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Sonntag, 5. Mai 2013, 01:23

Zwänge oder doch nur theater

Hi, Ich habe ein mega Problem
hier aber erstmal meine Diagnosen (vielleicht gehört es ja zu was anderem)


Rezidivierende depressive Störung mit Schweren Episoden,´.
Emotional Instabile Persönlichkeitsstörung mit überwiegend impulsiven Aspekten
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
Somatisierungsstörung
Alpträume
schwere generalisierte Agoraphobie
Soziale Phobie
Verdacht auf Kognitive Funktionsstörung.


So ist ja ne Ordentliche Sammlung. ;(


Zwänge: Meinen Kontrollzwang (Türen, Aschenbecher, Fenster, Intimbereich usw usw)kann ich akzeptieren das ich das habe.
Meine Zwangsgedanken auch.


Nun ist es so das ich Tics (keine Ticstörung) entwickelt habe, die aber so Nirgenwo beschrieben sind und ich sie auch irgendwie mit Absicht mache. Ich gebe mal ein paar Beispiele.


Wenn wir (mein Lebensgefährte ist immer dabei weil ich alleine nicht rausgehe), Einkaufen fahren oder er mich so mal rausschleppt, benehme ich mich daneben, Sobald Leute in der Nähe sind Tacke ich (sage laut tak tak tak tak tak) oder wörter/ Sätze dauernd wiederhole die ich gehört gelesen oder selbst gesagt habe. Meine Psychologin sagt dazu das es ne Zwangshandlung wäre. Aber ich Muss das Tacken nicht machen. Ich denke jetzt nicht, wie es ja bei Zwangshandlungen üblich ist, das was schlimmes passiert wenn ich nicht tacke.
Ich denke ich ich tacke jetzt das schauen die mich an und ich falle auf. Auf der einen Seite will ich auffallen auf der anderen Seite irgendwie nicht. Wenn mein Menne neben mir Steht verstecke ich mich dann hinter ihm(total kindisch ich weiss). Neuerdings Blinzel ich auch und/oder zucke mit den Schultern (was langsam irgendwie echt schmerzhaft wird weil ich chronische Muskelverspannung habe). Und denke dabei irgendwie immer dann sehen die das es krankhaft ist.
(wurde schon öfter wegen meinem Tacken blöd angemacht und keiner glaubte das es Krankhaft ist). Aber wenn ich dann dran denke das es Simulieren ist wenn ich es mit mache lasse ich es, aber erst wenn ich Schuldgefühle habe (die habe ich dauernd) . Obwohl ich das eigentlich vorher weiß total verwirrend. Und öfter kommt es jetzt automatisch schon.


heute z.B. waren wir auf einer Mini Kirmes (wohnen in nem Kaff). Und ich bin den Leuten ständig weg gesprungen, (teilweise weil mich erschreckt hat aber ganz oft auch bewusst) Also mit dem Gedanken geht der an mir vorbei Hüpfe ich weg. Fühle mich Neuerdings auch in Menschenmengen Unwohl (Agoraphobie und Sozialphobie sind ganz Neu ich gehe auch ungern raus auch wegen meinem verhalten der anderen diagnosen).Oder mich Hinter Ihm verstecke , und komisch gehe (mein Menne beschrieb das wie ne vorsichtige Katze die sich aber dennoch neugierig umschaut) Und es ist nicht so das ich es (meinem Menne gegenüber) verheimliche das es Absicht ist. Ich muss es ihm immer sofort sagen das war Absicht oder darüber habe och vorher nachgedacht. Weil ich sonst das Gefühl habe ihn durch meine Handlung zu belügen. Aber weil ich es ja mit Absicht mache bzw bewusst. habe dauernd das Gefühl ich müsste das nicht machen. Kann mich auch ganz normal bewegen und benehmen.
bei Einer Zwangshandlung in dem sinne hat man ja das Gefühl das machen zu müssen.
Da ensteht aber das Problem (ist die Meinung meiner Psychologin und meines Lebensgefährten) das ich spätestens am Nächsten Tag Ne negative Attacke bekomme. (extreme Streitlust, aggressives Verhalten und das über stunden und das kann ich wirklich nicht Steuern ich streite mich dann stundenlang mit meinem menne und finde tausend Sachen die mich aufregen selbst uralte sachen). Weil cih irgendwie Druck aufbaue. Auch weil ich dieses Grübeln darüber nicht abstellen kann.


