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Samstag, 28. Mai 2011, 13:50

Zwangsgedanken, die die Beziehung betreffen (Achtung - lang!)

Hallo ihr Lieben,

irgendwie fühle ich mich noch nicht ganz wohl bei dem Gedanken, ohne das Wissen meines Freundes über dieses Thema zu sprechen... allerdings brauche ich wirklich dringend Hilfe von Menschen, die sich mit dieser Sache auskennen - ob nun als Betroffene oder Angehörige... ihr kennt das ja offenbar :verlegen:

Die Situation gestaltet sich folgendermaßen:
Mein Freund und ich (beide Mitte/Ende 20) kennen uns seit Anfang letzten Jahres und sind auch kurze Zeit nach dem ersten Treffen zusammengekommen. Wir verstehen uns wirklich super und was das Menschliche angeht (d.h. Interessen, Ansichten, Gefühle) ist es mit Abstand die beste Beziehung, die ich je hatte. Seit knapp einem halben Jahr wohnen wir auch zusammen - recht früh, ich weiß, aber es hat unserem Verhältnis nicht geschadet ;)
Ich liebe ihn wirklich sehr und kann mir eine Zukunft mit ihm ohne Weiteres vorstellen. Ich weiß, dass es ihm eigentlich auch so geht. Eigentlich... das ist nämlich das Problem.

Mir ist schon früh aufgefallen, dass er an Zwängen leidet. Es waren allerdings nur Kleinigkeiten (also keine Zwangshandlungen im Sinne von aufwändigem Verhalten, sondern eher zwanghaftes Berühren von Gegenständen usw.) und ich hab ihn nicht darauf angesprochen, da ich dachte, es sei ihm sicherlich unangenehm. Letzten Herbt ist er, aus meiner Sicht ganz plötzlich, zusammengebrochen. Dazu muss man sagen, dass er sich seit kurz vor unserem Kennenlernen in einer suboptimalen Lebenssituation befand, welche vor allem mit Unsicherheit bezüglich seiner Zukunft einherging... er hatte sein Studium beendet, die Bewerbungen liefen nicht sehr gut und auch mit der geplanten Promotion wollte es nicht so recht klappen. Ich hab ihm geholfen wo ich konnte, mir war schon klar, dass ihn die Situation belasten musste, aber den Ernst der Lage habe ich nicht erkannt. Bis es eben zu dem Zusammenbruch kam.
Er erzählte mir, dass er seit kurzem ständig andere Frauen im Kopf hätte (völlig undifferenziert, also quasi jede, die ihm über den Weg lief) und sich deswegen mir gegenüber sehr schlecht fühlte. Um sich von diesem Gefühl zu befreien, musste er mir sozusagen alles beichten. Nicht so toll für mich, wie man sich denken kann... Der SuperGAU kam ein paar Tage später, als er dachte, er hätte plötzlich wieder Gefühle für seine Ex-Freundin, mit der er bereits 2 Jahre nicht mehr zusammen war. Ich wusste nicht, was ich damit anfangen sollte... natürlich hat es mich schwer getroffen, aber ich habe versucht, für ihn da zu sein und die Sache so gut wie möglich zu meistern. Wir haben dann einen Therapeuten für ihn gesucht und es ging langsam aufwärts. Er hat die Zwangshandlungen abgelegt, woraufhin zunächst die Gedanken schlimmer wurden, aber das wurde schließlich auch besser. Anfang dieses Jahres hat er die Therapie dann beendet und mir bis vor wenigen Tagen quasi vorgespielt, es ginge ihm blendend.

Mir ist schon vor Wochen aufgefallen, dass er sich komisch verhält. Ich hab ihn mehrfach gefragt, ob es ihm gut ginge usw., aber er meinte, es sei alles ok. Da mir auffiel, dass er plötzlich auf der Straße (sorry für die Wortwahl) alles angaffte, was Brüste hat, wurde ich misstrauisch. Ich fragte mich schon, ob er sozusagen mit mir ein Problem hätte und fürchtete, er würde früher oder später Mist bauen... dazu muss man sagen, dass ich in einer frühen Beziehung betrogen wurde und dementsprechend empfänglich für solche Anzeichen bin. Zu übertriebener Eifersucht neige ich allerdings nicht.
Nun ist er vor ein paar Tagen wieder zusammengeklappt, hat mir gebeichtet, dass es ihm schon seit Monaten wieder mies ginge und die alten Gedanken wieder da seien. Er hat gesagt, dass er mehrmals kurz vor dem Schlussmachen war, was mir am meisten wehgetan hat... er meinte, er unterdrücke seine Zwangsgedanken (an andere Frauen) ständig, sodass er bei jedem Aufpoppen von diesen quasi sofort in einen Grübelzyklus verfalle, der in Depressionen ende. Nach einem langen Gespräch konnte ich ihn davon überzeugen, die Beziehung nicht zu beenden (da sich sein Problem anschließend sicher einfach auf etwas anderes verlagern würde und er ja eigentlich mit mir zusammen sein will) und das Problem neu anzugehen. Er will jetzt das ausprobieren, was ihm sein Therapeut geraten hat - den Gedanken nachzugeben, sodass sie an Gefährlichkeit verlieren, bis sie am Ende verschwinden.

