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TomMX5

Anfänger

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Zwangssymptome: Kontrollzwang,Waschzwang,Angst anderen was anzutun,Wiederholungszwang,Zählzwang, Vergangenheit , (Borderline) usw.

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Hobbys: Motorrad und Auto fahren :)

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1

Freitag, 24. Mai 2013, 22:50

Hörbuch auf Youtube - Ich und mein Zwang

Hallo!

Hört euch das mal an! Ist echt gut!
Hat mir auch ein wenig geholfen! :)
http://www.youtube.com/watch?v=dLS6jUOTz3A
Ich bin mein eigener Chef nicht der Zwang!
:P :P :P :P :P :P :P

Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
Dietrich Bonhhoeffer

Kathrin

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2

Dienstag, 28. Mai 2013, 12:12

hm, ich hab da auch reingehört, aber mich hat es nicht so recht überzeugt.
Sie sagte dass andere Zwänge dann mehr in den Vordergrund rückten, als die Messersachen wegwaren. So hört und beobachtet man das häufig.
Auch war für sie die Expo und Angst ja sofort weg, wenn die Messer wieder wegwaren.
Ich sehe da zu meinem Waschzwang einen Riesenunterschied. Sobald ich z.b. den Hundehaufen verlassen würde, wäre bei mir da nichts sofort auch angstmässig weg. denn der Hundehaufen geht ja durch die Übertragung mit (die Messer bleiben im Therapieraum und gehen nicht mit).
Verstehst du was ich meine?
Auch berichtete sie dass es 4(!) Monate dauerte bis die erste Expo überwunden war. Das entmutigte mich regelrecht. Ich beobachtete eben solches auch bei mir, nicht wie die Therapeuten immer sagen, nach ner halben Std geht die angstkurve runter und dann ist gut. Und es wird ja nicht nur eine Situation sein, die man über 4 Monate üben muss, sondern viele parallel! Was hat dir daran denn geholfen, welche Sachen?
Ich bin nach wie vor verzweifelt auf der Scuhe wie ich mit umgehen kann.
Ich hab gestern wiedermal eine Expo gemacht, mit dem Schuh in was braunes (sah aus wie Hundekotreste) gestanden (soweit bin ich seit 9 Jahren nicht mehr gegangen) aber das Gefühl, dass nun eigentlich (weil meine Mutter noch dabei war und die Hose reinhing) alles im Haus voll ist, denn sie fasste die Hose an und danach ihren Pulli und meine Handtücher usw. dann hab ich das Gefühl, es ist so unerträglich, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie das nun für IMMER bleiben soll, der Kot an allen meinen Sachen. Wie kommt man dahin, dass es einem egal ist, ob Kot an allem hängt oder nicht und man sich trotzdem noch wohlfühlen und Freude am Leben empfinden kann??

TomMX5

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3

Dienstag, 28. Mai 2013, 19:07

Hallo Kathrin!
Ich verstehe was du meinst! Ich habe auch den Zwang wo ich ihn versucht hab zu bekämpfen mal ruhe gehabt und dann wurde der Zwang einfach nur noch heftiger als davor!
Aber!Man muss sich damit einfach Konfrontieren sonst wird es warscheinlich nicht besser ( naja bei jedem anders) Es geht halt nicht von heute auf morgen einfach so weg.
Ich habe die Zwänge nun schon 10 Jahre lang nun bin ich 18 jahre alt.Und man macht halt sag ich jezt mal seine Rituale.Diese muss man sich mit viel mühe wieder austreiben.
Es dauert halt , bei den ein mehr oder weniger.
Es ist ja die erfahrung von dieser Person aus dem Hörbuch aber jeder ist da etwas anders! Vieleicht braucht man ja mit der Richtigen Strategie wirklich nur ein Tag um vom Zwang weg zu kommen ?Wer weiß.

