Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zwangserkrankungen.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 10. Mai 2011, 12:33

ich freue mich

Hallo ihr Lieben

ich freue mich. Meine Partnerin hat sich zu einer Verhaltenstherapie entschlossen. Heute abend will sie den ersten Therapeuten anrufen. Trotz aller Freude bereite ich mich gerade vor, eine vorübergehende Verschlechterung des Waschzwangs auszuhalten, da der Therapeut sie evtl ablehnt oder auf eine Warteliste setzt. Die Freude, dass sie es wenigstens versucht ist aber größer als der Zweifel.
Falls der Therapeut sie ablehnt, will sie bei einer Ergotherapeutin mit entsprechender Zusatzausbildung eine Familienaufstellung machen. Sie weiß, woher ihre Ängste kommen und will den Zusammenhang mit ihrem Waschzwang besser erkennen. Auch das finde ich gut, dann kann sie ihr Verhalten besser zu ihrem Leben zuordnen.

lG Momo

2

Dienstag, 10. Mai 2011, 14:40

RE: ich freue mich

Herzlichen Glückwunsch,

Verhaltenstherapie kann wirklich heilen, wenn man bereit ist Frustration und große Angst zu auszuhalten.

Sie sollte jedoch nicht nur einen einzelnen Therapeuten kontaktieren, sondern soviele wie in eurer Umgebung zu erreichen sind.
Je mehr, desto größer die Chance auf einen baldigen Therapieplatz!

Hilfe bei der Therapeutensuch bietet auch die DGZ.

http://www.zwaenge.de/therapie/therapeutensuche.htm

3

Freitag, 27. Mai 2011, 18:25

Hallo ihr Lieben

Wow, sie macht ernst. Letzte Woche schaute sie sich eine Klinik an, ging dann zum Psychiater und holte sich eine Klinikeinweisung. Zurück zur Klinik, der erste Rückschlag. Sie bekam gesagt, dass sie frühestens in 6 Monaten einen Termin bekommen kann. Sie gab nicht auf, holte sich beim Psychiater eine Verordnung für die Ergotherapie um diese Zeit zu überbrücken. Heute war ihr erster Termin. Sie war danach sehr postitiv und zuversichtlich. Leider holt sie sich selbst noch zu oft ins negative zurück, weil die Meinung sie hätte nichts positives verdient zu tief in ihr steckt. Sie hat es gerade noch geschafft, sich selbst zu stoppen und die positiven Erlebnisse weiter zu geniesen.

lG Momo