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Montag, 28. Dezember 2009, 19:52

Mein Mann der ängstliche-zwängler 23Jahre

hallo mein name ist zeynep und ich bin 18 und verheiratet mit einem zwangserkrankten der auch unter panickattacken leidet .
wir sind seid 10 monaten verheiratet und seid 3 jahren zusammen , seine krankheit hatte er schon vorher gehabt seid ca.5 jahren , ich hab davon aber nie viel mitgekriegt da ich aus einer anderen statd komme und wir erst seid der hochzeit zusammen leben , jetzt bekomme ich es mit voller wucht zu spüren , es beeinflusst unseren ganzen alltag. aber am schlimmsten ist es zuhause , wenn wir woanders sind geht es obwohl er öfter merkwürdig auffällt wie z.b. starrer blick oder so da er ja im kopf was zutun hat und nichtmehr draußen vorbeischaut , er ist den ganzen tag damit beschäftigt in welches loch er sein gürtel einhacken soll , ob er das T-shirt in die hose stecken soll oder raus lassen soll , ob er auf toilette etwas falsch gemacht und und er jetzt stirbt ?! :wand: , das hört nicht auf er hat die zwänge nicht nur in eine richtung die sind üpaar tage da und da und dann wieder paar tage ganz woanders , klamotten hat er vom unterhemd bis zur socke schon alles durchgehabt und ich stehe hilflos daneben das einzige was ich für ihn tun kann ist aufzupassen das er seine medikamente morgens und abends nimmt (seroquel und zoloft) er macht sich selbst verrückt und es fällt mir sehr schwer ihn ernst zu nehmen , ich liebe ihn er ist mein mann und natürlich gebe ich mir mühe aber es kommt mir so merkwürdig vor einen atraktiven stabil gebauten 23 jährigen mann wie ein häufchen elend im bett liegen zu sehen als sei jemand gestorben und wenn ich ihn frage er mir erzählt das er glaubt sein bruder hat den gleichen pulli wie er ? ?( was soll man da sagen , wie kann man sich verhalten , es macht mich aggressiv aber andererseits auch unendlich traurig ich reagiere oft falsch was ich hinterher bereue , er ist so lieb und so nett eine total tolle persönlichkeit wenn nur seine krankheit nicht wäre die unser leben einfach so oft so unerträglich macht ! wie gesagt kahmen wir beide aus unterschiedlichen stätden er aus duisburg und ich aus Bremen
nach der hoichzeit sind wir zusammen nach bremen gefahren saßen bei meiner cousine alles wahr okay wir haben uns gut amysiert sind nach hause gegangen und wollten gerade ins bett gehen als er anfing zu zittern und tierisch zu schwitzen seine augen weiteten sich und er sagte : Ich sterbe , hilf mir doch ich sterbe . voller panick rannte er wild umher , ich hab ihn nach draußen begleitet und versucht zu beruhigen , nach ein paar miten ging es auch wieder , aber das war mit das schlimmste für mich ihn so zu sehen und das wegen nichts und wiedernichts ...
seitdem traue ich mich nicht mehr mit ihn alleine gemeinsam zu verreisen was soll ich nur tun , ich habe angst selbst verrückt zu werden , selber in solche gedanken zu verfallen oder eine panick attacke aus heiteren himmel zu kriegen seine zwänge sind so schlimm teilweise das sie anfangen wenn er morgens aufwacht und enden wenn er abends zu bett geht , gibt es keine chance auf 100%tige heilung und wenn ja wo was wie , ich würde alles dafür tun um ihn von diesen schrecklichen qualen zu erlören denn etwas anderes ist das nicht .
er macht sich über sinnlose und völlig unwichtige dinge stundenlang gedanken aber er kann sich um nichts wichtiges kümmern , arbeit , familie , alles was wichtig ist hat in seinen kopf keinen platz , es ist zum verzweifeln :(

2

Montag, 28. Dezember 2009, 21:13

RE: Mein Mann der ängstliche-zwängler 23Jahre

Hallo Zeynep,

ist denn dein Mann schon in ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung?

