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1

Dienstag, 22. Januar 2013, 19:20

Zwangsgedanken und Gefühle morgens...

Hallo ihr lieben....
Ich hab mal ein paar Fragen an euch...
Wenn ich morgens aufwache ist mein Zustand einfach katasthrophal ich bin total nass geschwitz und am zittern völlig fertig :(
Auch meine Gedanken sind sofort da ich bin so angespannt das ich es kaum aushalte!!!
Wie geht ihr damit um wie kommt ihr mal zu ruhe??
Leider nehme ich zur zeit auch viele medis: opipramol, seroquel,fluoxetin und promethazin :((((( ob das alles so gut ist?? habe am Freitag einen termin beim psychologen bin gespannt was er sagt....
Ich danke euch für eure Antworten..

Ganz liebebn gruß Luci

Skihaserl

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2

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:07

Hallo Luci,

bei mir ist es auch so, dass es morgens direkt nach dem aufwachen schon anfängt mit den Zwangsgedanken sowie Anspannung und Unruhe. Manchmal lässt es im Laufe des Tages nach. Aber je nach Stresslage können sie auch am Mittag oder Abends auftreten. Oft genug habe ich die enorme Anspannung und die ZG auch den ganzen Tag über. Das Schwitzen kann auch von den Medikamenten kommen. Ich bin auch meist nass geschwitzt wenn ich morgens aufwache. Auch habe ich oft so ein merkwürdiges Gefühl, so eine Art aufsteigende Hitze in den Beinen beginnend und darauf folgt dann innere Anspannung. Ein Mittel dagegen habe ich auch noch nicht gefunden, nehme ab und zu auch tagsüber mal Baldrian.

Ich erinnere mich aber als ich Opipramol genommen hatte, dass ich auch so geschwitzt habe. Lies mal die Beipackzettel, da müsste es eigentlich drin stehen. Aber wie gesagt, es kann von den Medis kommen, muss aber nicht. Wie alt bist Du wenn ich fragen darf?

Yezrel

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3

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:12

Hallo Luci

Wäre es auch möglich, dass die Kombi Angststörung und Zwänge eine Rolle dabei spielt oder hat das erst nach Einnahme der Medis begonnen?
Lieben Gruß
Yezrel

Femme1705

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4

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:17

Hi,

Mir hilft es mit autogenem Training zu entspannen und innerlich ruhiger zu werden, man fokussiert sich auf den Atem und den eigenen Körper, wenn man es schafft sich darauf zu konzentrieren wird man innerlich ruhiger. Tiefes ein und ausatmen ist auch hilfreich um Spannungen abzubauen. Und ich merke immer wieder selbst, die Gedanken nicht fixieren sondern loslassen, ist der kleine Schritt in Richtung die Zwangsgedanken loszuwerden...

Ich weiß wie schwer es ist, aber ich denke kleine Fortschritte sind effektiv und man darf nicht zu viel erwarten...

Viel Glück bei der Therapie

Lg

5

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:31

Hey,

morgens ist bei mir auch am schlimmsten mit den Gedanken. Wenn die Gedanken direkt nach dem Aufstehen schon reinhauen, bekomme ich die erst einmal nicht weg. Erst wenn ich mich auf der Arbeit richtig intensiv mit etwas ablenke, komme ich dann aus dem Strudel raus.
Ich habe aber auch gemerkt dass wenn ich Abends mit den Gedanken einschlafe, es am nächsten Morgen auch sehr schlimm ist.
Wenn ich es schaffe mich während dem einschlafen abzulenken (TV, Radio, usw.) dann ist es am nächsten Morgen auch nicht so schlimm.
Das mit dem Schwitzen habe ich nicht, aber bei den verschiedenen Medikamenten wundert mich das nicht.

Skihaserl

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6

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:45

Hallo an Alle,

so wie BZwang es beschreibt trifft es den Nagel auf den Kopf. Wenn mir Gedanken abends durch den Kopf gehen und mich nicht zur Ruhe kommen lassen, sind sie am Morgen 1 zu 1 auch wieder da. So als würde es gespeichert werden. Gelingt es mir aber mal, ohne irgendwelche Gedanken einzuschlafen kommen die Gedanken zwar am nächsten Tag auch, aber nicht ganz so doll.

