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Sonstiges: Schwangerschaft

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1

Sonntag, 24. Oktober 2010, 18:23

Schwangerschaft

Hallo liebe Leute,

ich würde mich freuen über Rückmeldungen von Frauen, die mit Zwängen schwanger geworden sind. Ich bin gerade am überlegen:-)

VGP

2

Montag, 25. Oktober 2010, 13:54

Ich will dich jetzt nicht beleidigen oder so.... Aber ich denke, dass du hier falsch bist. Ich finde in dieses Forum sollten nur Leute schreiben, die wirklich eine Zwangsstörung haben und nicht aus Just for Fun schwanger werden wollen und das als "Zwang" bezeichnen.

Weißt du, viele von uns sind sehr verzweifelt und versuchen sich hier im Forum ein wenig Hilfe zu holen von anderen, da hat soetwas was du hier machst nichts zu suchen! Geh in ein Forum für Schwangerschaften...

3

Montag, 25. Oktober 2010, 15:22

Hallo,

Bin zwar ein Mann aber will mal meinen Senf dazu geben ;)

an JymJym ich denke du solltest den Beitrag von Pola nochmal gründlich durchlesen Sie frägt doch eigentlich relativ Klar ob hier Frauen mit Zwängen Schwanger geworden sind. Sprich Sie haben Zwänge und sind mit der Krankheit eben Schwanger .. weis nich wo das was mit Just 4 Fun zu tun hat??

Und hier hat jeder das recht seine Fragen zu stellen würd ich mal sagen ;)

Da ich .. nicht schwanger werden kann, und mich damit nicht wirklich gut auskenne kann ich dir das schlecht Beantworten Pola, denke aber es gibt genügend Frauen die mit Zwängen Schwanger waren und Gesunde Kinder zu Welt gebracht haben.

Nur Mut.. :) Evtl gibt dir ein Kind soviel Kraft dich gegen die Zwänge zu stämmen.

Liebe Grüße

Daniel

4

Montag, 25. Oktober 2010, 15:54

Also ich hatte das jetzt anders verstanden... das sie mit Zwang schwanger geworden ist. Man kann das so und so sehen. Am Besten schreibt sie nochmal wie sie es genau meint (ich hab nämlich ihren Text genau gelesen) ;)

Wenn du es anders gemeint hast, dann tut es mir Leid, Pola ;)

Waschbärin

unregistriert

5

Montag, 25. Oktober 2010, 16:41

Ist Schwangerschaft nicht mit Kindern oder so?

6

Montag, 25. Oktober 2010, 20:05

Hallo,

ich dachte, ich habe mich klar ausgedrückt. Ich hatte nicht vermutet, dass man hier mit einer Gruppe von Philologen zu tun hat, die die deutsche Sprache so genau auseinander nehmen können.

Es ging mir eben um Frauen, die unter Zwängen leiden und trotz dieser Krankhei schwanger geworden sind. Ich hoffe diesmal war es für alle verständlich genug.

Nun aber habe ich das Gefühl, dass es wenig Sinn macht, das auf hier auf dieser Platform zu diskutieren.

vgp

7

Montag, 25. Oktober 2010, 20:06

@ systro - danke!

Waschbärin

unregistriert

8

Montag, 25. Oktober 2010, 20:18

Hallo Pola,
bitte entschuldige - ich hatte deine Anfrage schon ganz richtig verstanden! Mich reizt es nur manchmal bei Missverständnissen noch eins oben drauf zu setzen.
Für mich war ganz klar, was du meintest. Kann dir leider keine tipps geben, da ich selbst keine Kinder habe. Für mich selbst bin ich froh, nicht noch für einen kleinen Menschen die volle Verantwortung zu tragen... aber ich arbeite mit Kindern, so dass ich nicht ganz auf deren positiven Einfluss verzichten muss.
Alles Gute dir
Waschbärin

9

Dienstag, 26. Oktober 2010, 00:28

Hallo Pola

Im aktuellen FOCUS ist eine kurze Notiz darüber, was mit dem Gehirn während und nach der Schwangerschaft passiert, manche Gehirnareale vergrößern sich, hinzu kommt natürlich noch die veränderte hormonelle Situation, insofern finde ich es riskant, als Zwangskranke schwanger zu werden, es mag gut gehen, genauso gut kann es dadurch jedoch auch eskalieren, grade psych. Erkrankungen wie eine Zwangstörung haben immer auch mit dem Gehirnstoffwechsel und Hormonen zu tun, deshalb stellt sich die Frage, ob es klug ist, die Gehirnchemie nun noch mehr durcheinander zu bringen, als es ohnehin schon der Fall ist....