Und nun weiss ich einfach nicht mehr weiter will so langsam gar nicht mehr das Haus verlassen. (er will morgen wieder mit mir hingehen aber ich will nicht mehr).


Ist es nun krankhaft oder nicht. Weil cih es ja bewusst mache. (und etwas Bewusst machen ohne den gedanken das muss ich jetzt machen sonst passier das oder das ist für mich irgendwie Absicht).
Mein menne meint ja ist krankhaft ich denke aber irgendwie nicht. und jetzt bin ich Total verzweifelt. Ich habe das ganze verdammte internet durchforstet Über alle meine Diagnosen (nein ich lese mich ja nicht krank weil ich nach meinen Symptomen suche und nicht nach Krankheiten mit Symptomen).
Es gibt nichts was mein verhalten irgendwie so beschreibt wie es bei mir ist. Und ein Hypochhonder oder so bin ich definitiv nicht. Meine Diagnosen sind ja mit anderen Symptomen bestätigt. Von Unterschiedlichen Psychologen wollte es nicht wahrhaben) Und Krank sein will ich auch nicht. Mein Menne meinte noch das es sich bei mir so Merkwürdig äußert weil ich wie meine Psychologin schreibt eine Komplexe Psychiatrische Erkrankung habe. Weil es also ein Kräftiger Mix ist.
Ich war mal richtig selbstwusst (teilweise echt zuviel) und jetzt bin ich Dauernd total verunsichert bekomm dauernd Depressionsschübe und rede mir ein das ich völlig gesund und mich einfach nur anstelle. Und dann denke ich wieder ich gehe gar nciht mehr raus. Weil zu Hause habe ich diese ticks extrem Selten. Immer nur wenn ich Drausen unter menschen bin.


Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen.


Lieben gruss blackdragon







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Sonntag, 5. Mai 2013, 10:45

Hallo,

Hmm, ich habe soeben deinen Post gelesen und es hat mich etwas zum nachdenken gebracht.
Ich kenne das nicht so in dieser Form von mir, aber ich kenne etwas, das leicht in diese Richtung gehen könnte: Auch ich sitze manchmal irgendwo und verhalte mich etwas komisch, übertreibe zum Beispiel ein "Händedesinfizieren" ein klein bisschen, obwohl ich keine solchen Zwänge habe, sondern Zwangsgedanken/einen Grübelzwang oder so. Auch sonst verhalte ich mich manchmal etwas etwas eigenartig und frage mich danach oft, wieso ich jetzt so war, wieso ich denn Leuten nicht in die Augen schaue und etwas "verhuscht" wirke, da ich es ja auch anders kann, wenn ich das will. Irgendwie mache ich das absichtlich, aber nur zum Teil, also eben, ich denke mir nicht wirklich "so jetzt machst du das" sondern ich mache etwas, und fühle mich danach einfach so falsch, so unecht, als sei das eben übertrieben und gespielt gewesen. Das sind zwar eher leichtere, unauffälligere Dinge, aber ich fühle mich danach oft,als hätte ich das nur für Aufmerksamkeit gemacht. Was wohl auch so ist.

Ich mache mir seit einiger Zeit Gedanken dazu wieso das so ist, und wer weiss, vielleicht helfen die dir?
Als erstes glaube ich, liegt es daran, das es mir schlecht geht, innerlich. Ich bin echt erschöpft durch diese Gedanken manchmal und wirklich überfordert mit all dieser Angst und den Gefühlen... Und irgendwie kriegt das niemand mit. Alle behandeln mich so, als sei ich ganz normal. Ich fühle mich aber nicht normal. Ich sitze zum Beispiel im Zug sitze und sehe aus, wie eine ganz normale junge Studentin die zur Uni fährt. Innerlich fühle ich mich aber wie ein Monster und irgendwie passt das nicht zusammen und verunsichert mich und dann verhalte ich mich ein ganz kleines bisschen anders. Das Äussere soll dann wieder zum Inneren passen! Dieser Gedankengang läuft aber überhaupt nicht bewusst ab oder so, ich interpretiere das mal so. Es könnte auch sein, das ich einfach ein bisschen komisch bin, und das alles gar nichts damit zu tun hat.

