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Therapeuten: Arztwechsel?

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naddel33

unregistriert

1

Donnerstag, 14. Juni 2012, 13:54

Arztwechsel?

Hallo liebe Forenmitglieder

wer von euch hat schon seinen Psychiater gewechselt?
Ich überlege gerade ob das immer möglich ist oder nur zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Leider hat es sich doch nach den Probesitzungen, mit denen ich auch zufrieden war, anders entwickelt ;(
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Jake_Sully

Fortgeschrittener

  • »Jake_Sully« ist männlich

Beiträge: 265

Zwangssymptome: Angst vor Schmutz/Parasiten

Medikament / Dosis: Fluoxetin

Aktueller Therapie-Status: war schon mal in Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Pandora

Beruf: EU-Rentner

Hobbys: PC, Internet, Linux-Mint, Kinofilme

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2

Samstag, 16. Juni 2012, 05:21

Aktuell wechsel ich den Psychiater, hab im Juli dann den neuen Termin. Ist für mich nicht schlimm, wenn der Psychiater etwas sagt was ich nicht hören will. Aber ich will behandelt werden als autonomer Patient.

naddel33

unregistriert

3

Samstag, 16. Juni 2012, 13:33

Hallo Jake_Sully
Erstmal danke für deine Antwort.
Ich denke auch es ist kein Problem etwas gesagt zu bekommen was man nicht hören will.
Meine Ärztin aber hat alles was ich gesagt habe irgendwie nicht ernst genommen.
Kurze Schilderung meines Problems.Ich musste zu einer Begutachtung vom Arbeitsamt aus. Dort widersprach sich ihr Bericht mit dem was ich sagte. Ich erzählte ihr von den Selbstverletzungen und sie schrieb in den Bericht "früher Selbstverletzungen". Das find ich schon etwas seltsam. Zumal ich gerade mal 5 Probesitzungen bei ihr hatte und eine richtige Stunde. Wohl bemerkt noch als Privatpatient. Nun bin ich Kassenpatient und scheine in ihren Augen fast genesen. Sie fragte mich auch wegen einer RPK und ich sollte mal zu einem Informationsgespräch gehen. Da schrieb sie hoch motiviert für RPK in den Bericht.
So nun erstmal genug ;)

Dir noch einen schönen Tag und LG

Jake_Sully

Fortgeschrittener

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4

Freitag, 22. Juni 2012, 04:08

Vielleicht wird eine Selbstverletzung schon nach ca. 2 Wochen als "früher" eingestuft? Durch Selbstverletzung könnte Schmutz in den Körper gelangen, als Alternative besser kneifende Ohr-Wäscheklammer oder so ... Ähnliche Sachen machen die Klinik-Krankenschwestern bei Borderline-Patienten.
Allgemein gilt freie Arztwahl, aber hoch-ausgelastete Psychiater nehmen manchmal keine neuen Patienten auf oder man muss lange auf einen neuen Termin warten. Ohne die Hilfe meiner Sozialarbeiterin, hätte der neue Psychiater mich nicht aufgenommen. Ich brauche den neuen Psychiater, weil ich Zustimmung für Trevilor-Tabletten brauche gegen Emotionslosigkeit.

naddel33

unregistriert

5

Dienstag, 26. Juni 2012, 22:06

Hallo Jake_Sully

Ich habe mit ihr zusammen das bestehende Problem besprochen.
Leider meinte sie funktioniere meine Fassade so gut das man nur schwer erkennen kann wie schlecht es mir geht ;(
Sie hält nach dem Gespräch die berufliche Reha auch für nicht machbar und rät eher zu einer Tagesklinik um zu lernen mit dem Ganzen umzugehen.
Ja das es sehr schwer ist einen neuen Psychiater zu finden stellte ich schon fest :hm:
Aber ich denke das Gespräch in aller Ehrlichkeit war gut.
Sie riet mir zu einem Boxsack.
Meine Selbstverletzungen sind nicht in Form von schneiden/ritzen sondern mit Blutergüssen verbunden.
Wie lange gehst du schon zu deinem derzeitigen Psychiater und warum der Wechsel?
Wenn du es schreiben magst.

LG

Johny1703

unregistriert

6

Mittwoch, 27. Juni 2012, 00:11

RE: Arztwechsel?

Hallo naddel33,

das ist meines Wissen, und meinen eigenen Wechseln immer ohne Folgen möglich gewesen. Aus eigenener Erfahrung weiß ich, dass das Verhältnis zu einem Therapeuten/in absolut stimmig sein muss, angesichts dessen, was man dem Menschen anvertraut und um was es letztendlich alles geht.

Ich würde aber genau prüfen, ob mich derzeit nur die Ansichten oder Einschätzungen des Therapeuten / der Therapeutin befremdlich stimmen (aus welchen Gründen auch immer), und ich jemanden suche, der mir eher das sagt, was ich derzeit als Ursache oder meine Zukunft sehe.

Nimm Dir, wenn es deine Situation zuläßt, Zeit zu prüfen, was der Grund ist. Wenn die Chemie wirklich nicht stimmt, dann schau dich anderweitig um. Wenn Du ganz sicher sein willst, frag einfach kurz bei Deiner Krankenkasse tel. nach.

Alles Gute

Johny1703