Ich weiß trotzdem nicht, wie ich damit umgehen soll. Vielleicht erstmal ein paar Infos zu mir - ich war selbst viele Jahre in therapeutischer Behandlung, wegen Essstörungen, Depressionen, Kontrollzwang... alles im Prinzip Ausdrücke meines fehlenden Selbstbewusstseins. Ich weiß, dass ich daran arbeiten muss und versuche es auch wirklich, nur könnt ihr euch vielleicht vorstellen, was die Informationen, die ich von meinem Freund bekommen habe, in mir auslösen... zu wissen, dass der Partner ständig (beim Sex ebenso wie in jeder anderen Situation) an andere Frauen denkt, ist für niemanden toll, aber für mich kommt es einer völligen Entwertung meines Person gleich. Ich will ihm wirklich helfen und ich weiß ja eigentlich, dass ich gar keinen Grund habe, das auf mich zu beziehen: Genau genommen ist es ja eigentlich so, dass er diese Gedanken gar nicht hat (genau wie das mit seiner Ex, an der ihm schon nichts mehr lag, als sie noch zusammen waren!) und nur fürchtet, dass er sie bekommt und sie bedeuten, dass unsere Beziehung keine Zukunft hat. Mir ist auch klar, dass sich seine Zwangsgedanken auf diese beziehen, weil sie im Prinzip das Einzige ist, das für ihn seit geraumer Zeit richtig gut läuft. Und dass es eigentlich heißt, dass ihm sehr viel an mir liegt. Mir ist genauso klar, dass es völlig normal ist, andere Menschen objektiv attraktiv zu finden und dass sich auch hin und wieder mal so eine Person in die Gedanken einschleicht, nur gesunde Menschen solche Gedanken sofort verwerfen und sie gar nicht erst bewerten. Da sie keinen Realitätsanspruch haben.

Soviel zum Thema Logik... Ich hab trotzdem einen riesen Horror vor den nächsten Wochen, in denen er die Vorgaben seines Therapeuten abarbeitet. Ich will nicht mehr das Haus mit ihm verlassen, weil ich nicht sehen will, wie er irgendwelche Frauen anstarrt :( Der Gedanke, dass es sicher nicht an mir liegt und ich vermutlich attraktiver bin als 90% der Personen, die er einer näheren Betrachtung unterzieht, hilft da auch nicht gerade. Er sagt, er muss wieder lernen, normal und im natürlichen Rahmen seines Beziehungsstatusses mit anderen Menschen (sprich Frauen) umzugehen, d.h. auch mit ihnen zu sprechen (z.B. bei der Arbeit), ihrem Blickkontakt nicht auszuweichen bzw. deswegen nicht in Depressionen zu verfallen usw. ... er hat da vollkommen recht, so ist das kein Zustand! Und ich will ja eigentlich, dass er das alles tut und sich anschließend wieder gut fühlt! Nur was tu ich so lange? Ich will das nicht sehen und nichts davon wissen...
Dabei denk ich immer daran, welcher Eindruck bei mir entsteht, wenn ich merke, dass mich ein Typ, der mit Freundin unterwegs ist, anstarrt, vielleicht einen Flirtversuch startet... Mir tun die betreffenden Mädels immer schrecklich leid (vermutlich zu Recht) und ich fürchte, dass mir dasselbe Urteil blüht, wenn ich mit meinem Freund unterwegs bin. Logischerweise ist das nichts, worauf ich mich freue. Andererseits möchte ich ihn nicht verlieren und ihm natürlich helfen, damit er sich wieder normal verhalten und gut fühlen kann. Dass er mich betrügen könnte, besorgt mich eigentlich nicht so sehr... dafür ist er tatsächlich nicht der Typ. Und ich bin eigentlich auch nicht furchtbar eifersüchtig. Eigentlich. Nur das mit anzusehen, übersteigt meine Kapazitäten.