Irgendwie ist es auch einfach so, das ich wegen meinen Gedanken die mich belasten, die aber still und in mir ablaufen "ein bisschen Mitleid möchte" und ein bisschen geschont werden möchte. Werde ich aber nicht, weil es ja niemand mitbekommt. Es ist als würde ich sagen "Beachtet mich bitte, ich bin anders, ich bin nicht so wie ihr, ich möchte geschont werden, mir geht es schlecht". So wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit oder eben Mitleid halt.
Wenn man einigermassen gesund war und dann plötzlich merkt, man ist es doch nicht, oder nicht mehr, dann verunsichert das natürlich und irgendwie weiss man nicht wie umgehen mit dieser Unsicherheit. Man fühlt sich anders als die anderen und wenn die anderen das nicht einmal mitbekommen, dann ist das irgendwie.. unangenehm.

So interpretiere ich das bei mir. Es ist ja aber ein wenig anders als bei dir und könnte somit bei dir auch ganz andere Gründe haben.

Auf jeden Fall ist aber so, das ich so schnell wie möglich wieder gesund werden möchte und auch dieses "unechte" nicht mehr möchte, deswegen versuche ich die Gefühle dahinter zu verstehen und abzuarbeiten, anstatt mir einfach zu sagen, ich höre damit jetzt auf. Dafür frage ich mich eben: Wieso möchte ich diese Aufmerksamkeit? Wieso brauche ich dieses Mitleid? Reicht es nicht, wenn ich selbst weiss, das es mir schlecht geht und ich mich selbst um mich kümmere?

Grüsse, grau

3

Sonntag, 5. Mai 2013, 11:58

danke Grau für diese ausführliche Antwort, Na mitleid will ich auf keinen Fall, ich hasse mitleid. Mitgefühl ist da was anderes. Aber ich hab ja meinen Menne der mich so akzeptiert wie ich bin. Aber dein Beispiel mit dem Zug passt irgendwie. Ich habe Immer einen Immensen Druck in mir der wohl auch von meinen anderen Erkrankungen kommt.
z.B laufe ich im kreis um etwas rum. (mein Menne, ein Stuhl, Tisch) was grade da ist. Und dadurch gehts mir besser (wieso das so ist keine ahnung) aber diese Macke kann ich akzeptieren weil es mir dadurch direkt besser geht. Mit den anderen Sachen geht der Druck aber nicht Direkt weg. Mein Menne meint aber ich baue dadurch trotzdem druck ab weil wenn ichs nicht mache, weil ich denke es ist mit Absicht. Habe ich später eine Negative Attacke. (zuviel druck der agressiv rauskommt).
Er meint es ist ok selbst wenn ich es teilweise bewusst mache, Krankhaft ist es Trotzdem und der Druck soll besser so raus als negativ. Kann er aber nicht wenn ich die gedanken dazu nciht wegbekomme bzw. Schuldgefühle.

4

Sonntag, 5. Mai 2013, 14:38

Hallo,

Ja, da scheint es bei dir wohl wirklich anders zu sein als bei mir und auch einen anderen Ursprung zu haben.
Aber nur kurz, das mit dem Mitleid habe ich auch nicht so in dem Sinn gemeint, sondern schon eher Mitgefühl, da hast du recht. Bemitleidet wird wohl niemand gerne, weil man da ja dann auch herabgesetzt werden würde oder so. Es ist eher das andere, dieses "geschont werden" da sich meinte. Ist halt schwer in Worte zu fassen. :)
Grüsse, grau

5

Sonntag, 5. Mai 2013, 15:10

Habe so den erstenb Eindruck, als wenn du dich ein wenig wichtig tun willst !

6

Sonntag, 5. Mai 2013, 15:15

Will ich aber gar nicht meine anderen Macken sind auffällig genug. aber scheinbar bist du der Meinung das es Simulieren ist. oder??
Das ich definitiv eine schwere Zwangsstörung habe ist durch andere Symptome bereits definitiv gesichert.

zu Grau:

Nu ist die sache so der Ursprung an sich könnte schon passen. Aber irgendwo will ich das aber auch wieder nicht. (ahrrrg das nervt mich). Nun ist die Frage Rauslassen weils druck abbaut oder sein lassen.

Sommerwiese

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7

Sonntag, 5. Mai 2013, 15:27

Hallo Blackdragon,

schwer zu beurteilen, was es bei dir ist, finde ich. Warst Du denn schon öfter in Kliniken, Psychiatrien (wegen der vielen Diagnosen!) und nimmst Du Medikamente? Manche der Symptome könnten ja auch Nebenwirkungen von diesen sein.
Was machst Du sonst so, was sind Deine sonstigen Interessen, Hobbys, Beschäftigungen?