Ich denke, das ist der erste Schritt, ihm zu helfen, dass er sich professionelle Hilfe sucht. Das Problem bei Zwangskranken ist, dass es fast immer auch die Angehörigen mit hineinzieht, weil man sich eben nicht 'normal' verhalten kann. Es gibt auch Ansprechpartner für Angehörige psychisch Kranker, das wäre vielleicht etwas für dich, um mit der Situation besser klarzukommen. So wie du es schilderst, wird es schwer sein ohne Hilfe von außen eine Besserung zu erreichen.

Viele Grüße, Hermit.
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

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~T~R~ O - o - O ~ L

3

Dienstag, 29. Dezember 2009, 13:41

RE: Mein Mann der ängstliche-zwängler 23Jahre

danke ür die schnelle antwort , er ist seid 3 jahren in therapie einmal im monat einen termin beim phsychologen aber der hört auch nur zu ragt ob er noch genügend medikamente hat und das wars , also wirklich helen tut er auch nicht . ich und meine schwiegereltern denken im moment darüber nach eine verhaltenstherapie ür zwangserkrankte ür ihn zu organisieren , ich weiß jedoch nicht ob das wirklich empehlenswert ist , hat jemand schon damit erahrungen gemacht ??? :verlegen:
oder weiß jemand ob es verhaltenstherapie für angehörige gibt ? wie soll man sich verhalten wenn es besonders schlimm wird und er sich nicht von seinen gedanken losreißen kann ? bitte helt uns :(

Theobln

Schüler

  • »Theobln« ist männlich

Beiträge: 72

Zwangssymptome: waschzwang,grübelzwang,kontrollzwang.

Medikament / Dosis: keine

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Berlin

Beruf: aus gesundheitlichen Gründen Zu hause

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4

Dienstag, 29. Dezember 2009, 15:38

hi du
erstmal willkommen im Forum.

ja natürlich gibt es verhaltenstheraphien für zwangerkrankungen,es gibt kliniken die sich darauf speziallisiert haben.
und beratungstellen für angehörige gibt es auch,zumal man auch die ärzte konsoltieren kann die sich mit zwangerkrankungen beschäftigen z.b da wo dein mann in behandlung geht oder ist.

Eurer Allgemeinmediziner oder auch der Psychologe,Krankenkasse z.b kann euch das sicherlich weiter helfen um einen Platz oder guten Verhaltentherapheuten zu finden.

Vielleicht ist es für dein Mann auch erstmal ein schritt hier ins Forum zu schauen,wenn er das noch nicht gemacht hat:-)

gruss theo

5

Dienstag, 29. Dezember 2009, 17:14

RE: Mein Mann der ängstliche-zwängler 23Jahre

Das Wichtigste ist immer auch, dass der Betroffene selbst bereit ist und auch wirklich etwas ändern will. Wenn er vorher noch keine Verhaltenstherapie ausprobiert hat und sein momentaner Therapeut ihm nich helfen kann, ist das eine Möglichkeit, wichtig ist auch, daß man als Patient Vertrauen zum Therapeuten faßt (das ist meiner Ansicht nach noch wichtiger als die Therapieform, denn es nutzt einem nichts, wenn die Therapieform an sich passen würde, man aber nicht mit dem Therapeuten klarkommt bzw sich kein Vertrauen aufbaut).
Da die ambulante Therapie so wie du es beschreibst bisher nicht wirklich geholfen hat und die Probleme sogar noch schlimmer geworden sind, wenn ich das richtig verstehe, solltest du deinem Mann vorschlagen, eine stationäre Therapiezu versuchen. Es gibt manchmal Punkte, wo man ambulant nicht mehr weiterkommt.