Wenn du ein wenig im Forum suchst, wirst du verschiedene Diskussionen zu diesem Thema finden; ich habe es nicht gezählt, jedoch wirkte es auf mich so, als waren die wenigsten Zwangskranken problemlos schwanger oder gar nach der Geburt symptomfreier als vorher. Zumindest bei den Posts, die ich gelesen habe, war oft eher das Gegenteil der Fall, natürlich hängt es immer auch von der Art des Zwanges ab, wie sich das dann im einzelnen äußert.

Zu denken, ein Kind könnte oder würde einem Kranken die Kraft geben, gesund zu werden, halte ich für fatal, niemand wird 'einfach gesund' nur weil sie schwanger ist, zumal eben auch die biochemische Komponente nicht unterschätzt werden sollte.

Viele Grüße, Hermit.
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

Lesen -> Denken -> Schreiben

~T~R~ O - o - O ~ L

10

Dienstag, 26. Oktober 2010, 05:27

Hallo Pola,

eigentlich ist das Thema auch nicht in meinem "Kompetenz"bereich, aber vielleicht kannst Du ja doch irgendwas aus meinem Gedankensalat brauchen:

Eine Schwangerschaft ist eine weitreichende Veränderung, ein Kind verändert das Leben. Es wird schöne und weniger schöne Momente geben, aber es wird bestimmt das Leben verändern, sowohl die Schwangerschaft selbst als auch danach die Verantwortung und Gemeinschaft, mindestens für 18 Jahre. In dieser Zeit wird das Kind mehr oder weniger immer um Dich sein, in den ersten Jahren mehr, mit zunehmendem Alter wird es selbstständiger.
Du hast als Zwangssymptome Zwangsgedanken angegeben. Meist sucht sich der Zwang einen Bereich, in dem man unglaublich angreifbar ist; so ist denkbar, dass sich Deine Zwangsgedanken dann um das Kind drehen. Und vielleicht hat der Zwang auch etwas dagegen, dass das Kind zunehmend selbstständiger wird und eigene und somit unkontrollierbare Wege geht.
Es kann auch passieren, dass Kinder von zwangserkrankten Eltern ebenfalls Zwänge entwickeln.
Das alles kann vielleicht, muss aber nicht unbedingt passieren.
Und wenn Du in Therapie bist, vielleicht bekommst Du Deine Zwänge unter Kontrolle (anstatt die Zwänge Dich). Ich glaube, es hängt auch viel von der Schwere Deiner Zwänge ab. Wenn in Deinem Leben die Zwänge die Hauptrolle beanspruchen, dann wird es mit Sicherheit schwerer sein, als wenn Dein aufrichtiger Kinderwunsch im Vordergrund steht und Du "nur" Angst hast, dass Dir der Zwang ab und zu in die Quere kommen wird.
Ein weiterer Punkt ist vielleicht auch noch Dein soziales Umfeld und wie weit Du Dich darauf verlassen kannst. Z. B. auch, was der potenzielle Vater davon hält.

Ich denke, wenn Du so gerne ein Kind hättest und Du Kinder schon lange als Lebenserfüllung oder wesentlichen Lebensinhalt siehst, dann sprich das Thema in allen Facetten in der Therapie durch. Als Begleitmaterial eines Psychiatrie-Lehrbuchs habe ich auch mal ein Video einer zwangserkrankten Mutter gesehen, die erzählte, dass sich die Kinder "zwanglos" entwickelten und dass sie ihnen erklären konnte, dass man Geräte normalerweise nicht so oft kontrolliert wie es die Mama macht, aber dass die Mama halt da ein kleines Problem hat.
Es ist bestimmt keine leichte Entscheidung, aber egal welche Du triffst: Alles Gute.


Und eine kleine Bemerkung über das Forum kann ich mir nicht verkneifen. Es macht so oft ein verzweifelter Ratsuchender einen hoffnungsvollen Anfang, und gleich wird drübergebürstet. Ich glaube schon fast an eine hohe Komorbidität mit zwanghafter Persönlichkeit und Narzissmus, wie ich sie so noch kaum bei Leidensgenossen mit Zwangsstörungen angetroffen habe. Ich würde mich selbst wohl hier erst öffen, wenn ich so lange Stacheln wie ein "Schwiegermuttersitz" hätte. Kaktus

Hope

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11

Dienstag, 26. Oktober 2010, 10:17

Ich sage nur dazu liest die Beiträge mal besser durch.

