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Dienstag, 2. Juni 2015, 11:08

Was kann man noch tun, um voranzukommen?

Hallo zusammen,


ich bin seit einiger Zeit stille Mitleserin, habe nun aber doch beschlossen, Euch einmal um Euren Rat zu fragen.


Zu meiner Geschichte – mit den Zwängen ging es in der Jugend los, allerdings alles noch im erträglichen Rahmen, d.h. ich habe es immer alles
gut selbst unter Kontrolle bekommen. Gekippt ist das Ganze während der vergangenen 4 Jahre. Im Jahr 2011 habe ich mich durch eine Zecke mit Borreliose
infiziert und danach auch einige sehr unangenehme Beschwerden entwickelt, die Ärzte konnten mir nicht so richtig helfen, nach einigen Antibiotika-Therapien
dann die Meinung, etwas würde halt zurückbleiben. Ich habe natürlich den Wunsch verspürt, meine Familie vor etwas gleichartigem zu bewahren und eine an
Paranoia grenzende Angst vor Zecken entwickelt sowie vor meinen eigenen Körperausscheidungen, da ich damit ja vermeintlich die Borreliose weitergegeben
hätte.


2012 wurde dann bekannt, dass meine Schwiegermutter an Krebs litt, der bereits so weit fortgeschritten war, dass nicht mehr geholfen werden
konnte. Sie starb ein Jahr später und kurz darauf auch plötzlich mein Schwiegervater, den wir eigentlich zu uns in die Nähe holen wollten, einen Tag
vor dem geplanten Umzug an einem Aortenaneurysma.


Dazu muss man sagen, dass wir auch ein ziemlich großes Haus und Grundstück haben, also immer unglaublich viel zu tun, seitdem wir vor etwa
6 Jahren hergezogen sind. Wir haben eine kleine Tochter (7). Meine Eltern wohnen in der Nähe und konnten uns immer ein wenig helfen, doch nun hat mein
Vater vor einem Monat mit 60 Jahren einen Herzinfarkt erlitten, von dem er sich zwar zur Zeit erholt, aber die Sache an sich hat mich natürlich ziemlich
reingerissen.


Soviel zu meinem persönlichen Hintergrund. Ich habe praktisch die größte Angst, mich mit Dingen zu infizieren, die lange unbemerkt
bleiben und dann, wenn sie bemerkt werden, nicht mehr zu heilen sind (und natürlich, verantwortlich dafür zu sein, dass meine Tochter oder mein Mann sich
durch meine Schuld mit etwas infizieren).

Die Gedanken reichen über Straßendreck (Fuchsbandwurm), Kontakt mit Tieren und Tierkot, Blut etc. Das Schlimmste ist, dass ich seit
einiger Zeit immer Gedanken entwickele, eben genau das getan zu haben, wovor ich mich so fürchte, also z.Bsp. Tierkot im Garten anzufassen und das dann
überall zu verteilen, oder Autoreifen anzufassen, weil man ja evtl. über einen Tierkadaver gefahren ist, absichtliche Kontamination auf öffentlichen Toiletten
(z.bsp. mit dem Papier irgendetwas abgewischt zu haben bevor man es dann benutzt hat) oder daheim alles schön saubere (frische Kleidung, Bettwäsche, Handtücher,
Geschirr) auf den Fußabtreter zu legen/stellen.


Das Schlimmste ist für mich in letzter Zeit die Unsicherheit, ob man etwas getan hat oder nicht (Habe ich jetzt Hundekot
angefasst oder nicht? Oder 3 mal Händewaschen, weil es einfach nicht in den Schädel reingeht, dass man es getan hat). Mein Mann ist beruflich sehr
eingespannt und so bekomme ich auch nicht immer das Verständnis in der Familie, die ich mir wünschen würde.

Eigentlich sucht mein Gehirn immer richtig nach neuen Möglichkeiten, wieder eine Katastrophe auszulösen, d.h. die Gedanken wechseln
sich recht häufig ab, vielleicht weil ich (fast) immer versuche dagegenzuhalten, keine Zwangshandlung (Wäsche tauschen, waschen…) auszuführen
und die Angst auszuhalten. Ist das wie eine Sucht nach Katastrophen? Weil in den letzten Jahren soviel davon über uns gekommen sind?
Nachdem ich bei einigen Therapeuten nach einem Termin gefragt hatte und mehr als 8 Monate warten sollte; es mit einer
psychotherapeutischen Heilpraktikerin versucht hatte, die mich aber nur mit großen Augen angeschaut hatte, habe ich beschlossen, die Sache selbst in die
Hand zu nehmen und bin auch fest davon überzeugt, es schaffen zu können. Ich habe einige Selbsthilfebücher und auch schon einige Erfolge erzielt wie ich
meine, aber bei einigen Dingen würde ich mich sehr freuen, hier einen Rat zu erhalten.

