Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zwangserkrankungen.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Manuela72

Anfänger

  • »Manuela72« ist weiblich
  • »Manuela72« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Zwangssymptome: ROCD, sexuelle Zwangsgedanken, immer wieder verschiedene Wörter im Kopf, Angst Lesbisch zu sein

Medikament / Dosis: Paroxetin 15mg , Opipramol 150 mg, Tavor 1mg

Aktueller Therapie-Status: Warte auf Zusage für Therapieplatz

Status: Betroffene/r

Wohnort: Dillingen Saar

Beruf: Demenzbetreuerin

Hobbys: Backen, Puzzeln, Tanzen, Lesen, Sport und mit dem Hund Gassi gehen

  • Nachricht senden

1

Freitag, 24. Februar 2017, 09:31

ROCD, sexuelle Zwangsgedanken und ständig wechselnde Wörter im Kopf und die Angst lesbisch zu sein

Rocd, sexuelle Zwangsgedanken und immer wiederkehrende einzelne neue Wörter im Kopf







der Text ist lang, aber bitte lest Ihn Euch durch, bitte !
Hallo bin neu hier,
und habe neuerrdings immer einzelne Wörter im Kopf, die sich richtig
fest setzen, oder irgendwelche Liedchen. Zb. kommen mir einfach Worte in
den Kopf,

wie Ulambator,Ennepetal oder Yüchsel..... um nur einige zu nennen. Die
drängen sich mir auf. Das macht mir wirklich Angst, noch mehr als die
anderen Gedanken. Dazu kommt noch ROCD ( Die Angst den Partner nicht
mehr lieben zu können ), das macht mich auch extrem fertig. Mir kommen
Ihm gegenüber

immer Sätze in den Kopf, wie : " Du wiederst mich an, nicht anfassen,
Idiot usw. ! ". Das macht mich so fertig, weil ich meinen Mann über
alles liebe.



Dazu kommt noch die Angst Lesbisch sein können und die daraus
resultierenden Zwangsgedanken anderen Frauen gegenüber wie zb. Geiler
Arsch, geile Titten, usw. , diese Gedanken kommen sogar meiner jüngsten
Tochter gegenüber :(.
Und dann ist da noch diese sexuelle Erregung, die ich nicht haben möchte,
weil sie von mir nicht gewollt ist. Vorher kam die bei fast jeder Frau,
die ich gesehen habe, wie so eine Zwangserregung ! Ich muss dazu sagen
ich nahm bis letzten Oktober 10 Jahre lang 100mg Clomipramin, was zum
Schluss zwar die Zwangsgedanken, nicht aber die Angst lesbisch sein
können im Griff hatte.



Am 19. 10.16 habe ich versucht mir mit verschiedenen AD's das Leben zu
nehmen, eben durch diese Angst. Ich schluckte 150 Tabletten. Zum Glück
fanden mein Mann und meine älteste Tochter mich rechtzeitig. Ich bekam
noch vor unserer Haustür den Magen ausgepumpt und wurde in der Klinik
für 5

Tage ins künstliche Koma versetzt. Zuhause ging es dann die erste Woche,
aber dann fing alles an. Ich bekam anfang November heftigste
Schlafstörungen,so dass ich kein Auge zu machen konnte und diese Worte
auch anfingen in meinem Kopf zu spuken. das ging so bis zum 5. Januar.

Nicht schlafen können, diese Erregung, sexuelle Zwangsgedanken nur ab und zu
diese Worte im Kopf und ich musste husten, wenn mein Mann mich in den
Arm nahm. Am 5. Januar ging ich zu meinem neuen Psychiater und der wies
mich in die hiesige Psychiatrische Klinik ein. Nach 3 Tagen mit
Quetiapin und Planum ( bekam furchtbares Herzrasen von Quetiapin ) wurde
ich so gesehen aus der Klinik geworfen mit der Begründung, die Klinik
sei nicht der richtige Ort für mich.



Ich war also wieder zu hause mit Quetiapin und Planum. Und in der Nacht
vom 12.0117 zum 13.01.17 erlebte ich eine wahre Horrornacht. Ich setzte
Quetiapin und Planum ab, da ich es nur 6 Tage genommen hatte und auch
nur in kleiner dosierung. Ich hatte die ganze Nacht Panik und die Angst
verrückt zu werden. Am nächsten Tag ging ich zu meinem Psachiater und
bekam erst mal Opipramol und Tavor zum schlafen und beruhigen. Und seit
16 Tagen nehme ich jetzt das Paroxetin. Erst eine Woche 10mg Tabletten
und jetzt diese Woche 15 mg in Tropfenform weil es keine Teilbaren 10 mg
Tabletten gibt. Zur Nacht nehme ich noch 150 mg Opipramol und 1mg Tavor zum schlafen,
aber ich schlafe meist nie mehr als 5 Stunden durch meine Schlafwahrnehmungsstörung.
Ich warte auch noch auf einen Platz in einer Spezialklinik für Angst und Zwangspatienten.
Dort stehe ich auf der Dringlichkeitsliste ! Am liebsten würde ich mein altes Medi Clomipramin
wieder nehmen, da ich den Eindruck habe, das mir Paroxetin nicht wirklich gegen die Gedanken
hilft.


Nun meine Frage ? Sind diese einzelnen Wörter in meinem Kopf auch
Zwangsgedanken ? Es würde mich wirklich beruhigen, wenn noch jemand viellecht sowas hat,denn
diese Wörter machen mir am meisten Angst. Übrigens wurden diese einzelnen
Wörter erst so schlimm nach dieser Horrornacht. Und was auch ganz
schlimm ist, sind die Gedanken gegen meinen Mann und manchmal auch gegen
meine Tochter.