7

Dienstag, 22. Januar 2013, 20:55

erstmal danke für die antworten :)
@ yezerl was meinst du das schwitzen oder die anspannung??? ist beides da seid dem ich medis nehme :/
Das autogene training hab ich auch schon versucht ging so lala..
Mein Problem sind ja auch die panikattacken ich versuche mich den situationen zu stellen die meine zwangsgedanken auslösen aber mit ner angststörung ist es doppelt so schwer finde ich :(
Im Krankenhaus sagten sie immer das wäre ein Morgentief dann kriegte mann atosil und die aussage mann soll spazieren gehen?!

Yezrel

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8

Dienstag, 22. Januar 2013, 23:29

Zitat

was meinst du das schwitzen oder die anspannung??? ist beides da seid dem ich medis nehme :/


Liebe Luci

Ja, ich meine schon beides. Also wenn Du das so genau mit dem Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme verbinden kannst, spricht wirklich viel dafür, dass es damit zusammenhängt. - Spazieren wird dann wohl beruhigen, ablenken, die Anspannung loslassen helfen, den Kreislauf in Gang bringen. Keine schlechte Idee, wenn Du rausgehen magst, sonst würd ich evtl. etwas in Deinem Wohnbereich herumgehen. Ich z. B. habe einen Stepper. Mir hilft auch Musik.
Lieben Gruß
Yezrel

girasol1991

unregistriert

9

Mittwoch, 23. Januar 2013, 12:55

Hallo ihr lieben....
Ich hab mal ein paar Fragen an euch...
Wenn ich morgens aufwache ist mein Zustand einfach katasthrophal ich bin total nass geschwitz und am zittern völlig fertig :(
Auch meine Gedanken sind sofort da ich bin so angespannt das ich es kaum aushalte!!!
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Ich danke euch für eure Antworten..

Ganz liebebn gruß Luci
Hey, puh das sind schon viele Medikamente! Da muss ich einigen (?) Vorrednern echt zustimme, die Medis können zum Beispiel das Schwitzen enorm verstärken. Ich nehme Paroxetin (60mg) und habe echt Phasen wo ich schweißgebadet aufwache, im Sommer muss ich mich nur etwas bewegen und sehe aus wie ein nasses Etwas, beim Sport schwitze ich ebenfalls total schnell - habe das früher wohl gemerkt nie! Zudem erlebe ich häufig Herzrasen, habe zugenommen etc. - die Medis haben da echt üble Nebenwirkungen, klar müssen die nicht zwangsläufig auftreten, aber bei so vielen Medikamenten wird das natürlich immer wahrscheinlicher. Wogegen nimmst du die ganzen Medis denn? Wie alt bist du wenn ich fragen darf? Kann man nicht vllt runterdosieren? Wirken die denn gegen das, weswegen du sie nimmst denn?

Andernfalls gibt es einige Entspannungsmethoden - autogenes Training wurde bereits erwähnt, ansonsten Meditation, Yoga oder ähnliches, Entspannungs-/ Fantasiereisen, PMR ist total beliebt im Rahmen von psychischen Erkrankungen. Es gibt keine Garantie, dass es funktioniert aber es sind die Versuche wert. Ich habe bisher positive Erfahrungen mit Entspannungsreisen gemacht. Allgemein muss man da aber durchaus einige Zeit üben, bis das wirklich funktioniert! Aber wie gesagt, probieren geht über studieren!
Ansonsten: MUSIK - das ist echt das A und O bei mir, da komm ich runter. Zudem beruhigen mich meine Hunde oder sonst irgendeine Form von Ablenkung, das ist aber echt total unterschiedlich bei jedem Menschen. Ich kann zum Beispiel nur schwer lesen, mir hilft sinnloses und niveauloses Fernsehen zum Beispiel enorm, das läuft und ich konsumiere nebenbei - echt nicht pralle und auch nichts worauf man stolz sein kann, aber bei manchen Sendungen - nun das Lachen über die Leute hilft mir und Lachen ist zudem immer eine gute Medizin.

Alles Gute!