Hier also meine Fragen

1. Wie soll ich mich den Dingen aussetzen bzw. aushalten, wenn es eine wirkliche Gefahr darstellt? Ich habe ein kleines Kind und wie
könnte ich da im Haus herumlaufen und Essen zubereiten wenn ich der Meinung bin, ich hätte Tierkot an den Händen? Ist das der Trick? Mir einfach wieder zu
vertrauen?

2. Welche Übungen würden denn helfen, dass man sich wieder selbst besser vertrauen kann? Ist es absolut der einzige Weg, alle negativen
Gedanken zu ignorieren? Soll man sich mehr daran erinnern, wie man etwas früher gemacht hat, als man all diese schlimmen Dinge noch nicht im Kopf hatte?

Ich habe gestern meinen Vater zu einer Reha-Klinik gebracht und musste dort auf die Toilette, wo ich dann auf die in seinem Zimmer gegangen
bin, welches komplett geputzt und für einen Neuzugang hergerichtet war – TROTZDEM quält mich nun die Angst vor Krankheiten wie Hepatitis C (nachdem ich
die Aids-Angst gerade überwunden hatte) nur eben WEIL es ein Krankenhaus ist.

Ich will endlich den Durchbruch schaffen, da mich sehr ganze Kram in meinem Leben ziemlich einschränkt, ich denke nur noch über alles nach.
Ich kenne die Ursachen, dass ich durch all die Ereignisse in den vergangenen Jahren das Vertrauen in die Welt einschließlich mir selbst verloren habe, ich
kenne den Weg wie man es schaffen kann und halte so gut es geht dagegen wenn die Zweifel und Gedanken kommen aber WAS BRAUCHT ES NOCH ??? ?(

Es tut mir wirklich leid, dass dieser Beitrag so lang geworden ist, aber ich würde mich trotzdem freuen, wenn jemand einen Rat für mich hätte.

Viele liebe Grüße

Tilleag

Daniela

Anfänger

  • »Daniela« ist weiblich

Beiträge: 12

Zwangssymptome: Waschzwang mit Vermeidungsverhalten, Zählzwang, Kontrollzwang, Grübelzwang, Wiederholungszwang, Zwangsgedanken, magisches Denken

Aktueller Therapie-Status: war schon mal in Therapie

Status: Betroffene/r

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Mittwoch, 3. Juni 2015, 19:43

Hallo Tilleag,



ich habe auch einen Waschzwang, wenn auch mit anderen
dahinter stehenden Ängsten, und möchte gerne ein paar Worte hauptsächlich zu
deiner Fragestellung

„Ich kenne die
Ursachen, dass ich durch all die Ereignisse in den vergangenen Jahren das
Vertrauen in die Welt einschließlich mir selbst verloren habe, ich

kenne den Weg wie man es schaffen kann und halte so gut es geht dagegen wenn
die Zweifel und Gedanken kommen aber WAS BRAUCHT ES NOCH ???

schreiben.
Ich lese zurzeit das meiner Meinung
nach beste Selbsthilfebuch zu Zwängen, das englische Buch „Freedom from
Obsessive Compulsive Disorder A Personalized Recovery Program for Living with
Uncertainty“ von Jonathan Grayson. Und dieses Buch hat mir so sehr die Augen
geöffnet in Bezug auf Heilung von den Zwängen! Ich habe vorher schon so einige
Bücher zu dem Thema gelesen, aber grundlegende, elementare Kernaussagen fehlten
in all diesen und ich habe sie in Graysons Buch gefunden. Ich möchte dir gerne
ein bisschen was zu den Aussagen aus dem Buch schreiben, denn ich sehe diese
als die wichtigsten Bedingungen an, um Heilung von den Zwängen zu erfahren. (Vorab: Mein Beitrag soll keine Werbung für dieses Buch sein, es hat mir nur einfach sehr weitergeholfen und ich hoffe, mit den Einsichten, die mir das Buch gebracht hat, auch helfen zu können.)
Der Autor schreibt, dass die
wichtigste aller Fragen, die vor dem Heilungsweg steht, die folgende ist: Bist du gewillt zu lernen mit Unsicherheit
zu leben?


Graysons Ansicht nach ist ein
klares, ehrliches Ja die Grundvoraussetzung dafür, dass Heilung überhaupt passieren
kann. Und ich gebe ihm Recht. Alle Menschen leben zwangsläufig mit
Unsicherheit, denn 100%ige Sicherheit ist unmöglich, trotzdem versuchen wir
Zwängler sie aber immer wieder, zumindest so gut es geht, zu erreichen. Und dabei
überschätzen wir die Risiken und die Gefahren und unser Zwangsverhalten steht
in keinem angemessenen Verhältnis mehr zu den Ausgangssituationen. Es ist nicht
nur einfach ein Verhalten, sondern ein übertriebenes, pathologisches Zwangsverhalten, geboren aus dem Zweifel des Zwangs. Man nennt diese Krankheit nicht umsonst auch die Krankheit des Zweifels, weil man sich nie sicher ist, so wie du dir auch irgendwie nicht mehr richtig vertraust.




Ich verstehe, dass du gegen die Zweifel
und Gedanken halten willst und ich versuche diesen auch die Bedeutung zu nehmen und nicht danach zu handeln. Für mich liest sich dein Beitrag so, als ob du schon sehr hart und ausdauernd und auch schon erfolgreich gegen den Zwang gekämpft hast da kannst du stolz drauf sein. Vielleicht - so meine Vermutung / Idee - ist das entscheidende kleine Stück was noch fehlt, nach dem du hier
in deinem Beitrag gefragt hast, die Akzeptanz von Unsicherheit!




Die Akzeptanz zu sagen,
vielleicht passiert was, vielleicht aber auch nicht, aber es liegt letztendlich nicht in deiner Hand. Denn Sicherheit bekommt man nie zu 100% und die nötige Grundsicherheit bekommt man auch ohne Zwangsverhalten, sonst gäbe es wohl kaum so viele gesunde Kinder von Eltern, die ihr Kind auch so ohne Zwangsverhalten groß und gesund bekommen. Grayson gibt im Buch ein Beispiel, in dem eine Mutter ständig putzt, um ihr Kind zu schützen. Doch was, wenn sie jahrelang geputzt und Lebenszeit vertan hat und dann wird das Kind aufgrund äußerer Umstände, die sie nicht in der Hand hatte, trotzdem krank? Dann war alles vergebens, denn die 100%ige Sicherheit gab es so auch nicht. Zudem hat sie wertvolle Lebenszeit mit unnötigem, übertriebenen Putzen vertan, die sie einfach mit dem Kind hätte genießen können. Ich verstehe total, dass
man, wenn es um das Wohl und das Leben seiner Lieben geht, total auf Nummer
sicher gehen will. Aber erstens bin ich mir sicher, dass eine normale Mutter im Alltag auch ohne zwanghaftes Verhalten nicht so
fahrlässig ist, ihr Kind mit schlimmeren Krankheiten als einer
normalen Erkältung, Magen-Darm-Infekt oder ähnlichem anzustecken, was jeder Mensch
mal hat, oder ihm Schaden zuzufügen. Außerdem: Um mal das Beispiel mit dem Tierkot zu nehmen: Wenn
Kinder draußen spielen, dann spielen sie normalerweise auch in Schlammpfützen,
vielleicht kommen sie draußen mit Tierkot in Kontakt, ohne dass man es als
Mutter mitkriegt. Aber ich sehe es so, dass es nicht nur nicht schlimm ist,
sondern dass es vielmehr notwendig ist, auch mit Dreck in Verbindung zu kommen.
Sonst bekommt ein Kind nämlich Autoimmunerkrankungen, wenn es nicht abgehärtet
wird und vollkommen steril lebt.




Zu deinem Satz:


Wie könnte ich da im Haus herumlaufen und Essen zubereiten wenn ich der
Meinung bin, ich hätte Tierkot an den Händen?


Also dazu kann ich dir nur sagen:
Erstens würdest du es sehen und zweitens hast du zwar eine Zwangserkrankung,
aber du bist trotzdem noch ein Mensch mit Verstand und deshalb würdest du gar
nicht erst mit Tierkot an den Händen Essen zubereiten. Dein Satz ist außerdem
ganz interessant formuliert: Du schreibst nämlich, „wenn du der Meinung bist“,
du hättest Tierkot an den Händen. An der Formulierung lässt sich schon
erkennen, dass es sich um einen Zwangsgedanken handelt. Und Zwangsgedanken sind
übertrieben und blödsinnig. Sie entsprechen nicht den Realitäten und ja, du
sollst das Essen zubereiten, auch wenn du „der Meinung bist“, du hättest
Tierkot an den Händen. Denn das der Meinung sein heißt nicht Tierkot an den
Händen zu haben. Diesen würdest du sehen. Ich achte mittlerweile öfter darauf,
ob ich in Situationen, in denen ich unter Anspannung oder
Angst stehe, denke, der Zwang macht mich grad fertig, jetzt macht mich der
Zwansgedanke fertig oder ähnliches. Sobald ich so denke, weiß ich, es ist der
Zwang, der mir hier gefährlich zu Leibe rückt und mein Leben sabotiert, aber
nicht die Situation oder die Realität. Mein Problem ist dann keine reale Gefahr
oder ein reales Risiko, sondern das Zwangsdenken, dass mir in meinem Kopf sozusagen
versucht Blödsinn einzureden und mir damit Lebensqualität nimmt durch unsinnige
Reaktionen auf „gefühlte“, nicht reale Gefahren.




