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1

Mittwoch, 20. April 2011, 15:46

Wie erkenne ich den Unterschied

Hi

ich frage mich in letzter Zeit, wie ich den Unterschied zwischen einem Waschzwang und einem suchtbedingten Verhalten, sich die Hände zu waschen, erkennen kann. Ich bin mir auch nicht sicher, ob meine Partnerin zurzeit versucht, ihre Probleme zu verdrängen.

liebe Grüße
Momo

2

Mittwoch, 20. April 2011, 22:23

Hi Momo

soweit ich weiß ist ein Waschzwang immer ein Zwang, keine Sucht, auch wenn es Parallelen gibt. Ich habe noch nie gehört, dass jemand als Waschsüchtiger bezeichnet wird .....

Auch die Therapieansätze verdeutlichen das, es gibt keinen Wasch-Sucht-Entzug so wie zB bei Alkoholikern ...

Zum Thema Verdrängen, Zwangssymptome stehen nahezu immer als Ersatz(symptom) für ungelöste Konfliktey, selbst wenn man sich dem Hauptproblem bewusst ist, kann man es trotzdem dadurch nicht unbedingt lösen. Der Zwang/das Symptom wird erst dann an Macht verlieren, wenn eine adäquate Alternative gefunden wurde.

Grüße, Hermit.
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

Lesen -> Denken -> Schreiben

~T~R~ O - o - O ~ L

  • »rollireloaded« ist männlich

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Zwangssymptome: Druck / Kratz / Beißhandlungen -Grübelzwänge -

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Aktueller Therapie-Status: war schon mal in Therapie

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3

Mittwoch, 20. April 2011, 22:44

RE: Wie erkenne ich den Unterschied

@ MOMO

Waschzwang = Reinigungsverhalten

Verhaltenssucht sehr umstritten.

Jedenfalls kann ich beim zwängeln rauschähnliche Zustände entwickeln.
Verlust von Zeitgrenzen/Limit.

Bessere Info hier:http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltenssucht

LG rolli
Ich dachte einen Gedanken , aber der Gedanke den ich dachte war nicht der Gedanke den ich dachte gedacht zu haben. Wenn ich nicht diesen Gedanken gedacht hätte den ich dachte das ich ihn gedacht hätte, ich hätte nicht so viel (nach) gedacht.

Pit-2001

unregistriert

4

Sonntag, 29. Mai 2011, 19:00

Hallo Hermit, du drückst das so schön aus, kannst du mich nicht therapieren?

Es könnte anfangen damit, welche Alternative du bei dir siehst, auch wenn du keinen Zugang dazu findest. Wenn ich das verstanden habe, könnten wir auf mich übergehen (PN, Mail).

Vor- :]

Pit

Kittycat

unregistriert

5

Sonntag, 29. Mai 2011, 20:14

Ich habe Zwänge auch immer mit einer Sucht verglichen. Gerade, wenn man sich den Kiefer o.ä. aufbeißt, was ich früher immer wieder machen musste.

  • »rollireloaded« ist männlich

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6

Sonntag, 29. Mai 2011, 21:16

@ Hallo Kitty

Grenzbereich. Oralzwänge sind irgendwie wie Zigarettensucht, also bei mir.

Wie meinst du das mit Kiefer? Lippe und oder Backentaschen von innen ?

Gruß rolli
Ich dachte einen Gedanken , aber der Gedanke den ich dachte war nicht der Gedanke den ich dachte gedacht zu haben. Wenn ich nicht diesen Gedanken gedacht hätte den ich dachte das ich ihn gedacht hätte, ich hätte nicht so viel (nach) gedacht.

Kittycat

unregistriert

7

Sonntag, 29. Mai 2011, 21:32

@rollie

ich kanns nicht genau beschreiben...das war schonmal thema im forum, und da konnt ichs leider auch nicht verständlich beschreiben.
Wenn ich es versuchen würde, zu erklären, besteht außerdem ja auch die Gefahr, dass es jmd ausprobiert und es auch zum Zwang wird..?


Bei meiner "Form" ist es eher der Kiefer, der leidet.

  • »rollireloaded« ist männlich

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8

Sonntag, 29. Mai 2011, 21:41

Na ja,
Zähneknirschen geht bei mir auch auf den Kiefer.

Kann auch zu Kopfschmerzen, Agressionen bei anderen führen.

Nachmachen ? - Nicht unbedingt. Der Zigarettenraucher wird nicht unbedingt Zigarrenraucher.

Gruß rolli
Ich dachte einen Gedanken , aber der Gedanke den ich dachte war nicht der Gedanke den ich dachte gedacht zu haben. Wenn ich nicht diesen Gedanken gedacht hätte den ich dachte das ich ihn gedacht hätte, ich hätte nicht so viel (nach) gedacht.