10

Mittwoch, 23. Januar 2013, 13:07

Um ehrlich zu sein weiß ich nicht wofür ich all diese medis nehme :-( hab mich selber aus dem Krankenhaus entlassen weil es mir da schlechter ging als zu hause bei der Entlassung hab ich nur den Arzt Brief bekommen wo nu drinnen stand wieviel ich nehmen muss mehr nicht.....habe aber am Freitag einen Termin beim Psychologen ich denke da wird dann wohl einiges wegfallen hoffe ich.Ich hab dreizehn Kilo abgenommen in dn letzten fünf Wochen dws ist nicht gut!! 1

Skihaserl

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11

Mittwoch, 23. Januar 2013, 13:17

Hallo,

normalerweise nimmt man von diesen Medis eher zu als ab. Ich habe fast 4 Jahre Cipralex genommen und auch enorm zugenommen. Nach dem ausschleichen und absetzen habe ich kaum an Gewicht verloren. Allerdings geht es mir seit August 2012 wieder so schlecht, dass ich trotz Medis 10 kg abgenommen habe. Ich habe kaum Hunger, morgens schon gleich gar nicht. Abends dann könnte ich essen. Manche Tage habe gar nichts gegessen ausser einer Hand voll Nudeln. Ist Du normal oder hast Du keinen Appetit?

12

Mittwoch, 23. Januar 2013, 14:31

Hey..

Also es ist so wei dir... Ich habe einfach kein hungergefühl mehr, ich esse morgens nen joguhrt und wenn dann abnds nen bißchen warm aber so richtigen heißhunger hab ich nicht mehr :/

Yezrel

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13

Mittwoch, 23. Januar 2013, 14:40

@Luci

Nimmst Du denn jetzt die Mindestdosis pro Medi oder die jeweilige Höchstdosis? Vielleicht würde ich etwas reduzieren, damit das Schwitzen etc. nicht mehr so krass ist. Das dann natürlich durchgeben beim Arzt, der Dich behandelt. Aber für die Medis musst Du zu einem Psychiater, ein Psychologe verschreibt da nichts.
Lieben Gruß
Yezrel

14

Mittwoch, 23. Januar 2013, 14:48

Also ich nehme
Opipramol 50 zweimal am tag das ist gegen die panikattacken
Fluoxetin 20 morgens eine
Seroquel prolong 50 eine für die nacht
Seroquel 25 morgens
Promethazin Tropfen 70 Tropfen auf den tag verteilt

ich weiß nicht ob das hoch oder niedrig ist :(
Ich habe auch einen Psychiater wegen den taletten

Skihaserl

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15

Mittwoch, 23. Januar 2013, 15:09

Fluoxetin ist die normale Dosis, nimmt meine Schwester auch in dieser Dosierung.

Opi und Seroquel ist recht niedrig dosiert, da gibt es Menschen, die weit aus höhe Dosen nehmen. Das andere Medi kenne ich nicht.

Wie lange nimmst Du die Medis schon? Hat sich dein Zustand verbessert, seit dem Du sie nimmst?

Bei mir tut sich nämlich überhaupt nichts, natürlich habe ich auch andere Medis. Aber selbst bei Höherdosierung von Venlafaxin war keine spürbare Besserung zu merken, ausser noch mehr Unruhe.

16

Mittwoch, 23. Januar 2013, 15:19

Also das andere medi ist besser bekannt unter dem namen atusil ein beruhingungsmittel..
Ich nehme die tabletten jetzt seid ca fünf wochen ob sie helfen weiß ich nicht weil nicht weiß wie es ohne ist da ich sofort nachdem es anfing im KH war :/

Skihaserl

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17

Mittwoch, 23. Januar 2013, 15:25

mmh, das wäre schon mal gut zu wissen, denn sonst kannst Du eigentlich keinen Unterschied feststellen. Aber so wir mir scheint, helfen sie nicht wirklich, sonst würde es Dir ja jetzt merklich besser gehen. Oder sollte es zumindest. Okay, dazu muss man natürlich noch sagen, dass Dir eine Verhaltens- bzw. Gesprächstherapie wahrscheinlich mehr bringen wird als die Medis.

Yezrel

Fortgeschrittener

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18

Mittwoch, 23. Januar 2013, 16:06

@Luci

5 Wochen sind natürlich auch nicht ganz viel an Zeit. Vielleicht muss das noch etwas länger laufen. Aber ich nehme keine AD, weiß es also nicht genau. Ich kenne mich nur etwas aus bei Schmerzmitteln, die ich wegen meiner Schmerzkrankheit nehme. Dort braucht es schon länger, bis eine spürbare Erhöhung des Schmerzlinderungs-Plateaus erkennbar ist, jedenfalls mehr als 5 Wochen.