Der Kommentar von JymJym war echt voll daneben und missverstehen konnte man den Beitrag von Pola nun wirklich nicht.

Im Profil steht doch das sie Zwänge hat.
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

12

Dienstag, 26. Oktober 2010, 11:45

Hallo Pola,

es gibt keine Pauschalantwort darauf.

es hängt in vielem davon ab, inwieweit du selbst mit Verantwortung umgehst, ob du dich und deinen Bedürfnissen stellen kannst oder lieber ausweichst. Einem Kind und der damit verbundenen Verantwortung kann man nicht ausweichen und es auch nicht benutzen, was leider sehr viele machen.

Es kommt auch darauf an, sich selbst die Frage zu stellen, warum du Kinder möchtest, also ob die sie wirklich möchtest und dich damit auch mit den inneren Fragen auseinandergesetzt hast, eben mit der Verantwortung, nicht nur dir gegenüber sondern eben auch dem Kind gegenüber.

Der Prozess der Verantwortung beginnt schon weit vorher, bevor man sich dem Muttersein stellt und damit auch den Konsequenzen.

Ein Kind muss Symptome nicht verstärken, kann es aber natürlich bzw. erst recht auslösen, darum muss du mit dir selbst in konfrontation gehen und dich Fragen wie du sonst mit Verantwortung umgehst, ob du eher ein Ausweichweg suchst oder dich ihr stellen kannst, ohne dabei noch mehr darunter zu leiden, heißt eben, ob du bei dir selbst bleiben kannst. Oder ob du selbst das Kind als Ablenkung von dir selbst betrachtet, was natürlich nach hinten losgeht bzw. auf Kosten des Kindes. Es ist schwierig, aber notwendig, selbstreflektiert und vor allem selbstehrlich zu sein, auch unabhängig von der "Erkrankung".

Wichtig ist auch, wie dein Partner dazu steht und wie ihr ebenfalls offen mit der Verantwortung umgeht, nicht nur als Paar an sich, sondern auch als Elternpaar.

Gruß

Anna

Brummbär

unregistriert

13

Dienstag, 26. Oktober 2010, 20:24

@ Pola Zwanghafte Menschen sind oft auch perfektionistisch, darum wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Das nur zum Streit eben.

Worauf nun die Urspungsfrage abzielte kann man nur raten.
Ich habe mein Kind in Unwissenheit um die Zwänge bekommen. Ich hatte sie, wusste aber nicht, dass es welche sind. Nach der Geburt kamen dann Gedankenzwänge dazu, hat sich aber gegeben, als mein Kind aus dem Kleinkindalter raus war und die befürchete Gefahr nicht mehr eintreten konnte. In Behandlung kam ich erst viel später.
Aufs Kind haben sich keine Zwänge übertragen, dafür aber das ADS des Vaters.

chaoskate

unregistriert

14

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 20:15

Hallo Pola,
ich war Schwanger und war super happy :).... Bis ich eine Fehlgeburt hatte. Das war vor knapp 2 Jahren.
Ich leide seit 10 Jahren, 10 ätzend langen Jahren, einer Zwangserkrankung und war super happy, als ich unverhofft schwanger wurde.
Mein Doc hat sofort die Medikamente umgestellt von Tavor (3x 150mg/Tag), auf Paroxat (davon nahm ich 15 kg zu) und jetzt Fluanxol.
Ich möchte auch wieder schwanger werden, nur kam bis dato zuviel dazwischen (physiologisch!!) und ich durfte es dementsprechend nicht. Jetzt habe ich seit 1.8.10 ne neue Arbeitsstelle und wir wollen zumindest die Probezeit abwarten, bevor wir es erneut versuchen.
Ich habe schon kleine Bedenken, meinem Kind später nicht gerecht werden zu können..... aber mein Doc sagt, so ein Kind würde oftmals Wunder bringen. Und ich bin ja nicht alleine, mein Schatz macht halt dann die Dinge mit dem Kind, die ich mich nicht traue.

Hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Einblick in meine Geschichte geben und freue mich über Antwort von Dir.
Grüßle Chaoskate