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1

Dienstag, 19. Juni 2012, 18:44

White Chestnut - Wer hat Erfahrung?

Hallo,

ich leide an folgenden Zwangsgedanken und -handlungen:

* Kontrollzwänge
(Herd, Licht, Handwascharmatur, Angst jemanden beim Autofahren übersehen zu haben, Mülleimer in Räumen zu kontrollieren, ob ich nicht ein Feuer gelegt haben könnte, ich muss mehrfach meine Ausgangspost in der Arbeit kontrollieren, habe Angst ich könnte etwas negativ über Juden, meinen Arbeitgeber oder Vorgesetzte was geschrieben haben zu können. Mittlerweile ist auch das Kopieren mehr keine Befriedigung, Restangst ist immer da.)

* Zwangsgedanken
(Angst einem Kind, einer Frau, oder älteren Menschen gewalt oder sexuell etwas angetan zu haben)

Verhaltenstherapie habe ich mal begonnen gehabt aber abgebrochen. Es hat keine Besserung gebraucht. Medikamente wie Serotonin oder so ähnlich hatte ich probiert, aber ohne Besserung. Es wirkte einfach nicht. Erschwerend wurde die Potenz gestört, was wieder "Stress" verursachte.

Ich hatte es eigentlich schon aufgegeben mit der Krankheit. Nun habe ich zufällig gelesen, dass weiße Bachblüten, white Chestnut Tropfen, genau diese Endlosschleife im Kopf unterbinden sollen.

Ich habe es nun in der Apotheke gekauft. Wie beschrieben 2 Tropfen in ein Glas getan. Naja, man schmeckt es im Wasser garnicht raus.

Wie ist Eure Erfahrung? Wie oft nimmt ihr diese? Habe auch irgendwo Angst, dass es wirken könnte und ich was dummes in der Arbeit anstelle und mich nicht errinnern kann, wie zum Beispiel auf die Ausgangspost wie oben beschrieben etwas Schlimmes geschrieben haben zu könne.

2

Mittwoch, 20. Juni 2012, 17:46

RE: White Chestnut - Wer hat Erfahrung?

Hallo Tilo,

ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Bachblüten und Homöopathie gemacht, wobei die Homöopathie eher auf den Zwang als solchen und die Bachblüten auf die emotionalen Probleme gewirkt haben (wirken).

Bachblüten nehme ich als Indiviualmischung, also nicht 2 Tropfen in Wasser, sondern mehrere Blüten, die ich brauche und davon dann bei Bedarf 1-2 Pipetten.

Im Gegensatz zur Homöopathie nehme ich Bachblüten phasenweise, auch deshalb, weil sich die benötigten Blüten von Zeit zu Zeit verändern, während die "Kernblüten" gleich bleiben.


Viele Grüße, Hermit.
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

Lesen -> Denken -> Schreiben

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zwangskrank

unregistriert

3

Mittwoch, 27. Juni 2012, 17:55

RE: White Chestnut - Wer hat Erfahrung?

Hallo Tilo,

ich habe auch schon White Chestnut ausprobiert gegen meine Zwangsgedanken. Leider konnte ich keine Besserung feststellen. Vielleicht war das Ganze aber auch nicht richtig dosiert von der Heilpraktikerin, denn ich habe auch nur wenige Tropfen in einer Alkohollösung bekommen, die ich dann nochmal in Wasser gegeben habe. In einem Buch habe ich dann gelesen, dass man die ursprüngliche Tinktur pur nehmen soll, sonst helfe es nichts. Leider gehen da die Meinungen sogar bei den Experten ziemlich auseinander.

Vielleicht kann uns Hermit an der Stelle mehr dazu erzählen. Mich würde nämlich auch interessieren, wie ihm homöopathisch bei den Zwängen geholfen wurde. Irgendwie traut sich bei mir da keiner so richtig in Sachen Zwängen ran, obwohl ich bereit wäre es auszuprobieren.

4

Donnerstag, 28. Juni 2012, 14:04

RE: White Chestnut - Wer hat Erfahrung?

Zitat

Original von zwangskrank

Vielleicht kann uns Hermit an der Stelle mehr dazu erzählen. Mich würde nämlich auch interessieren, wie ihm homöopathisch bei den Zwängen geholfen wurde. Irgendwie traut sich bei mir da keiner so richtig in Sachen Zwängen ran, obwohl ich bereit wäre es auszuprobieren.


Ich denke, das ist oft der Fall, daß sich selten jemand traut, Zwänge homöopathisch zu behandeln.

Ich werde seit vielen Jahren mit Hochpotenzen(XM; LM; CM) behandelt, allerdings behandeln auch damit nicht so viele Homöopathen.

Mein Homöopath war u.a. auch auf Vorträgen von Vithoulkas und hat auf mein Bitten hin ihn auch konkret zu meinem Fall gefragt.