Hat jemand von euch Erfahrung mit sowas? Irgendwelche Tips, Hinweise, Verhaltensvorschläge? Wäre super :(

Gypsy85

unregistriert

2

Samstag, 28. Mai 2011, 16:57

Hallo Blubb,

mensch, fühl dich gedrückt. Psychische Störungen sind wohl für die Angehörigen genau so belastend wie für den Betroffenen selbst. Ich muss gestehen, dass das der Grund ist, wieso ich meinem Freund davon nichts erzähle (ich bin in der Situation deines Freundes ). Ich möchte nicht, dass er leidet, es reicht, wenn ich das tue. Aber ich kann auch deinen Freund verstehen, dass er es dir erzählt hat. Ich war auch mehrere Male kurz davor, weil es ein unmenschlicher Druck ist, den man verspürt und man das Gefühl hat, man MUSS es einfach beichten, man kann mit dem schlechten Gewissen nicht weitermachen. Im Moment bin ich ganz froh, dass ich es nicht gemacht habe....

Ähm, zurück zu deinem Thema. Du weißt ja, dass dein Freund nichts dafür kann und es nicht lassen KANN (vorerst). Je mehr er versucht, eben NICHT anderen Frauen nachzusehen, eben NICHT an irgendetwas zu denken und eben NICHT irgendetwas zu erwarten, desto mehr passiert ist. Es wird wohl eine Weile dauern, ehe er das im Griff hat.

Deswegen kann ich verstehen, das du fragst: Wie überlebe ICH die Zwischenzeit. Ich weiß nicht, wie es bei deinem Freund ist, aber mir ist immer sehr bewusst, was mein Kopf gerade treibt (kein Wunder, wenn man jeden Gedanken so verfolgt :wand:). Gibt es irgendetwas, was ER tun kann, um dir die Situation zu erleichtern? Vielleicht, wenn er gerade woanders hingeschaut hat, sich zu dir zu drehen und zu sagen: "Wie gut, dass MEINE Freundin viel schönere Brüste hat!!!" "Wie gut, dass du an meiner Seite bist und nicht die da!" Etwas in die Richtung? Oder das ganze ein bisschen ins Spaßige ziehen und ein bisschen (natürlich so, dass die Frau nichts hört, die kann da ja auch nichts für) über die Frau lästern? "Hast du den Pickel auf ihrer Nase gesehen?????" oder "Ker, in ein paar Jahren kann die ihre Brüste über die Schultern werfen!!"

Irgendwie so in die Richtung? Ich kann dich sehr gut verstehen. Heute beim Einkaufen hat ne andere Frau meinen Freund nur etwas ÜBERfreundlich danach gefragt, welches die richtige Biersorte ist und ich hab gedanklich schon meine Krallen aus ihrem Gesicht gepult.... Die Vorstellung, SIE könnte an der Seite meines Freundes sein, hat mein Kampfverhalten aktiviert, dabei ist mein Freund nichtmal drauf eingegangen.

Wäre das eine Möglichkeit? Etwas anderes fällt mir im Moment nicht ein... ich kann ja nur aus der anderen Sicht sprechen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es die Situation eine Menge entkrampft, für dich, aber auch für ihn und vielleicht hilft das sogar, die Gedanken schneller zu reduzieren?

Liebe Grüße,
Gypsy

3

Samstag, 28. Mai 2011, 19:28

Liebe Gypsy,

vielen Dank für deine liebe und wirklich aufbauende Antwort :) Natürlich hab ich schon x Mal das große, böse Internetorakel nach ähnlichen Fällen befragt, aber es ist doch nochmal was anderes, von jemand Betroffenem direkt zu hören, wie das so ist (auch wenn betroffen irgendwie ein saudummes Wort ist, ich weiß ;) ).

Erstmal: ich kann gut verstehen, wieso du es deinem Freund nicht sagst. Ich hab mir auch oft genug gewünscht - um mal ganz ehrlich zu sein - dass ich nichts wüsste. Es ist wirklich schwer, mit sowas umzugehen und ich versuch mich mittlerweile schon damit zu trösten, dass er wenigstens nicht noch schlimmere Sachen im Kopf hat (wie z.B. mich umzubringen oder sowas)... man wird genügsam. Andererseits ist es auch gut, dass ich es weiß, da ich das Gefühl habe, dass er nicht alleine damit zurechtkommen würde. Und am Ende würde er einfach die Beziehung beenden, ohne dass ich die leiseste Ahnung hätte, wieso.
Offenbar hast du dich besser mit der Situation arrangiert als mein Freund und kannst abwägen, was sinnvoll ist und was nicht - das ist gut! In gewisser Weise kann ich dein Verhalten nachvollziehen, da ich, wie schon erwähnt, selbst seit Ewigkeiten an Depressionen etc. pp. leide und damit auch nie jemanden belasten wollte... irgendwie schaff ichs meistens, dass es nichtmal jemand mitbekommt, man arrangiert sich eben.
Falls ich noch ein paar dumme Fragen am Rande stellen darf - was spielt sich denn in deinem Kopf ab? Und was fängst du damit an? Also laufen lassen und hoffen, dass es sich verflüchtigt oder gibts da noch nen tollen Trick? Und wie verhält sich das mit Besserung?