Ich würde an Deiner Stelle mal Rücksprache halten mit Deinem Hausarzt oder eben einem Psychiater, den Du sowieso braucht für eine weitere Einnahme der Medis, wenn diese ausgehen.
Lieben Gruß
Yezrel

19

Mittwoch, 23. Januar 2013, 18:23

Hallo :)

Ja ich denke auch das dass alles noch am anfang ist und noch nicht richtig wirkt (hoffe ich) habe gleich nachdem es anfing die medis bekommen.

girasol1991

unregistriert

20

Donnerstag, 24. Januar 2013, 11:50

Also was mir einfällt:

Ich habe bisher immer davon gehört, dass man eher zu- als abnimmt - habe das bis auf bei meinem ersten Medikament (Sertralin) auch durchweg bestätigt gesehen - habe innnerhalb der letzten 2 Jahre fast 30 Kilo zugenommen, hatte zwischenzeitlich beim Anafranil enorme Heißhunger- und Fressattacken, konnte da einfach fünf Brötchen weghauen und hatte immer noch Hunger.

Zu der Medikamentendosierung:
Seroquel wird bis in die tausender-mg dosiert, hat man mir damals erzählt, da es an sich zu den Neuroleptikern zählt und bei Schizophrenie (?) angewendet wird, in geringeren Dosierungen gerade wie du sie nimmst, hat es meist eine ermüdende/beruhigende Wirkung. Ich habe Seroquel (100mg) zum Schlafen nehmen sollen (hat aber leider keine Erfolge gebracht, jedoch sei hier erwähnt, dass ich auch Schlaftabletten nicht merke), das Seroquel Prolong nehmen auch viele fürs Schlafen, hat glaube ich ähnliche Wirkungen wie das Seroquel. Die Dosierungen sind in dem Falle normal bei Zwangserkrankungen. Mit dem Rest kenne ich mich auch nicht gut genug aus, tut mir Leid.

Der eingeworfene Rat die Medis runterzudosieren und das dem Arzt 'durchzugeben' - lass es sein! Ernsthaft! Ich glaube ich brauche da nun auch keine ausschweifende Begründungen anzugeben, das sind übelste Medikamente, Psychopharmaka, wenn du die einfach eigenständig reduzierst, ey neeee *ohne Worte*

Also allgemein spricht man davon, dass die Medikamente zwischen vier und sechs Wochen brauchen bis sie wirken. Jedoch bin ich mir nicht sicher (bis auf beim Seroquel) was da so normal Dosierungen bei Zwangserkrankungen sind - generell werden SSRI bei Zwängen meist höchstdosiert (natürlich in Schritten) aber doch durchaus relativ rasch - sprich Wochen/Tagesabstände - sodass du langsam (wenn es die üblichen Dosierungen sind) doch eine Wirkung versprüren solltest. Aber es kann teilweise echt dauern bis man das richtige Medikament für sich selber findet, es gibt 'was weiß ich wie viele' SSRI etc., habe inzwischen drei verschiedene ausprobiert und nehme das aktuelle (Paroxetin) inzwischen seit 1 1/2 Jahren und verspüre eigentlich kaum Wirkung, die depressiven Anteile sind nicht mehr so krass, aber der Zwang - nun der ist da, verändert und verlagert sich etc., aber sowas hängt auch immer damit zusammen, dass innerhalb von Therapie etc. ja auch viel aufgewühlt wird und das auch Veränderungen bei der Symptomatik des Zwanges verursachen kann. Ich kenne aber auch Leute, die totale Erfolge durch die Medis erzielt haben, das ist wirklich bei jedem Menschen anders.

Wichtig ist: Nicht aufgeben, tu dir Gutes, lenk dich ab und vor allem sprich mit deinem Arzt (am besten wirklich nen Psychiater, die wissen da noch am besten Bescheid, selbst mein Doc muss teilweise nachgucken in seinem dicken Wälzer, weil er nicht alles weiß), in aktuen Notfällen mach da ein wenig Stress, dass du früher einen Termin brauchst etc.!!!!
Alles Gute!