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Freitag, 1. Oktober 2010, 10:10

Trennung nach 10 Jahren Beziehung ?

Hallo Forum

Bin recht neu hier aber ebenso ratlos deswegen stelle ich meine Frage mal hier. Bin seit 10 Jahren mit meiner Freundinn zusammen gewesen die auch etwa die gleiche Zeit an Zwangsstörungen leidet ( Selbstverletzung u.ä) Sie hat es auch nie gelernt über Ihre Gefühle oder Sorgen zu reden, soll heißen sie war immer sehr verschlossen. Ansich lief es in der Beziehung recht gut , ok es gab schon Streitpunkte wie in jeder Beziehung aber an sich war alles soweit im Lot.

Sie schrieb ihre Erkrankung immer Ihren Eltern zu da sie angeblich im Kindesalter nicht genügend Beachtung gefunden hat.
Ich habe mich über die Jahre dummerweise in Ihre Zwänge einbauen lassen und diese sogar noch unterstützt. Zusammen gelebt haben wir die ganzen 10 Jahre in einer gemeinsamen Wohnung und nach einiger Zeit hat sie es auch wieder geschafft eine volle Arbeitsstelle zu finden.

Nun bin ich schon seit 25 Jahren Diabetiker und vor ein paar Wochen wurde bei mir zusätzlich auch noch eine MS festgestellt. Sie war immer sehr besorgt um mich und meine Gesundheit. Nun kommt es von einer auf die nächste Sekunde zur Trennung, heißt sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus , bei Ihren Eltern wieder ein und redet mit mir noch nicht einmal über die Gründe des ganzen. Sie sagt immer das sie mit mir später einmal darüber reden mag nur zzt eben nicht. Ich solle ihr Zeit geben mal über alles nachzudenken und zur Ruhe zu kommen.

Sie denkt mittlerweile sogar über eine eigene kleine Wohnung nach. Ich komme mit diesem Verhalten nun gar nicht mehr mit , akzeptiere aber nun mal mehr gezwungener Weise die derzeitige Trennung.

Ich habe nur jetzt die Sorge das das Ganze Ihre Situation nicht wirklich verbessert und stehe recht ratlos da weil sie behauptet das das alles wohl weder etwas mit mir als Person noch mit meinen Krankheiten was zu tun hat.

Kann mir einer von euch ähnliches berichten oder einen Rat geben ?

glg

Lumpi

Pit-2001

unregistriert

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Samstag, 2. Oktober 2010, 11:45

Hi, da sie schweigsam ist, ist es wohl für einen Fremden aus dem Forum noch schwerer wie für dich, ihre Motive zu erraten.

Ich sag mal was, einfach so:

Kann es sein, dass sie nicht mehr in der Lage ist, deine Probleme mit zu tragen?
Ein Zwängler trägt unglaublich an seinen Ängsten und Zwängen, da kann der Rucksack schon mal zu schwer werden.

Nebenbeigesagt, wer sagt, dass die Unterstützung, die du ihr gegeben hast NUR negativ für ihr Leben war?

Versuche das als soziale Leistung zu sehen und halt es ihr nicht vor, so nach dem Motto, ich habe dir gehollfen und du lässt mich jetzt hängen. Liegt zwar nahe, aber bei all dem Leid, was du selbst trägst, glaube ich (nur so ein Gefühl), dass eher ihr der Sack an Nöten, zu schwer wurde als dir. Kann das sein?

Dir alles Gute, bei deiner eigenen schweren Situation.

Pit