Grüße
Sommerwiese

8

Sonntag, 5. Mai 2013, 15:30

Das muss ja auch nicht unbedingt bei dir der Hintergrund sein, muss es auch bei mir nicht, das sind nur so die Überlegungen die ich hatte... Therapeuten würden das wahrscheinlich völlig anders beurteilen. Aber wieso willst du denn nicht, das es passt? Ist ja nichts Böses oder Schlimmes und mit Simulieren hat es auch nicht wirklich etwas zu tun, wenn man geschont werden möchte, wenn es denn diesen Ursprung HÄTTE.
Was sagt denn deine Psychologin, wie du damit umgehen sollst?

9

Sonntag, 5. Mai 2013, 16:10

@Sommerwiese:
Ich bin in einer Gesprächstherapie (brauche eigentlich eine Tiefenpsychologische aber versuch mal en platz zu kriegen kotz). Ich bin seit 2010 bri verschiedenen Psychologen gewesen. wegen erst Bundeswehr. Dann aber bei einer (seit Zivilleben) Und die hat sich alles genau angeschaut (testergebnisse ect). Und sozusagen vor zwei Jahren war das die Diagnosen gestellt. (bei der Bundeswehr hie? es nur Anpassungsstörung). Medikamente nehme ich zurzeit keine die hat einiges an mir ausprobiert. was alles nicht wirkt bzw falsch wirkt. sie meint das liegt daran das ich verschiedene Erkrankungen habe und einige sehr stark ausgeprägt. Naja viel im Haus weil cih alleine nicht Rausgehe. Sticken, comupter serien schauen musik (früher mal lesen und puzzeln ca 1 buch die woche, aber das geht nicht mehr konzentration reicht nicht mehr aus). Und ich habe starke ambitionslosikeit also nicht viel.

@Grau
Meine psychologon meint nur das ist Krankhaft (die will mich dauernd stationär schicken das kann ich aber nicht bin ja laut ihr nicht mal reha fähig. Und Tabbis an mir Ausprobieren. Suche mir zurzeit auch ne neue. Medis nehme ich wenn ich die für sinnvoll halte und nicht mehr kann man ja mal probieren obs klappt. halte ich nicht viel von. Schon gar nicht ohne richtige therapie dabei.

Deswegen suche ich hier Rat weil mein Menne will mich natürlich unterstützen, aber einfach ausleben wie er sagt weis ich nciht ob es richitg ist.

Sommerwiese

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10

Sonntag, 5. Mai 2013, 21:15

Hallo Blackdragon,
habe gerade was getippt, was aber leider verloren ging durch eine Inet-Unterbrechung.Daher noch mal in Kürze: Die Diagnose Anpassungsstörung wird ja normalerweise gestellt, wenn es ein Erlebnis oder Ereignis für einen gab, mit dem man noch nicht fertig werden konnte.
Daher könnten alle anderen Symptome "nur" verschiedene Folgen dieser Schwierigkeit sein, sich mit einer schlimmen Situation abzufinden. (es sei denn, du hattest sie schon vorher)
Vielleicht versucht die Psyche, mit all den Symptomen darauf aufmerksam zu machen.
ODER/ UND:
Es sind vielleicht Versuche, das Schlimme doch noch irgendwie zu bewältigen und eine Lösung zu finden, die momentan möglich erscheint. Also quasi ein Kompromiss.
Sobald dir bessere Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, verschwinden die Symptome vielleicht wieder.

Grüße
Sommerwiese

11

Sonntag, 5. Mai 2013, 21:18

oder die wird gestellt weil bundewehr keinen bock hat genauer nachzuforschen war ja kurz vor dienstzeitende. das ist eher ne allgmein gehaltene diagnose.

Aber mein Problem löst sich hier irgendwie auch nicht. Rauslassen obwohls teilweise absicht ist oder nicht weils simulieren ist. (obwohls druck abbaut) durch Angsthases kommentar glaube cih irgendwie nun das ich mich wirklich nur wichtig machen will.

Sommerwiese

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12

Sonntag, 5. Mai 2013, 21:37

naja, ein Satz von einer Person gegen viele einfühlsame Sätze von mehreren Personen.
:hm:
Warum solltest du dich wichtig machen wollen? Und wenn es so wäre, dann wohl nur, falls du keine anderen Möglichkeiten gerade hättest, Zuwendung, Beachtung oder Bedeutung zu erlangen.

Vielleicht suchst du aber einfach nach einer Lösung, um Klarheit zu kriegen und Antworten auf Deine Fragen.

13

Sonntag, 5. Mai 2013, 21:38

was meinst du damit.

