!!!
danke für deine antworten!
lg nelly79

15

Donnerstag, 5. März 2009, 19:32

RE: einzelne Wörter

hallo nelly

ich bin nie zu 100 prozent bei einem gespräch dabei.
zwängebedingt bin ich sehr zerstreut!
mann könnte sagen das ich mir drei total verschiedene filme reinziehe,
beispiele:

-eine möglichkeit was zum glück mittlerweile immer seltener auftritt-:

ich höre zu was mir eine/r sagt,
ich versuche soziale ängste zu konntrollieren,
ich habe zwangsgedanken,
ich führe nonstop zwänge durch.

und das alles gleichzeitig

-die sehr ofte version ist-:


ich höre zu was mir eine/r sagt,
und habe dabei zwangsgedanken

-die mittlere version-:

ich höre zu was mir eine/r sagt,
ich habe zwangsgedanken,
ich führe nonstop zwänge durch.

und änliche mischformen.

wie gesagt habe ich das wort -tod-,
zutiefst gehasst,was ich bis heute noch zum teil tue
doch ich musste und muss mich mit dem thema tod auseinandersetzen.

es gibt da so einen schönen satz
"RADICALE AKZEPTANZ"

ich muss akzeptieren das bestimmte sachen geschehen sind,
denn ich kann sie nicht rückgängig machen!

ich muss akzeptieren das ich an einer schweren zwangserkrankung leide,
die durch zwanghaft negative verknüpfungen,
das vergessen irgendwie so gut wie fast unmöglich macht.

ich muss es -radical akzeptieren-
denn wir sind keine festplatte mit löschfunktion,
wir zwangskranken sind viel mehr eine festplatte mit einem virus,
für die es noch kein wirklich geeignetes antivieren programm gibt.

ich habe schon viel zu lang auf gewisse sachen verzichtet,
weil sie mich dauernd an -tod-,
und der wiederum mich an ereignisse/geschenisse erinnern würde
die ich grösstenteils am liebsten vergessen würde!

nun will ich einfach akzeptieren das sachen passieren können,
und einfach damit klarkommen,
das der tod verdammt nochmal zum leben gehört!!!

und u.a. wegen meines interesses an darkmetal und gothic,
muss ich damit lernen umzugehen!

ich will nicht mehr vor dem wort tod oder änlichen wörtern fliehen,
so wie es kein gut ohne böse gibt,
so wie es keinen tag ohne nacht gibt
so gibt es auch kein leben ohne dem tod

das gehört alles zu unserem dasein dazu,
diese dualität!

deppressionen ersuchen mich auch nicht selten!

ob wir uns hier oder privat darüber unterhalten,
ist mir egal.
wenn du bestimmte sachen nicht so gerne im forum preisgeben willst,
kannst du mir es auch privat schreiben.

lg

tpg

lämmli

unregistriert

16

Donnerstag, 5. März 2009, 19:45

Zitat

Original von nelly79
....aber ich glaub eher dass ich damit leben lernen muss!!!
lg nelly79


Hallo nelly,

so blöd sich das jetzt auch anhört, aber gerade das ist oft ein wichtiger Schritt.

Wenn Du lernst mit diesen Gedanken zu leben wird es Dir auf Dauer damit besser gehen. Denn so denkst dann gar nicht mehr soviel darüber nach auf Dauer.

Ich habe den Eindruck, dass Dich diese Gedanken permanent beschäftigen (eh klar) aber eben genau dadurch verstärken sich die Gedanken leider immer mehr. Kannst Du versuchen die Gedanken zu akzeptieren? Was passiert wenn Du sie akzeptierst, sie da sein lässt?