Ich möchte noch zu einem weiteren
meiner Meinung nach elementaren Punkt, den Grayson in seinem Buch anspricht, etwas sagen, der meiner Meinung nach auch mit dem vorab geschriebenen im
Zusammenhang steht. Und zwar sagt er, dass man bei Expositionen die Sachen
immer „incomplete“ machen soll. Das heißt, wenn man sich schon die Hände
waschen muss, dann eben nur kurz und nicht so, dass man nach dem eigenen
Zwangsdenken / Zwangsempfinden „fertig“ damit ist. Man soll die Sachen alle falsch machen, in dem
Sinne, dass man sie nicht so macht, wie der Zwang es einem vorschreibt. D.h. abbrechen
zu waschen, kontrollieren oder ähnliches. Dann gilt es, die unangenehmen
Gefühle auszuhalten, den Gedanken möglichst keine Bedeutung beizumessen und
einfach abzuwarten, bis sich die Anspannung legt. Handelt man aber nach dem
Zwang, stärkt man den unsinnigen Zwangsgedanken. Je öfter man das macht, desto
realer erscheint einem künftig die vermeintliche Gefahr, das vermeintliche
Risiko, das aber in echt gar nicht so besteht. Das dagegen halten, das nicht
dem Zwang nachgeben führt dann, glaube ich, auch langfristig dazu, dass man sich
selbst wieder vertrauen kann. Zwangsverhalten verfestigt die Zweifel und
normales Verhalten lässt die Zweifel durch stetes Antrainieren von normalem
Verhalten außer Acht geraten. Je stiller der Zweifel dann nach und nach wird, desto mehr Vertrauen bekommt man wieder in sich selbst und sein Verhalten. Durch Zwangsverhalten, so habe ich die Erfahrung gemacht, fühlt es sich komischerweise immer unsicherer, vager an. Bei mir ist da mittlerweile eher eine paradoxe Wirkung. Je mehr / länger ich mir zum Beispiel die Hände wasche, desto weniger habe ich das Gefühl sauber zu sein. Mache ich es aber kurz und normal, wie jeder gesunde Mensch, stellt sich viel schneller ein gutes, wenn auch gleichzeitig etwas komisches Gefühl ein.




Vielleicht konnte ich dir duch meinen Beitrag ein paar Anregungen geben. Ob meine Vermutung in Bezug auf das "Living with Uncertainty" stimmt, kannst nur du selbst beurteilen.




Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und weiterhin soviel Durchhaltevermögen!




Gruß




Daniela



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Mittwoch, 10. Juni 2015, 21:59

Hallo Daniela,

ich möchte mich ganz herzlich für deinen ausführlichen und sehr aufschlussreichen Beitrag bedanken. Ich habe ihn schon mehrmals gelesen, komme aber erst heute zu einer Antwort.
Die Aussagen aus dem entsprechenden Buch klingen sehr interessant und verlangen nach einer Vertiefung, also habe ich es mir bestellt und auch schon bekommen. Beim Querlesen habe ich auch schon sehr viele gute Ansätze gefunden, also nochmals ganz vielen Dank für den Tipp!

Das Leben mit der Unsicherheit ist mein großes Problem und es ist gut, mal wieder so direkt mit der Nase darauf gestupst zu werden, das es vielleicht eben DAS ist, an dem man ich noch arbeiten muss. Mit der Konfrontation und dem Aushalten habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht, aber ich bin eben auch immer damit beschäftigt, Ursachenforschung zu betreiben und herauszufinden, was hinter diesen teilweise absurden Vorstellungen steht. Da ich schon immer ein Perfektionist war, ist die Unsicherheit sicher meine große Schwachstelle, aber wenn dies vielleicht der Schlüssel sein sollte, lohnt es sich auf jeden Fall, dort anzusetzen.

Ich werde auch jeden Fall nicht aufgeben... :thumbup: Ich habe auch noch ein paar "Eisen im Feuer" was vielleicht einen Fortschritt bringen könnte, z.Bsp. erst einmal ausreichend Schlaf (gar nicht so einfach bei unserem Stress), Yoga mit meiner Tochter (angefangen) oder endlich wieder Geschichten schreiben (was ich schon seit meinem 11. Lebensjahr tue und was in den letzten Jahren einfach nur auf der Strecke geblieben ist).
Vielleicht ist die Lösung wie ein Puzzle, das man nach und nach zusammensetzten muss, so wie ja auch verschiedene Ereignisse zu meiner Eskalation der Zwänge geführt haben.

Vielen Dank nochmal und auch Dir auf Deinem Weg alles Gute!

Tilleag