Zurück zum Problem meines Freundes: Er weißt gut, was da passiert. Er kann sich sowohl den Vorgang als auch die Auslöser wunderbar erklären, nur hilft das, wie du ja selbst weißt, nicht sehr viel. Mir hilfts ein bisschen, aber hey - man kann leider (!!) nicht immer nur logisch denken. Blöde Gefühle.

Witze drüber machen könnte ich vermutlich ganz gut, meine Selbstunsicherheit überspiel ich so immerhin seit über 20 Jahren wunderbar ;) nur fürchte ich, dass das für ihn nicht so ganz klappt. Wenn er die Gedanken wirklich durchspielt, sieht man ihm richtig an, wie er geistig komplett abschweift und sogar Unterhaltungen unterbricht... Das ist natürlich irritierend und doppelt deprimierend, wenn ich ihm grad irgendwas erzähle oder so. Aber probieren kann ichs ja einfach mal, vielleicht klappts ja doch. Ist an sich ne gute Idee, danke :)

Liebe Grüße,
Blubb

P.S.: Sorry wenn der Text irgendwie konfus ist! Irgendwie wills heut nicht so recht mit dem logischen Denken klappen.

Gypsy85

unregistriert

4

Sonntag, 29. Mai 2011, 13:52

Das freut mich, dass ich dich ein bisschen aufbauen konnte :)

Ich habe mir halt geschworen: Solange ich nicht zu 100% sicher bin, dass es ECHTE Gedanken sind, werde ich meinen Freund damit nicht belasten. Dann ist es immer noch früh genug. Es ist MEINE Angst, MEIN Problem und er kümmert sich ohnehin schon so rührend um mich. Das möchte ich ihm nicht antun. Aber nochmal: Das soll keine Kritik an deinem Freund sein; ich kann auch sein Verhalten verstehen.

Mein Kopf fährt von morgens bis abends auf Hochtouren. Ich kenne auch das "Wegdriften", was du von deinem Freund berichtest. "Was hast du gesagt?" mein neuer Lieblingssatz seufzt. Es ist so, als wären Engel und Teufel in meinem Kopf. Das Teufelchen will mir von morgens bis abends einreden, dass ich meinen Freund nicht (genug) liebe, dass er nicht genug zu mir passt, dass er mich im Stich lassen wird, mir weh tun wird usw.usf. Das erzeugt eine unheimliche emotionale Distanz, wie du dir vorstellen kannst. Das Engelchen dagegen erzählt mir den ganzen Tag, wie glücklich wir all die Jahre waren/sind, wie gut er mir tut und wie grauenhaft es wäre, ihn zu verlieren. Das führt dann dazu, dass ich ganz extrem seine Nähe suche und brauche.

Es ist also so ein Zwiespalt. Ich suche die Nähe wie nie vorher, weil ich das Gefühl, ihn zu verlieren, jetzt leibhaftig kenne, aber wenn ich dann bei ihm bin, ist da diese emotionale Distanz. Nicht immer. Aber oft genug. Das ist das widerlichste Gefühl, was ich je kennengelernt habe.

Helfen? Tja, was hilft... so genau weiß ich das leider auch noch nicht... bisher meine Tricks:
1. "Es ist nur deine Angst, ignoriere dein Gefühl und tu, was du sonst auch tun würdest."
2. "Ich lass mir von so doofen Gedanken nicht die beste Beziehung der Welt zerstören."
3. "FUCK YOU MIND!!!!" :D
4. MIch ganz extrem auf das Positive konzentrieren, um dem Engelchen mehr Futter zu geben und das Teufelchen zu entmachten. Es hilft auch, Gegenargmente fürs Teufelchen zu suchen ;)

Sprich mit deinem Freund. Mag sein, dass es ihm wirklich schwer fällt, das Ganze ins Lächerliche zu ziehen, aber DIR fällt es auch schwer, das nicht zu tun. Da sollte man definitiv nach nem Kompromiss suchen. Er ist krank, aber du leidest auch. Das darf man nicht vergessen und das sag ich als "Betroffene" :). Glaub mir, er wirds versuchen, ganz bestimmt. Ich würde ALLES versuchen, was es für meinen Freund leichter machen würde, wenn er es denn wüsste.

Viel Glück!
Gypsy