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Montag, 7. Februar 2011, 23:53

Vater, zwangskrank und nun neuer Freund auch zwangskrank! Warum?

Hallo!

ich bin seit einem halben Jahr in einer therapeutischen Behandlung gegen Depression. Auslöser des Übels ist mein Vater, der schwer zwangserkrankt ist.
Okay, ich mag meinem Vater sehr gerne und habe ihm innerlich auch verziehen, für das,was er in den letzten Jahren "angestellt" hat. Mein eigentliches Problem ist nun mein neuer Freund (seit vier Monanten). Er ist zwangskrank, ständig kontrolliert er den Ofen, ich kann auch in meiner Küche nix kochen, er zweifelt die Beziehung an, im nächstne Moment kommen wieder "neue Regeln".
Kann mir einer von Euch sagen, WARUM um alles in der Welt ich mir das antue?? Ich meine, ich verarbeite gerade mithilfe einer Therapie die Erfahrungen mit meinem Vater und nun dieser FReund? Ich würde sehr gerne mit ihm zusammenbleiben, aber wie schaffe ich das, ohne dabei (mal wieder) auf der Strecke zu bleiben?

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Mittwoch, 9. Februar 2011, 17:07

Hi ^^

Dumme Frage, aber ist dein Freund in Therapie? Weil eine Verhaltenstherapie kostet zwar irrsinnig viele Nerven, aber sie bringt Erfolge, auch wenn die Zwänge wahrscheinlich nie ganz weg gehen werden.

Auf deine Frage hin warum du dir das an tust, hast du ja schon eine Antwort ;) du liebst ihn ^.^

Was ich dir aber empfehle ist vorallem: nimm dir auch mal Zeit für dich um zu entspannen. Tu etwas das du gerne tust und schalte auch mal ab.
Wenn du mit deinem Freund zusammen bist, dann macht was schönes zusammen, was euch gut tut und an das ihr euch festhalten könnt.

Und wenn sein Zwang auftritt, versuche dem nicht zu unterliegen. Damit meine ich, lass dich nicht in seinen Zwang einbauen, kontrolliere für ihn nicht mit und gib ihn keine Rückversicherung, dass alles ok ist. Das klingt verdammt hart und ist nervenaufreibend, aber wenn du es nciht tun würdest und du sich seinem Zwang anpasst, verstärkst du ihn im Prinzip nur...Dass du selber einmal wütend bist, weil er seinen Zwang ausführt, kann ich das nachvollziehen. Das ist menschlich. aber versuche ruhig zu bleiben, so gut es geht :)

Ps. mach ihm auch klar, dass du nicht ihn, sondern seinen Zwang ablehnst. Ihn unterstützt du ja. du gibst ihm Halt, Liebe und Kraft. Aber dies möchtest du nicht damit "beweisen" indem du seinen Zwang unterstützt....sondern indem ihr andere schöne Dinge gemeinsam unternehmt :)

ok...ich hoffe ich klinge nicht altklug. das läge mir mehr als fern. Kluge Ratschläge geben möchte ich im Prinzip auch nicht, denn jeder soll für sich entscheiden und jeder findet für sich auch gute Lösungen. aber eine Internetseite, die wirklich hilfreich ist und die du vllt schon kennst ist: www.Zwaenge.de
Dort findest du auch viele Anregungen :)

lg, Kiri