Das was du da gesagt hast mit dem Hundekot an jeden gegenstand kann ich verstehen. Das du Angst hast das der Hundekot überall ist , aber versuch einfach mal damit umzugehen und denk dir: Dann ist es halt so! Und versuch den Zwang hinauszu zögern. Genau so hat mir geholfen beim Waschzwang einfach die Seife , duschgel usw einzuteilen und nach dem ich mit dem Duschen fertig war hab ich den Raum abgeschlossen und den schlüssel meiner Mutter gegeben. So das ich einfach nicht nochmal duschen konnte! Händtücher habe ich mir auch eingeteilt! Vieleicht ist das ja eine strategie die dir auch Helfen könnte!

Was mir Persöhnlich an dem Hörbuch gefallen hat ist , dass es mir einfach aus der Seele gesprochen hat und das auch vieles Positives dran war.
Liebe grüße Tom :)
Ich bin mein eigener Chef nicht der Zwang!
:P :P :P :P :P :P :P

Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
Dietrich Bonhhoeffer

Daniela

unregistriert

4

Dienstag, 28. Mai 2013, 20:35

Hallo Kathrin,

zu deiner Frage: "Wie kommt man dahin, dass es einem egal ist, ob Kot an allem hängt oder
nicht und man sich trotzdem noch wohlfühlen und Freude am Leben
empfinden kann??"

Ich glaube, so wie du die Expositionen und die damit verbundenen Anspannungs-/Angst-/Ekelzuständen angehst, bleiben deine Versuche erfolglos, da du sie falsch angehst. Was dir fehlt, ist meiner Meinung nach eine sehr wichtige Sache: EINSICHT. Die Einsicht, dass NICHT überall Kot ist und auch die Einsicht, dass dein Kettendenken in Form von Verschmutzungsketten blödsinnig ist. Du musst nicht damit leben, dass überall Kot ist, denn in deiner Wohnung ist nirgendwo Kot! Man tritt nur sehr, sehr selten in einen Hundehaufen und dann merkt man es auch sofort. Man SIEHT und riecht es und wenn man nichts sieht, dann ist da auch kein Kot.

Wenn du die Expositionen machst und dir dabei immer vor Augen führst, dass es keinen Grund für Ekel oder Angst gibt und dass ja gar kein Kot da ist, dann sind sie auch leichter auszuhalten. Aber dazu musst du diesen Gedanken, den der Zwang dir einreden will, immer wieder verabschieden, stoppen und nicht beachten. Denn dieser Glaube, dass überall Kot wäre, ist schlichtweg irrational. Das ist Zwangsdenken!


Gruß

Daniela

TomMX5

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5

Mittwoch, 29. Mai 2013, 10:25

Hallo Daniela!

Besser könnte ich es nicht.

Finde deine Antwort genau richtig!
Gruß Tom
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Kathrin

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6

Mittwoch, 29. Mai 2013, 10:28

Naja, also wenn ich draussen bin, dann sehe ich sehr seh oft Kot, auch sehr oft verdappten. Und wenn meine Expo darin besteht, hierreinzutreten dann ist das ja sehr wohl am Schuh an der Hose und geht weiter in die Wohnung usw.... Realistisch gesehn ist das, was du sagst falsch, denn ein Chemiker würde fast überall Fäkalbakterien nachweisen. (sogar in der Luft ist zu 50% Hundekotabgase, irgendwo in diesem Forum hat da jemand mal was zu der Studie gepostet...)
Mir geht es um die Mikrosachen, die man nicht sieht....Nicht um das was schon soviel ist, dass alles schmierig ist...

TomMX5

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7

Mittwoch, 29. Mai 2013, 10:46

Ah ok! jezt kann ich mir das besser vorstellen , ist dieses jezt nur mit dem Hundekot oder auch vor allen anderen sachen`?
Aber da muss ich dir mal was sagen , du willst garnicht wissen was alles ekeliges in der Luft ist und an gegenständen , na und? Stirbt man noch lange nicht von . Auch wenn der Zwang ein ziemlich damit fertig macht.
Das sind halt die kleinen bzw. großen dinge mit den man leben muss. Jeder Mensch lebt damit auch wenn nicht vieleicht bewusst. Aber man kann es halt nicht ändern. Ich denke mal das du auch nur alleine dich vor ekelst das dass mirkoskopisch kleine stück kot was warscheinlich nicht mal da ist dich dreckig macht oder sonst was.
Naja ich kann dir jezt nicht genau sagen was alles in der luft ist oder wo man reintretet oder wenn man jemmanden die Hand gibt zur begrüßung dann weiß man ja auch nicht wo er seine Hände davor hatte. Man kann sich ja danach auch die Hände waschen nur halt nicht so übertrieben man will es eig. auch garnicht wissen was da alles für bakterien sind.