Es gibt sicherlich die Möglichkeit, dass du selbst auch Beratung bekommst, sei es nun durch einen Einzeltherapeuten oder zB eine Selbsthilfegruppe für Angehörige. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass du einen Termin beim Therapeuten deines Mannes ausmachst, für euch beide zusammen und ihr dort dann über eure Situation sprecht?

Grüße, Hermit.
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

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~T~R~ O - o - O ~ L

6

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 18:53

er versteht nicht genug deutsch um alles vertsehen zu können .
gibt es denn überhaupt die chance auf eine 100%tige heilung ?

7

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 18:56

RE: Mein Mann der ängstliche-zwängler 23Jahre

hallo hermit danke für deine antwort aber ich glaube ich könnte ihn einfach nicht stationär behandeln lassen zumal ihn das auch immer so mitnimmt andere kranke zu sehen , dann kommen bei ihn sofort diese ängste "habe ich das auch , kann ich das auch kriegen , wenn ich meine schuhe falsch anziehe oder mir die hände nicht oft genug wasche werd ich dann auch so wie er /sie ?
ich weiß nicht ob es helfen würde ihn damit dann so stark zu konfrontieren ? ich habe keine ahnung ob das weiter helfen würde , was meinst du ?

8

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 22:37

RE: Mein Mann der ängstliche-zwängler 23Jahre

Hallo Zeynep,

eine helfende Therapie sollte auch dafür sorgen, daß er dann nicht noch denkt, er hat auch alles was andere haben, so zu denken ist ja ein Teil des Zwangs. Die Frage ist doch auch, welche Möglichkeiten gibt es sonst noch, wenn die ambulante Therapie nicht hilft und alles immer schlimmer wird, trotz Medikamenten? Manchmal ist der extreme Weg der, der mehr hilft. Ein anderer Aspekt ist, dass ein stationärer Aufenthalt den Betroffenen für eine Weile aus dem Umfeld herausnimmt und dadurch auch Änderungen auftreten können, weil ein neues Umfeld u.Umständen unbelastet ist und somit weniger zwangsauslösend(hängt natürlich auch vom Zwang ab). Ich war vor etlichen Jahren nach 2.5 Jahren ambulanter Therapie auch in eine Klinik gegangen, was nicht einfach war, aber die Verfassung, in der ich damals war, ging eben auch nicht mehr. In der Klinik hatte ich einen sehr guten Einzeltherapeuten und 3 Einzelstunden pro Woche, Gruppentherapie täglich, das habe ich gehaßt. Letztendlich hat vermutlich der ganze Aufenthalt dort etwas verändert durch die gesamte Situation, auch durch die Konfrontationen; als ich dorthin bin, hatte ich eigentlich nichts mehr zu verlieren, weil es mir so schlecht ging.

Die Frage ist, wie sieht er selbst sich und seine Probleme durch die Krankheit?
Und inwieweit kannst du noch ein normales Leben führen und zusehen/aushalten, dass es sich verschlimmert?

Ist dein Mann woanders geboren, dass er nicht genug deutsch kann um sich hier im Forum mit anderen auszutauschen? Dann wäre ein Klinikaufenthalt vll auch kompliziert, durch Sprachprobleme?
100%tige Heilung ....manche werden wieder gesund, andere nicht, ich glaube, das kann man vorher nie sagen, wie bei anderen Krankheiten auch nicht.

Grüße, Hermit.
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~T~R~ O - o - O ~ L

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Freitag, 1. Januar 2010, 19:21

Hallo,

um sogleich ziemlich realistisch zu sein, sollte ich dir auf deine Frage auf eine 100%ige Heilung mit einem klaren "Nein" antworten. Dies soweit zur negativen Seite.

Die positive Seite ist die, daß es sehr gute Möglichkeiten gibt, deinem Mann zu helfen und dies nicht nur durch Medikamente, um seinen Zustand zu bessern. Hierzu ist es allerdings erforderlich, daß er sich ganz und gar auf eine Verhaltenstherapie einläßt. Hierzu gehört natürlich auch die Konfrontation mit den Dingen, die ihn heute ängstigen.