L.G.
Lämmli

nelly79

unregistriert

17

Donnerstag, 5. März 2009, 19:55

ich habe angst wenn ich sie akzeptiere, dass sie irgendwann mal so überhand nehmen dass ich durchdreh oder so. ausserdem will ich immer so sein wie früher und früher hatte ich eben diese gedanken nicht. meinst echt dass es mit akzeptieren besser werden könnte? ich befürchte irgendwie dass das nicht der fall sein wird. ich hab schon so oft versucht sie zu akzeptieren aber ich schaffe es irgendwie nicht. keine ahnung warum. es is soooooooo schwer!

lämmli

unregistriert

18

Donnerstag, 5. März 2009, 20:25

Hallo nelly,

ich kann Deine Angst gut nachvollziehen, weil ich so etwas von mir auch kenne bei anderen Zwangsgedanken.

Ein Beipiel:
Wenn ich jetzt aufhöhre zu denken, dass ich schizophren werde, werde ich es bestimmt. Weil ich genau das verhindern will denke ich weiter darüber nach...

Bei Dir könnte ich mir folgenden Ablauf vorstellen (k. Ahnung ob das so wirklich so ist)
1. Wenn ich das Wort Tod aus dem Kopf habe, wird mir etwas schlimmes passieren.
2. Wenn ich aufhöre darüber nachzudenken, werden meine Gedanken noch schlimmer und es passiert tatsächlich etwas ...

Das wird aber absolut nicht der Fall sein..
Ich verspreche Dir, dass die Gedanken nicht schlimmer werden, wenn Du sie akzeptierst. Das kann sich zwar evtl. in den ersten Tagen verschlimmern, aber dann wird es abnehmen... Garantiert, wenn ich mit dieser Prognose daneben liege, gehe ich freiwillig in den Knast... Also ich bin mir sicher, dass Du gewinnen wirst, wenn Du die Gedanken akzeptierst... Das stimmt schon, dass es nicht leicht ist und wenn es Dir nicht sofort gelingt, macht das auch nichts, aber je mehr Du sie akzeptierst, desto weniger werden sie Dich beunruhigen.. Das kann alles seine Zeit dauern, aber ich bin mir sicher, dass es klappen wird...

L.G.
Lämmli

nelly79

unregistriert

19

Donnerstag, 5. März 2009, 20:45

danke für deine antwort lämmli. weisst du ich denke mir oft ich muss so denken wie die normalen leute die sowas net haben und das gelingt mir aber nicht weil ich immer wieder diese verbindungen mit tod habe. ich finde es einfach total absurd dass man, ich nenne jetzt ein beispiel von meinen gedanken, wenn man ein englisches wort hört, dass man an tod denkt. das hat doch sonst kein mensch? und ich kann es irgendwie nicht hinnehmen obwohls sicher das beste wäre. ich merke zwar dass es mir besser geht wenn ich mich net reinsteigere aber das hält immer nur kurz an.
was ich noch glaube ist, dass es mit akzeptiern auch net weggehn kann weil ich diese verbindungen ja niemals vergessen werde, verstehst was ich mein? das sind ja im prinzip erinnerungen und sowas kriegt man dann nicht mehr ausn hirn oder?

lämmli

unregistriert

20

Donnerstag, 5. März 2009, 21:23

hallo nelly,

nun Du musst überhaupt gar nichts... und wie denken eigentlich die "normalen" Leute? Ich glaube die denken auch so manch schräges Zeugs. Wir halten uns immer für so unnormal, aber eigentlich sind wir das gar nicht.

Dass Du denkst, dass die Verbindung bleibt mag vielleicht sein, aber vielleicht denkst Du ja hinterher anders z.B. Damals habe ich zuviel bekommen, wenn ich an das Wort "Tod" gedacht habe... heute macht es mir gar nicht mehr so viel aus... Also die Verbindung kann auch positiv enden, verstehst Du was ich meine...

Wenn Du es so lässt wie jetzt und so weitermachst ständig drüber zu nachzudenken, was hilft es Dir? Ich weiß, dass das alles sehr schwer ist und bitte mache Dir selber keinen Druck, aber sehe es als eine Chance und suche Dir Unterstützung dabei.. Ich habe den Mist selber durch, wenn auch mit anderen Gedanken und Verbindungen... aber es geht... Ich möchte Dir einfach Mut machen. Stecke nicht den Kopf in den Sand... Du schaffst das..

L.G.
Lämmli

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