14

Sonntag, 5. Mai 2013, 21:45

mir kommt grade ein anderer Gedanke, mal verglichen mit meinem Kontrollzwang. Abends diese verdammte haustür. Ich weiss die verdammte tür ist zu.Sie ist sogar abgeschlossen, ich weiss ich habe nun schon etwa 30 mal dagegen gedrückt die ist zu. (den gedanken die geht sofort wieder auf habe ich da nicht so schlimm, nur dieses komische bauchgefühl, ich muss das machen).
kann man irgendwie mit diesem auffäligem verhalten vergleichen?? weil theoretisch mache ich das tür zu drücken ja auch bewusst und mit absicht. mit vorher den gedanken ich drücke gegen die tür.
weil wäre es reines simulieren würde es mich nciht so belasten und cih würde es einfach lassen. und mich nciht schon seit wochen und in diesen tagen fast nur noch damit gedanklich beschäftigen. (scheiss zwangsdenken).
wenn man so darüber nachdenkt ist es doch vergleichbar also zwanghaft.

Sommerwiese

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15

Sonntag, 5. Mai 2013, 22:00

ich meinte damit, dass du wahrscheinlich nicht dich einfach nur wichtig machen willst und auch nicht simulierst. Das Simulieren macht man doch nur, wenn man sich davon einen Vorteil verspricht, ansonsten ist es doch langweilig und anstrengend, was soll es also bringen?

Dieses ständige Sich-hinterfragen und die dauernden Zweifel gehören allerdings zum zwanghaften Denken dazu. Da finde ich den Tipp von Girasol heute (anderer Thread), sich anzulenken und etwas Schönes dem entgegen zu setzen versuchen, ganz gut, denn durch das Grübeln und Nachdenken kommt man eh nicht auf einen grünen Zweig, zumal das menschliche Gehirn sich sowieso nur sehr begrenzt selber verstehen kann und man hinterher gar nicht mehr genau wissen kann, aus welchen Gründen man etwas gemacht hat.

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Sonntag, 5. Mai 2013, 22:01

Hi,
Hm, wieso diesen einen, einfach mal so dahingesagten Satz glauben? Ich bezweifle das es so banal ist, und du dich einfach wichtig machen möchtest..
So wie ich das verstanden habe, geht es dir ja schlecht damit, wenn du es nicht rauslässt und du kriegst Schuldgefühle wenn du es rauslässt. Wieso Schuldgefühle?

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Sonntag, 5. Mai 2013, 22:03

weil es ja mit Absicht ist, und naja der Gedanke vielleicht sprechen die mich an und man lernt sich kennen (haben keine freunde) ist irgendwo auch immer da. aber wie in meinem kommetar 14 gesagt. Kann es sein das es auch eine art zwang ist sich so zu benehmen??

18

Sonntag, 5. Mai 2013, 22:08

Also meiner Meinung nach kann es ein Zwang sein, sich so zu benehmen, ja.
Vor allem, da es ja einen Druck in dir abbaut...

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Sonntag, 5. Mai 2013, 22:14

naja wenn ichs net mache leidet mein menne (wegen streiten) drunter der arme. aber mal ehrlich kann ich nicht ne ganz normale erkrankung haben nein ich muss wieder mehrere und auch noch so komisch haben. kotz.

Ich danke euch mir gehts echt besser, ich hoffe irgendwann kann ich mich revangieren und euch mal helfen.
:prost:


und so bin ich dauernd drauf :lol: :prust: :lol: :prust:

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Sonntag, 5. Mai 2013, 22:49

Schön konnten wir dir helfen :)

Was ja aber extrem wichtig ist, ist das wir hier ja nur unsere Meinungen mitteilen und das überhaupt nicht irgendwie fundiert ist.
An meinem Beispiel eben erklärt, denke ICH, dass das zwanghaft/krankhaft sein könnte, ein solches Verhalten. Wie das bei dir nun konkret ist, das kann ich ja nicht wissen, du hast nur ein paar Zeilen von dir beschrieben...bei welchen ich ja am Anfang das auch mit mir verglichen habe und meinen Erfahrungen, die ja nicht die gleichen sind, wie deine. Wie es also konkret ist, und wie du damit umgehen sollst, das wird dir nur ein Psychologe/Psychiater sagen können und dafür hilft halt ein Forum nicht. Hier kann man ja nur Erfahrungen austauschen oder so.

Ich wünsche dir daher viel Erfolg in deiner Therapie und auf deinem Weg.
Liebe Grüsse, grau :prost: