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Kontrollzwang: Zwangserkrankung

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Michaelausessen1

unregistriert

1

Montag, 21. Februar 2011, 21:52

Zwangserkrankung

Hallo,
ich habe mich hier angemeldet,weil ich hoffe das ich mich mit jemanden austauschen kann.
Ich habe waschzwang,Kontrollzwang,Zählzwang und Ordungszwang.
Das hat angefanghen mit einer Phobie,ich konnte nicht mehr mit den Auto,Bahn,Bus oder mit den Aufzug mitfahren ohne zu Hyperventilieren.
Aus Angst wieder zu Hyperventilieren bin ich nicht mehr mit den Auto,Bahn,Bus oder mit den Aufzug mitgefahren.
Der Arzt hat bei mir eine Angststörung mit Agoraphobie und Panikattacken festgestellt.
Ich fahre wieder mit den Auto odder mit den Aufzug,aber ich habe immer noch Angst.
Ich habe auch schonmal eine Verhaltenstherapie gemacht,und ich war auch schonmal in der Tagesklinik.
Ich habe die zwänge die mich sehr belasten und einschränken.
Ich weiss garnicht wie ich die Zwangsrituale beschreiben soll.
Lg

2

Donnerstag, 24. Februar 2011, 10:21

RE: Zwangserkrankung

Hallo,

mir geht es genau so. Ich leide auch unter Zwängen, die mich sehr belasten. Aufgrund familärer Probleme vor drei Jahren fiel ich in Depressionen. Mir ist es sehr schwer gefallen, mir dies einzugestehen, bis ich mir dann Hilfe bei einer Therapeutin geholt habe, als es nicht mehr ging. Diese Therapie habe ich nicht lange durchgezogen, weil ich meinte, mir ging es nach kurzer Zeit schon viel besser und habe diese Therapie abgebrochen. Bin dann auch von den Antidepressiva losgekommen. Nach einem Jahr fing es dann langsam an mit den Zwängen -bewußt-.

Zunächst hatte ich Zwänge dahingehend, hört sich vlt. total bescheuert an, aber jedes Mal wenn ich was gesagt habe oder so, mußte ich mir vorstellen, wie ich es im Zehnfinger-Schreibsystem auf der Computer-Tastur schreiben würde.

Naja, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und wo ich enden soll.

Meine Zwänge beziehen sich im Moment sehr auf den Job, so daß ich das Gefühl habe, daß mich die Zwänge an meiner Arbeit hindern. Sehr ausgeprägt ist der Kontrollzwang. Es greift auch immer mehr auf meinen Alltag über.

Mir wird im Moment alles zu viel, berulich wie privat und versuche nun eine Kur zu beantragen, damit ich mal aus dem Alltag rauskomme. Ich könnte jetzt hier endlos schreiben. Aber was ich noch sagen will, ich habe auch manchmal das Gefühl, ich bin nicht mehr ich selbst, weil ich meine mich verstellen und gut drauf sein zu müssen.

LG

Michaelausessen1

unregistriert

3

Donnerstag, 24. Februar 2011, 14:34

RE: Zwangserkrankung

Hallo,
danke für deine Antwort.
Wie wirkt sich dein Kontrollzwang aus,also was machst du?
Bei mir ist das so,das ih ständig kontroliere ob alles richtig aus ist,ich wasch mir auch ständig meine Hände.
Ich muss auch zählen,also ich stell mich vor z.B den Briefkasten und mach denn ein paar mal auf und zu und zähle dabei.
Wenn ich aus der Haustür gehen will,laufe ich ein paar mal durch die Wohnung um zu gucken ob alles aus ist.
Welche Tabeletten nimmst du?
Ich nehme Citalopram 20 mg.
Ich war heute wieder bei meinen Neurologen.
Der hat gesagt das ich für die Zwänge noch Clomipramin 10 mg morgen und mittags auch noch mal 10 mg nehmen sollte.
Lg

4

Donnerstag, 24. Februar 2011, 21:56

Hi,

bei mir äußern sich die Zwänge, indem ich ständig alles kontrolliere, also z. B. bevor ich aus dem Haus gehe, ob alle Geräte aus sind und alle Stecker gezogen sind. Hab ich nicht irgendwo noch Tabletten rumliegen, die evtl. der Hund finden könnte usw.

Extrem ist es bei mir im Beruf. Ich arbeite in einem Büro als Angestellte, wo wir auch viel Verantwortung tragen und auch Fristsachen bearbeiten. Ich muß ständig alles zig-Mal kontrollieren, ob ich alles richtig gemacht habe. Z. B. wenn ich Fax rausschicke, gucke ich, ob das auch wirklich raus ist, ob die Anzahl der Seiten ok ist, ob die richtige Faxnummer angegeben ist usw. Und das wirklich zig-Mal hintereinander, weil ich mir selber nicht traue in dem Moment. Das beeinträchtigt mich sehr. Obwohl der Faxbericht schwarz auf weiß vor mir liegt.

Ich nehme im Moment Opirpramol 50 mg 3 x am Tag. Ich warte auf meinen Termin beim Psychiater/Neurologen, damit ich neu eingestellt werde. Wenn nicht so lange Wartezeiten wären.

Bist Du derzeit in Therapie?

LG

Michaelausessen1

unregistriert

5

Freitag, 25. Februar 2011, 14:13

Hallo,
ich habe das gleiche wie du mit den Kontrollieren.
Ich kann das alles verstehen.
Ich hatte vor fast 2 jahren eine verhaltentherapie gemacht,darum ging es aber um die Ängste und phobien.
Danach war ich für ein paar wochen in einer Tagesklinik.
Ich fang in 2 monaten wieder mit der Verhaltenstherapie bei den selben Pychologen,wo ich vor fast 2 jahren schonmal war an.
Aber diesmal für die Zwänge.
Lg