Gruß Tom
Ich bin mein eigener Chef nicht der Zwang!
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Dietrich Bonhhoeffer

Daniela

unregistriert

8

Mittwoch, 29. Mai 2013, 20:01

Hallo Kathrin,



Bakterien in der Luft sind aber nicht gleich Kot. In der Luft und überall sind
so viele verschiedene Bakterien und manche braucht der Mensch sogar. Man kann
es sowieso nicht ändern und alle (nicht zwangskranken und überhaupt alle) Menschen
leben auch gut damit. Warum sich also über etwas Gedanken machen, was man
sowieso nicht ändern kann. TomMX5 hat dies auch ganz gut auf den Punkt gebracht und ein paar wahre Worte geschrieben.


Sich über
irgendwelche "Fäkalbakterien in der Luft" Gedanken zu machen, ist
typisch Zwangsdenken und unnötig. Kein normaler Mensch (normal im Sinne von nicht zwangskrank) würde sich deswegen und überhaupt so wegen Hundekot Gedanken machen. Und da er sich keine Gedanken macht, hat er auch keinen Ekel, denn es gibt keinen Grund dazu: keinen Grund sich darüber Gedanken zu machen und auch keinen Grund zu Ekel und daraus resultierendem Zwangsverhalten.



Mittlerweile glaube ich echt, dass du leider irgendwie heilungsresistent bist
und auch gar nicht wirklich geheilt werden willst. Vielleicht täusche ich mich,
aber diesen Eindruck macht es auf mich.



Statt die Gedanken an solche Bakterien zu stoppen und so
zumindest zu versuchen aufzuhören dir weiter das Leben schwer zu machen,
arbeitest du mit deinem ganzen Denken und dem daraus resultierenden Verhalten
total gegen die Heilung. Mehr kann man den Zwang kaum unterfüttern.



Ich hoffe trotzdem, dass du die Einsicht irgendwann hast und
sich dein Denken ändert, aber dazu musst du auch richtig und normal denken
WOLLEN!
Gruß
Daniela

Kathrin

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9

Mittwoch, 29. Mai 2013, 20:56

3-4 Beiträge von mir gelesen und behauptest dies? hm, ich bin grad am Überlegen, ob du DIE daniela bist oder täusche ich mich???

Kathrin

Schüler

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10

Mittwoch, 29. Mai 2013, 21:04

drum bin ich ja jetzt 2 tage in die kacke gedappt, weil ich es ja nicht will, dann würd ich sowas nicht versuchen! Find es fast dreist sowas zu sagen, wo du mich nicht kennst und nicht weisst wieviel ich schon hinter mir hab an Versuchen, Expos und Therapien... (und derzeit brauch ich solche Sätze wirkliich nicht anhören, in mir schreit alles aufgrund von Beziehungen und gerade wenn ich mich mit Kot beschmiere... echt!)

Daniela

unregistriert

11

Mittwoch, 29. Mai 2013, 21:27

Hallo Kathrin,





ich weiß nicht, was du mit „DIE Daniela“ meinst. Ich habe
lediglich meinen Eindruck geschildert und nur versucht dir zu helfen und habe das Gefühl, dass irgendwie nichts davon
von dir angenommen wird. Mein Eindruck
ist einfach, dass du an deinem Zwangsdenken festhälst und die Versuche im
Grunde genommen nur Versuche sind im Rahmen des Zwangsdenkens etwas in den
Griff zu kriegen – sich sozusagen im Rahmen des vom Zwang bestimmten Lebens zu
arrangieren, was (zumindest für mich) keine Heilung bedeutet, da man sich somit
nicht der Macht des Zwangs entzieht. Vielleicht kam meine Aussage härter als
gemeint rüber. Wenn ich dich damit verletzt haben sollte, dann tut es mir jedenfalls
wirklich leid.


Gruß





Daniela