Er kann durchaus ein "normales" Leben mit seiner Störung führen, nur er muß zunächst erkennen, worum es eigentlich bei dieser Erkrankung geht.

10

Montag, 4. Januar 2010, 18:04

oh man das ist alles so kompliziert , ich habe das geühl mit der situation mehr als überordert zu sein , ich weiß nicht wie ich ihn auf sowas vorbereiten soll , ich hab irgendwie das gefühl das das von ihn aus kommen soll , aber er setzt sich nicht mit solch wichtigen dingen auseinander weil er den kopf voller anderer dinge hat :(

11

Montag, 4. Januar 2010, 23:04

es sollte vom betroffenen selbst ausgehen, das stimmt. wenn es dich überfordert, musst du dir selbst hilfe suchen und dich beraten lassen oder zb mal mit seinem therapeuten reden. die frage ist ja auch ob sich die situation verschlimmert oder ob es stagniert ...

Viele Grüße, Hermit.
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

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~T~R~ O - o - O ~ L

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Montag, 21. März 2011, 20:14

absolute hilfslosigkeit/trennung?

ich bin die zeynep von oben wusste bloß mein passwort nicht mehr , ich halt das einfach nicht mehr aus und muss mir einfach mal luft machen , das hört einfach nicht auf wir sind inzwischen seid 5 jahren zusammen und seid 2 jahren verheiratet aber es geht einfach nicht mehr das macht mich langsam fertig , seine zwänge treiben mich in die absolute verzweiflung , :( er hat keine zeit sich um mich zu "kümmern" er geht aBSOLUT NICHT auf meine bedürfnisse ein , er kennt mich quasi garnicht er will sich einfach nicht mit mir beschäftigen wir leben quasi nebeneinander her , ich entwickel mich weiter ich bin ja auch noch jung , ich mache eine ausbildung und erledige alles , er hilft mir kein stück bei nichts , und selber bemüht er sich nichtmal ansatzweise zu arbeiten oder an der situation zu ändern er findet alles okay so wie es ist aber ich werde einfach immer unglücklicher alles muss ich alleine machen und ich muss mich zusätzlich auch noch um ihn kümmern , er fragt mich am tag 50 sachen hab ich dies gemacht ist , wenn so ist passiert nichts ne ? und das nimmt kein ende , ich muss ihn seine tabletten in den mund stecken weil er sonst 10 minuten mit der packung und den tabletten hantiert ob das auch wirklich die richtigen sind das sind nur so kleine beispiele ich habe mich glaube ich zuviel zugemutet es macht mich buchstänlich verrückt ich will ihn nicht blöd anfahren aber ich kann es manchmal nicht unterdrücken , für mich ist das absolut unverständlich ich habe in den letzten 5 jahren alles versucht damit es ihn besser geht , ich hab alles gemacht mich durch alles hindurchgelesen aber er macht einafch keine fortschritte und ich kann und will das einfach nicht mein leben lang mit ansehen ich bin auch eine frau und ich habe auch meine bedürfnisse , ich denke in letzter zeit immer häufiger über eine entgültige trennung nach weil mir einfach immer klarer wird das ich das nicht schaffe , ich liebe ihn und eigentlich tut er mir nichts aber ich fühle mich manchmal als wäre ich mit einen 10 jährigen verheiratet ich wil kinder ich will einfach ein richtiges leben aufbauen aber er scheint dafür nichtmal ansatzweise interesse zu haben ich fühle mich so alleine aber trotzdem so verantwortlich . ich bin grad 20 jahre als wie soll das funktionieren ? und wenn ich mich trenne was wird dann aus ihm ???das wäre für ihn der horror denke ich , seine krankheit wird wieder schlimmer werden ich bin quasi sein lebensinhalt dennoch habe ich imme rmehr das gefühl vor einer mauer zu stehen . ich will ihn nicht im stich lassen aber ich will auch leben , oh mein gott was soll ich nur tun ich weiß echt nicht vor und nicht zurück , scheiße scheiße scheiße ich brauch rat ich kann das einfach nicht mehr . aber ich kann doch nicht aus mitleid mit ihm zusammenbleiben ich werde ihm gegenüber auch imme unfairer :(