Bitte dringend um eine Anwort.

Manuela :alarm:

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Manuela72« (24. Februar 2017, 10:58)


Manuela72

Anfänger

  • »Manuela72« ist weiblich
  • »Manuela72« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Zwangssymptome: ROCD, sexuelle Zwangsgedanken, immer wieder verschiedene Wörter im Kopf, Angst Lesbisch zu sein

Medikament / Dosis: Paroxetin 15mg , Opipramol 150 mg, Tavor 1mg

Aktueller Therapie-Status: Warte auf Zusage für Therapieplatz

Status: Betroffene/r

Wohnort: Dillingen Saar

Beruf: Demenzbetreuerin

Hobbys: Backen, Puzzeln, Tanzen, Lesen, Sport und mit dem Hund Gassi gehen

  • Nachricht senden

2

Freitag, 24. Februar 2017, 10:22

Will mir denn niemand antworten ?????

Manuela72

Anfänger

  • »Manuela72« ist weiblich
  • »Manuela72« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Zwangssymptome: ROCD, sexuelle Zwangsgedanken, immer wieder verschiedene Wörter im Kopf, Angst Lesbisch zu sein

Medikament / Dosis: Paroxetin 15mg , Opipramol 150 mg, Tavor 1mg

Aktueller Therapie-Status: Warte auf Zusage für Therapieplatz

Status: Betroffene/r

Wohnort: Dillingen Saar

Beruf: Demenzbetreuerin

Hobbys: Backen, Puzzeln, Tanzen, Lesen, Sport und mit dem Hund Gassi gehen

  • Nachricht senden

3

Samstag, 25. Februar 2017, 14:10

Bitte antwortet mir doch, bin verzweifelt ! :(
ich weiss wirklich nicht mehr weiter !

4

Samstag, 25. Februar 2017, 16:24

Hört sich nach Zwangsgedanken an.
Das Forum hier wird nicht mehr so oft besucht, evtl. noch im anderen Forum versuchen.

Manuela72

Anfänger

  • »Manuela72« ist weiblich
  • »Manuela72« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Zwangssymptome: ROCD, sexuelle Zwangsgedanken, immer wieder verschiedene Wörter im Kopf, Angst Lesbisch zu sein

Medikament / Dosis: Paroxetin 15mg , Opipramol 150 mg, Tavor 1mg

Aktueller Therapie-Status: Warte auf Zusage für Therapieplatz

Status: Betroffene/r

Wohnort: Dillingen Saar

Beruf: Demenzbetreuerin

Hobbys: Backen, Puzzeln, Tanzen, Lesen, Sport und mit dem Hund Gassi gehen

  • Nachricht senden

5

Samstag, 25. Februar 2017, 19:03

Hallo Gebirnt,
in welchem Forum denn ?

Liebe Grüße
Manuela

7

Dienstag, 21. März 2017, 18:03

Hi Manuela,

habe mir gerade deinen Beitrag durchgelesen. Es tut mir superleid, dass du dich so quälst.

Ich leide auch unter ZG und ich kann dir sagen: ZG haben so vielfältige Auswirkungen. Das ist sicherlich auch der Grund, weshalb sie als so quälend empfunden werden. Wichtig ist, dass du erkennst, dass es überhaupt ZG sind. Und dessen bin ich mir bei der relativ sicher. Du schreibst, diese Gedanken drängen sich dir auf, sie machen dir Angst. Kennst du das Buch "Kobold im Kopf" von Lee Baer. Ich finde dieses Buch beschreibt ZG wirklich in seinen extremsten Formen und hilft ungemein, einen besseren Umgang zu finden. Dort wird auch beschrieben, wie verschiedene Personen immer wieder ihre Körperreaktionen überprüfen, um zu schauen, ob sie erregt sind, also wie das eben oftmals der Fall ist bei sexuellen Zwangsgedanken. Dann wird dort auch beschrieben, dass es eine Vielzahl an Dingen gibt, die sexuelle Reaktionen hervorrufen können und das viele damit eben nichts mit Sexualität zu tun haben können. Du solltest dir ebenfalls vor Augen führen, wie sexuelle Erregung zustande kommen kann. Selbst bei Missbrauch kann so etwas vorkommen, obwohl die Opfer sich das sicherlich nicht wünschen.

Du solltest dir ebenfalls vor Augen führen, dass es lediglich Gedanken sind und je mehr sie dir bedeuten, desto häufiger kommen sie vor. Nehmen wir das Beispiel mit deinem Partner. Du hast Gedanken, die sich gegen ihn richten. Und ich schätze, dass du diesen Gedanken einfach zu viel Bedeutung beimisst. und genau das ist der Punkt, an dem diese Gedanken immer häufiger vorkommen. Lass diese Gedanken einfach vorbeiziehen und sieh sie als etwas an, das ein willkürliches Produkt deines Gehirns ist. Und noch etwas: Jeder Mensch hat solche Gedanken.

Zu den Wörtern in deinem Kopf: Darf ich dich fragen, was dir daran solche Angst macht? Wieso findest du das so schlimm? Wenn ich daran denke, was mir manchmal durch den Kopf geht ... Aber ich messe dem nicht so viel Bedeutung zu.

Viele Grüße

doubt

Zur Zeit sind neben Ihnen 2 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

2 Besucher