Viele Grüße, Hermit.
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zwangskrank

unregistriert

5

Donnerstag, 28. Juni 2012, 19:04

RE: White Chestnut - Wer hat Erfahrung?

hi hermit,

ja, da hast du recht. eine heilpraktikerin hat auch gemeint sie wäre mit den hochpotenzen vorsichtig, weil die auf die psychische ebene gehen und wenn es das falsche mittel wäre, könnte das auch schaden anrichten. würdest du sagen, dass das stimmt?

ich habe mich selbst auch schon in homöopathie, schüssler salze und bachblüten eingelesen, bin aber dann immer verunsichert, weil jeder experte eine andere meinung bezüglich einnahme, kombinationen, potenzen, etc. hat. und für mich selbst kann ich die mittel nicht richtig zuordnen, weil ich bei vielen mitteln etwas finde, was mich betrifft. also dachte ich, gehst halt zu nem heilpraktiker, die müssen ja wissen, welche fragen sie stellen müssen. hat dann auch nichts gebracht, weil die frau sich nicht richtig traut. kann mir schon vorstellen, dass es bei massiven psychischen problem nicht ausreicht ein paar tage lang xx in D12 zu nehmen, oder?

habe auch schon im internet gelesen, dass es auch psychiater gibt, die auf homöopathische behandlung spezialisiert sind. d. h. die sind der meinung, dass man psychische probleme durchaus auch mit diesen mitteln behandeln kann und nicht immer die chem. keule notwendig ist. also muss doch was dran sein?? sollte ich vielleicht wo anders einen neuen versuch wagen??

6

Freitag, 29. Juni 2012, 00:57

RE: White Chestnut - Wer hat Erfahrung?

Zitat

Original von zwangskrank
hi hermit,

ja, da hast du recht. eine heilpraktikerin hat auch gemeint sie wäre mit den hochpotenzen vorsichtig, weil die auf die psychische ebene gehen und wenn es das falsche mittel wäre, könnte das auch schaden anrichten. würdest du sagen, dass das stimmt?


Ja, wobei man auf die Ebene gehen muss, da dort auch das Problem liegt.
Ich hatte zuerst eine andere Homöopathin, bevor ich psych krank war. Die hat mehrmals M-Potenzen desselben Mittels verordnet, und ich bin der Ansicht, dass das die Stärke/Verschlimmerung der psych Erkrankung mit beeinflusst hat (wenn vermutlich auch nicht ausgelöst).
M-Potenzen sollte man besser nicht verwenden,meine jetztige Homöopathin kennt noch andere Fälle, wo M-Potenzen heftige Reaktionen hervorgerufen haben (nicht bei psych Erkrankungen), deshalb gibt sie zB nie M-Potenzen.

Viele trauen sich deshalb nicht an psychische Erkrankungen ran und wie du selbst schon geschrieben hast, kommt man mit D-Potenzen bei schweren Erkrankungen, wie zB Zwängen nicht weiter.
Der Homöopath muss in der Lage sein, abzuschätzen, wie hoch er gehen kann und ggfll Verschlimmerungen abfangen, wobei ich bei meiner 2ten Homöopathin und den Hochpotenzen nie Verschlimmerungen bekommen habe (sie behandelt ab C12, ich nehm für die psych. Probleme nichts unter C200, eine zeitlang habe ich wiederholt/fast nur CM genommen, also eine Steigerung, als es dann besser wurde wiederholt LM, dann XM und ab und zu C200, viele Jahre jedoch nur CM/LM). Sie sagt jedoch, daß sie keinen anderen Patienten mit solchen Hochpotenzen behandelt; weil gar nicht jeder Patient das vertragn würde und weil auch nicht jedes Symptom so hohe Potenzen benötigt.

Zitat


ich habe mich selbst auch schon in homöopathie, schüssler salze und bachblüten eingelesen, bin aber dann immer verunsichert, weil jeder experte eine andere meinung bezüglich einnahme, kombinationen, potenzen, etc. hat. und für mich selbst kann ich die mittel nicht richtig zuordnen, weil ich bei vielen mitteln etwas finde, was mich betrifft. also dachte ich, gehst halt zu nem heilpraktiker, die müssen ja wissen, welche fragen sie stellen müssen. hat dann auch nichts gebracht, weil die frau sich nicht richtig traut. kann mir schon vorstellen, dass es bei massiven psychischen problem nicht ausreicht ein paar tage lang xx in D12 zu nehmen, oder?


Schüßler Salze finde ich auch sehr gut (nicht für psych Probleme,sondern für was anderes), die helfen auch gut. Ich hab damit bestimmte Schmerzen erfolgreich behandelt,wo nicht mal Schmerzmittel geholfen haben.
Es stimmt, es gibt verschiedene Richtungen zu behandeln, die erste Homöopathin, bei der ich war, hat auch nach einer anderen Richtung behandelt als meine jetztige; ich finde die Richtung meiner jetztigen passender.
Ich bezweifel ehrlich gesagt, dass man mit D 12 überhaupt psychische Probleme wirkungsvoll behandeln kann. D-Potenzen sind viel zu niedrig, die nehm ich eigentlich (außer bei Schüßler Salzen) nie und nur wenige Tage oder Wochen reichen auch nicht aus.

Zitat


habe auch schon im internet gelesen, dass es auch psychiater gibt, die auf homöopathische behandlung spezialisiert sind. d. h. die sind der meinung, dass man psychische probleme durchaus auch mit diesen mitteln behandeln kann und nicht immer die chem. keule notwendig ist. also muss doch was dran sein?? sollte ich vielleicht wo anders einen neuen versuch wagen??


Es schadet nie, wenn man Alternativen versucht.

Ich würd mich zB erkundigen,nach welcher Linie derjenige homöopathisch behandelt (zB Kent, Böhrike, Vithoulkas), welche Potenzen und so. Vll behandelt deine Homöopathin generell nur mit D-Potenzen?

Man braucht einerseits, einen Homöopathen, der sich auch auskennt und eine Ausbilddung in klassischer Homöopathie hat und andererseits den Mut hat,eine psych. Erkrankung zu behandeln.

Behandelt dich deine mit D-Potenzen gegen den Zwang?
Das Leben als solches ist absolut lebensgefährlich und führt mit 100%iger Wahrscheinlichkeit zum physischen Tod.

Lesen -> Denken -> Schreiben

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