manuelrd

unregistriert

13

Mittwoch, 23. März 2011, 17:03

Ich finde dein letzter Satz fasst alles sehr gut zusammen. Du sagst: "ich kann doch nicht aus mitleid mit ihm zusammenbleiben". Stimmt. Das kannst du nicht und solltest du auch nicht.

Auch eine Ex-Freundin von mir, hat mich (zusätzlich zu anderen Gründen) auch wegen meiner Zwänge verlassen. Natürlich tat das weh, natürlich war ich traurig. Aber jetzt, eine gewisse Zeit dannach, kann ich ihre Entscheidung verstehen und respektieren.

Wie du dich verhalten sollst, kannst nur du wissen, aber nur aus Mitleid solltest du nicht mit deinem Mann zusammen bleiben.

14

Freitag, 25. März 2011, 14:36

Nicht aus Mitleid

du hast ja recht aus mitleid sollte es echt nicht gehen , ich hab nur ansgt was aus ihm wird wenn ich nicht mehr da bin , wieso fühle ich mich denn nur so verantwortlich?
ich hätte einfach nicht gedacht wie heftig da sist tag für tag , wie haben ja vorher in einer fernbeziehung gelebt da empfand ich es nicht für so schlimm , und seine eltern haben zu mir gesagt bevor wir geheiratet haben das er irgendwann wiedr ganz gesund wird , was er abe rnicht wird. ich denke nicht daran ihn zu verlassen wegen seiner zwangsstörungen sondern einfach wegen dem verhalten was daraus hervorgeht . dieses um nichts kümmer diese scheiß egal einstellung die er hat . ich will arbeiten an unserer ehe an unseren leben an seiner gesundheit udn er bleibt einfach sitzen und guckt mir zu ich fühle mich irgendwie ausgenutzt . er redet kaum mit mir und wenn dann geht es zu 80%um einen zwang . ich meine wenn man diese krankheit hat dann kann man doch nicht alles so ausblenden ? ich hab ihn damit konfrontiert das ich unzufrieden und unglücklich finde woraufhin er bloß meinte das ich langeweile haben muss um mir sowas auszudenken , und das er zufrieden ist und nicht einsieht was zu ändern und wenn ich nicht zufrieden bin dann soll ich halt abhaun weil er nicht emhr kann . aber kann das denn sein ? ich meine ja er kann nicht mehr als nichts? weil er macht ja nichts ??? ich hab so angst das er sich was antut ich meine er redet da nicht drüber aber ich hab angst das er daran kaputt geht , allerdings denke ich mir dann wieder das wenn ich ihm wirklich so wichtig wäre würde er doch was für unsere beziehung tun oder ? er schläft eigentlich nur die ganze zeit und ich sitze doof rum . ich bin so verwirrt udn verzweifelt ...
und vielen dank manuel für deine nette antwort das weiß ich echt zu schätzen

manuelrd

unregistriert

15

Freitag, 25. März 2011, 18:15

Bitte. Leider kann ich dir nicht besser helfen.

Ich vermute irgendwie dein Mann sieht sich gerne in der Rolle des armen, kranken, bemitleidenswerten Menschleins. Ich selber bin auch so ähnlich gestrickt. Und von Zeit zu Zeit brauch ich auch einen Schuss vor den Bug.........den diese Rolle ist eine passive Rolle. Und gerade für deinen Mann wäre wichtig aktiv zu werden. Und wie es schon in einem bekannten Musical heißt: "Es wird nix gut, wenn man nix tut"